Vaio Z: Ultra-exklusives Edel-Notebook aus Formkarbon mit 4K-Display

Von Roland Quandt am 18.02.2021 16:51 Uhr
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Sonys ehemalige Notebook-Sparte Vaio hat mit dem Vaio Z ein neues Laptop-Modell vorgestellt, das erstmals überhaupt ein praktisch voll­ständig aus Karbonfaser gefertigtes Gehäuse bietet. Allerdings fällt der Preis auch entsprechend astronomisch aus.

Die Sony Vaio Z-Serie war vor dem Ausstieg von Sony für ihre überragende Mobilität bei gleichzeitig beeindruckender Leistung bekannt. Die inzwischen eigenständig agierende Notebook-Sparte bringt das Vaio Z jetzt zurück und führt damit mal eben "das erste 3D-geformte Vollkarbonfasergehäuse" ein.

Vaio Z 2021
Das Vaio Z ist zum größten Teil...


Vaio Z 2021
...aus Karbonfaser gefertigt

Verwendete man bisher nur flache Karbonfaserlagen, die von Metall- oder Kunststoffteilen zusammengehalten wurden, wird das Material aus Kohlenstofffasern jetz so geformt, dass das Display, die Tastatur und der Boden des neuen Vaio Z komplett umschlossen werden. Nur am oberen Ende des Deckels bleibt ein Bereich, in dem die Funkantennen untergebracht sind, der wohl eine Metall- oder Kunststoffabdeckung bekommt.

Vaio Z 2021

Vaio hat die Fertigungstechnik für das 3D-geformte Karbongehäuse mit dem auf Carbon-Teile spezialiserten japanischen Hersteller Toray entwickelt. Man verspricht nicht nur ein extrem geringes Gewicht von nur 1,04 Kilogramm bei 14 Zoll Display-Diagonale, sondern auch eine extreme Widerstandsfähigkeit. So soll das Gerät Stürze aus knapp 127 Zentimetern Höhe ohne weiteres überstehen.

Intel H35-SoC unter der Haube für maximale Performance

Auch die weitere Ausstattung kann sich mehr als sehen lassen: das Vaio Z hat ein 14-Zoll-Display mit matter Oberfläche und 4K-Auflösung, während als Plattform ein sehr leistungsstarker Intel Core i7-11375H Quadcore-Prozessor mit integrierter Intel Iris Xe-GPU für reichlich Power sorgt.

Der Chip hat eine maximale Verlustleistung von bis zu 35 Watt und erreicht Turbo-Taktraten von bis zu fünf Gigahertz. Er dürfte zumindest theoretisch erheblich mehr Leistung bieten als die sonst üblichen 15-Watt-CPUs ähnlicher Geräte.

Das Vaio Z wird mit 16 oder 32 Gigabyte LPDDR4-RAM und SSDs mit 256 und 512 GB oder gar einem bzw. zwei Terabyte angeboten, die PCIe 4.0 unterstützen sollen. Zur weiteren Ausstattung gehören Thunderbolt 4, ein HDMI-Ausgang von voller Größe, WiFi 6, Bluetooth 5.x und ein optionales 5G-Modem mit entsprechendem NanoSIM-Slot.

Zur genauen Kapazität des Akkus finden sich auf der Vaio-Website bisher keine Angaben, auf Bildern ist jedoch ein 53-Wattstunden-Akku zu sehen und es ist von bis zu 17 Stunden Laufzeit die Rede. Je nach Modell sollen im Alltag immerhin 10 Stunden drin sein. Günstig ist das neue Vaio Z nicht, werden die Geräte doch ganz nach Kundenwunsch konfiguriert. In Japan, wo das Gerät zunächst auf den Markt kommt, setzt Vaio umgerechnet mindestens 2900 Euro an. Wählt man die Variante mit Full-HD-Display und einem etwas schwächeren SoC sowie geringerer Speicherkapazität ist der Einstieg ab rund 2100 Euro möglich.
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