Apples M1-Macs: Mehrere Displays und viele Anwendungen nativ dabei

Von Christian Kahle am 15.02.2021 17:17 Uhr
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Apples neue Rechner auf Basis der ARM-Plattform erhielten bereits zum Start viel Lob, da sie von Beginn an überraschend gut funktionierten. Es gibt aber noch Stellen, an denen die Entwicklung weitergehen muss - und dies auch tut.

Eine der wichtigsten Baustellen für viele Nutzer wurde jetzt beseitigt: Die Displaylink-Technologie hinter den USB-C-Ports hat neue Treiber bekommen. Die nun vorliegende Version 1.3 ermöglicht es endlich von Haus aus, mehrere externe Displays anzusteuern. Die jüngste Variante wird allerdings noch nicht von Apple ausgeliefert und muss vom Hersteller manuell heruntergeladen werden.

Zuvor war es grundsätzlich auch schon möglich, mehrere externe Monitore an ein MacBook Air oder MacBook Pro mit M1-Chip zu hängen. Hier wurden dann aber die alten Treiber für Intel-Prozessoren genutzt und über den Rosetta-Emulator betrieben. Das sorgte nicht nur für einen erhöhten Ressourcen-Verbrauch, sondern funktionierte auch nicht so stabil, wie man es bei einer solchen Aufgabe erwartet.

Entwickler waren fließig

Darüber hinaus haben die Kollegen des US-Magazins Apple Insider einen wichtigen Meilenstein der neuen Plattform vermeldet: Nach gerade einmal mehr als einem halben Jahr nach der ersten Ankündigung der neuen Systeme, liefern sehr viele Software-Entwickler bereits native Versionen ihrer Anwendungen aus. Genau genommen wurde bei den hundert populärsten MacOS-Anwendungen inzwischen die 50-Prozent-Marke überschritten.

Unter anderem stehen beispielsweise Microsofts Office-Anwendungen und auch die Foto- und Video-Applikationen Adobes als ARM-Versionen zur Verfügung. Auf der anderen Seite kann aber die Apple-Tochter Claris noch immer keine M1-Version des FileMaker Pro anbieten. Verschiedene noch ausstehende Produkte wie etwa Discord werden aber schon in Kürze nachziehen. Die meisten Nutzer dürften aber bei ihren Lieblings-Anwendungen ohnehin nicht ohne weiteres bemerken, ob die Software nativ der emuliert läuft, da die Rosetta-Technologie überraschend performant funktioniert und kaum mit den üblichen Emulatoren zu vergleichen ist.

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