AMD: DLSS-Pendant FidelityFX Super Resolution soll bald erscheinen

Von Johannes Schaller am 09.02.2021 16:20 Uhr
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Ein aktueller Bericht legt nahe, dass der Release von AMDs FidelityFX Su­per Resolution in Kürze bevorsteht. Das Pendant zu Nvidias K.I.-ge­stütz­ter Upscaling-Technologie DLSS soll demnach noch im Frühjahr 2021 er­folgen.

Im Rahmen der Veröffentlichung der Radeon RX 6000-Reihe kündigte AMD vor einigen Mo­na­ten ebenfalls an, selbst an einer von Künstlicher Intelligenz (K.I.) gestützten Upscaling-Tech­nik zu arbeiten. Noch wurden allerdings keine näheren Informationen genannt. Laut ei­nem Be­richt der ungarischen Website Prohardver (via Wccftech) soll der Release von AMDs Ant­wort auf Nvidias DLSS (Deep Learning Super Sampling) noch im Frühjahr 2021 erfolgen.

Wer eine entsprechende AMD-Grafikkarte besitzt, wird bei Spielen, welche AMDs Super Re­so­lu­tion genannte Erweiterung für das Bildqualitäts-Toolkit FidelityFX unterstützen, somit in den Genuss flüssigerer Bildraten kommen. Wie auch Nvidias DLSS, soll sich FidelityFX Su­per Resolution K.I.-Algorithmen zu Nutze machen, um - vereinfacht gesagt - eine niedrige Auf­lö­sung deutlich höher aufgelöst erscheinen zu lassen.

Mit Startschwierigkeiten ist zu rechnen

Etwas ausführlicher beschrieben bedeutet dies, der Nutzer wählt zunächst im jeweiligen Spiel seine bevorzugte Auflösung aus, also bei­spiels­wei­se UHD/4K (2160p). DLSS oder Super Re­so­lu­tion rendern das Bild dann intern in einer nied­ri­ge­ren Auflösung, rechnen jedoch zugleich per Algorithmus fehlende Bildinformationen hin­zu. Im Vergleich zu nativer 4K-Auflösung ge­nießt der Spieler das Game nun in nahezu glei­cher Qualität, jedoch mit mehr Bildern pro Se­kun­de. Nach über zwei Jahren und vielen Op­ti­mie­run­gen ist zumindest Nvidias DLSS-Technologie mittlerweile kaum mehr vom nativen Ren­der­ing zu unterscheiden. Wahrscheinlich ist, dass von AMDs Super Resolution zur Markt­ein­füh­rung keine Wunderdinge erwartet werden sollten.

Als sehr interessant kann dafür aber schon jetzt AMDs technische Umsetzung des Features bezeichnet werden. Anders als bei DLSS, welches spezielle Rechenkerne von Nvidia-Gra­fik­pro­zes­soren nutzt, scheint es sich bei Super Resolution um eine Softwarelösung zu han­deln. Prohardver gibt außerdem an, dass auch AMDs Infinity Cache ein entscheidender Faktor sein soll. Bislang wird die Technologie dafür genutzt, die per Schnittstelle limitierte Spei­cher­band­brei­te der RX 6000-Reihe auszugleichen oder sogar zu erhöhen.

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