AMD auf dem Vormarsch: Rekordjahr 2020 dank Zen 3 und RDNA 2

Von Stefan Trunzik am 27.01.2021 07:56 Uhr
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Der Chiphersteller AMD schließt das vierte Quartal und das gesamte Jahr 2020 mit einem Umsatz- und Gewinnrekord ab. Für ein sattes Plus sorg­ten die neuen Zen-3-Prozessoren sowie RDNA2-Grafikchips und das Kon­so­len­geschäft mit der Xbox Series X und PlayStation 5 (PS5).

Nach einem starken dritten Quartal 2020 konnte AMD auch in den letzten drei Monaten die Erwartungen von Anlegern und der Börse erfüllen und die Umsatzprognose von drei Mil­liar­den US-Dollar sogar übertreffen. Das vierte Quartal schloss das Unternehmen mit einem Umsatz von 3,24 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn von 1,78 Milliarden US-Dollar ab. Letzterer ist auf diverse Steueranpassungen zurückzuführen, weshalb der operative Gewinn von 570 Millionen US-Dollar einen besseren Anhaltspunkt der Entwicklungen darstellt. Im Vergleich zum vierten Quartal 2019 liegt die Steigerung hier bei 64 Prozent.

AMD Finanzzahlen 2020

Starkes Jahr 2020 bestätigt und neue Rekorde für 2021 in Sicht

Im gesamten Jahr 2020 kratzt der US-amerikanische Konzern an der Umsatzmarke von 10 Milliarden US-Dollar, während 2019 lediglich 6,73 Milliarden US-Dollar umgesetzt werden konnten - eine Steigerung von 45 Prozent. Der operative Gewinn verdoppelte sich in diesem Vergleich von einst 631 Millionen auf 1,37 Milliarden US-Dollar. Für das laufende erste Quar­tal 2021 rechnet AMD mit einem Umsatz von 3,2 Milliarden US-Dollar, während für das ge­sam­te Jahr eine Prognose von 13,1 Milliarden US-Dollar und somit eine Umsatzsteigerung von etwa 37 Prozent im Raum steht.

Der Löwenanteil des Umsatzes und Gewinns entfällt auf die neuen AMD Ryzen-Prozessoren und Radeon-Grafikkarten, die mittlerweile mit der neuen Zen-3- (Ryzen 5000) und RDNA2-Architektur (Radeon RX 6000) ausgeliefert werden. Beflügelt wurde das Unternehmen zudem durch die beiden Next-Gen-Konsolen Microsoft Xbox Series X und Sony PlayStation 5, die man exklusiv mit CPUs und GPUs be­stückt. Das Enterprise-Geschäft mit Server-Prozessoren und Co. dürfte vor allem im zwei­ten Quartal 2021 Fahrt aufnehmen, wenn AMDs dritte Generation der Epyc-Chips unter dem Codenamen "Milan" starten.


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