Hype um Bitcoin & Co.: MSI plant GeForce RTX 3060 Ti für "Miner"

Von Stefan Trunzik am 21.01.2021 11:58 Uhr
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Trotz stark eingeschränkter Verfügbarkeit soll der Grafikkarten-Hersteller MSI an einer Nvidia GeForce RTX 3060 Ti arbeiten, die sich vorrangig an so genannte "Miner" richtet. Damit setzt das Unternehmen erneut auf den Hype rund um die Kryptowährungen Bitcoin, Ethereum und Co.

Für das Lösen komplexer mathematischer Aufgaben zur Aufrechterhaltung der Krypto-Block­chains benötigen "Miner" leistungsstarke Hardware in einem deutlich größeren Umfang als Gamer oder Otto Normalverbraucher. Am Beispiel der digitalen Währung Ethereum zeigt sich, dass die neuen Ampere-Grafikkarten der Nvidia GeForce RTX 3000-Reihe dabei eine erhebliche Rolle spielen. Der Profit beim professionellen Mining ist mit der RTX 3090 be­son­ders hoch, während sich die Investition in Karten der günstigeren Serien RTX 3080, RTX 3070 und RTX 3060 Ti deutlicher früher auszahlen.

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Kryptotrend: MSI will nicht nur Gamer mit Ampere-GPUs versorgen

Auf eben diese Zielgruppe scheint es MSI jetzt abgesehen zu haben. In der Datenbank der Eurasian Economic Commission (EEC) sind derzeit sowohl die GeForce RTX 3060 Ti Miner 8G, als auch deren OC-Variante zu finden. Wie unter anderem die Kollegen von Wccftech be­rich­ten, setzten die neuen Grafikkarten auf die Nvidia-GPU GA104-200-A1, die mit 4864 Cuda-Kernen und 8 GB GDDR6-Videospeicher (256-Bit-Interface) ausgestattet ist. Spezielle Mining-Funktionen für das Erwirtschaften von Bitcoins, Ethereum und Co. sind anhand der vorliegenden Informationen noch nicht erkennbar.

Sollte der Hype rund um die Kryptowährungen weiter anhalten, könnte sich eine Entspannung hinsichtlich der Verfügbarkeit von RTX 3000-Grafikkarten noch länger hinziehen als er­war­tet. Schon während der CES 2021 Anfang Ja­nuar äußerten sich AMD und Nvidia zur ak­tu­el­len Liefersituation, die neben GeForce-Gra­fik­kar­ten auch viele der kürzlich vorgestellten Ryzen Zen-3-Prozessoren und Radeon RX 6000-GPUs betrifft. Die beiden Hersteller gehen davon aus, dass sich die Lage erst in Richtung Sommer normalisiert.

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