AR-Brille, AirTags & Mini-LED: Experte blickt auf das Apple-Jahr 2021

Von Stefan Trunzik am 05.01.2021 08:50 Uhr
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Der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo meldet sich mit einer ersten Prog­no­se zurück und blickt auf das Apple-Jahr 2021. Abseits von iPads, Macs und iPhones sollen in den nächsten Monaten auch die lang erwarteten AirTags und neue Augmented-Reality-Geräte eine Rolle spielen.

Die jüngste Research Note (via MacRumors) nutzt der oft gut informierte Apple-Experte für einen Jahresausblick, der vor allem hinsichtlich erster AR-Brillen des Herstellers größere Wellen schlagen dürfte. Denn während neue Tablets, Smartphones und MacBooks jedes Jahr erscheinen, erschließt Apple in diesem Bereich einen gänzlich neuen Markt, der bisher eine vergleichsweise kleine Nische darstellt. Details zu den kommenden Wearables mit Aug­men­ted-Reality-Fokus werden nicht genannt. Bisher geht man allerdings von einer "klassischen" Brille oder einem so genannten Head Mounted Display (HMD) aus.

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Hoher Stellenwert für Apple-Chips und Mini-LED-Displays

Abseits von AR-Headsets rechnet Ming-Chi Kuo zudem mit der Vorstellung der Apple AirTags. Die Bluetooth-Tracker zum Auffinden verlorener Geräte oder Gegenstände wurden bereits im letzten Jahr erwartet, jedoch auf scheinbar unbestimmte Zeit verschoben. Ebenso geht man davon aus, dass iMacs und weitere MacBooks mit Apples eigenen ARM-Prozessoren auch 2021 im Mittelpunkt stehen dürften. Der M1-Chip und seine Nachfolger sollen auf lange Sicht die bisher verwendeten Intel-CPUs aus Apple-Systemen verdrängen.

Weiterhin soll das Thema der Mini-LED-Displays in diesem Jahr eine immer größere Rolle ein­neh­men. Während TV-Hersteller wie Samsung und LG voraussichtlich bereits im Januar auf den Zug der neuen Bildschirmbeleuchtung aufspringen werden, könnte Apple zeitnah mit einem 12,9 Zoll großen iPad Pro und diversen MacBooks folgen. Die neue Technologie stellt den Zwischenschritt hin zu Micro-LEDs dar, die sich als Alternative zu OLED-Displays am Markt platzieren. Da sich Apple zu Gerüchten und Prognosen nicht äußert, sollten diese bis zu einer offiziellen Ankündigung mit einer ge­wis­sen Skepsis betrachtet werden.

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