DC Films: Studio arbeitet an zwei eigenständigen Filmuniversen

Von Johannes Schaller am 29.12.2020 17:40 Uhr
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Wie Präsident Walter Hamada berichtet, plant DC Films seine Filme in zwei eigenständigen Filmuniversen zu veröffentlichen. Zudem soll die Zu­sam­men­ar­beit mit HBO Max vertieft werden. Auf dem Streamingdienst fin­det man in Zukunft neben exklusiven Filmen auch Serien-Spinoffs.

In einem aktuellen Interview mit der New York Times spricht Walter Hamada, Präsident von DC Films, über die Zukunftsplanung des Filmstudios. Neben dem grundlegenden Er­zähl­kon­zept, welches nicht mehr nur ein, sondern gar zwei Filmuniversen umfassen wird, sprach Hamada auch über die zukünftige Veröffentlichungsstrategie. Nachdem Wonder Woman 1984 vor wenigen Tagen als erster von mehreren Warner Bros. Filmen parallel sowohl in den Kinos als auch auf HBO Max anlief, will DC Films die Zusammenarbeit mit dem Streamingdienst wei­ter vertiefen. Pro Jahr sollen zusätzlich zu bis zu vier Kinofilmen außerdem auch bis zu zwei HBO-Max-exklusive Filme erscheinen.

Des Weiteren werden Fans gemäß der neuen Strategie in den Genuss von Filmen aus zwei unabhängigen Filmuniversen kommen. Obwohl in beiden dieselben Figuren auftreten wer­den, soll das eine Universum keinen Einfluss auf das andere nehmen. Filme wie der letzt­jäh­ri­ge Mega-Erfolg Joker oder der für März 2022 angekündigte The Batman sollen los­ge­löst von einer übergeordneten Storyline als eigenständige, individuelle Charakterportraits Teil des "DC Films Multiverse" werden.

Kontinuität ist das Zauberwort

Anders verhält es sich bei Filmen wie Wonder Woman, Aquaman oder Justice League. Unter dem Banner des "DC Extended Universe" (DCEU) werden die Superhelden zwar auch wei­ter­hin Solo-Filme erhalten oder gemeinsam ge­gen besonders mächtige Widersacher kämpfen. Anders als beim "DC Films Multiverse" hat beim DCEU jedoch jede Handlung eines Filmes Aus­wir­kun­gen auf die anderen Streifen. Allerdings behält sich DC auch die Möglichkeit von Cross-Overs zwischen verschiedenen Universen vor. Allgemeine Verwirrung und Diskussionen, welcher Batman beispielsweise nun der "echte" ist, scheinen vorprogrammiert. Hamada ist sich des Risikos bewusst, sagt aber: "Das Publikum ist erfahren genug, um es zu verstehen. Wenn wir gute Filme machen, werden sie es an­neh­men."

Außerdem sprach Hamada darüber, dass das Studio den Kinostart eines Filmes dazu nutzen will, um gleichzeitig entsprechende Serien-Spin-Offs auf dem Streamingdienst HBO Max zu starten. Bereits bekannte Beispiele hierfür sind GCPD, kurz für Gotham City Police De­part­ment, welches sich an The Batman orientiert, oder Peacemaker, basierend auf dem gleich­na­mi­gen Charakter aus der Neuauflage von Suicide Squad. "Wenn wir zurzeit einen Film be­trach­ten, denken wir: Was könnte das (HBO) Max Spin-Off sein?", so Hamada.

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