Tesla: Elon Musk verkündet Start der vollständigen Selbstfahrfunktion

Von Witold Pryjda am 21.10.2020 08:59 Uhr
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Tesla und dessen Gründer und Chef Elon Musk haben bereits vor Jahren über vollständige Autonomie der Fahrzeuge gesprochen, doch bisher diente der Autopilot lediglich zur Unterstützung des menschlichen Fah­rers. Nun aber geht es tatsächlich mit der "Full Self-Driving Beta" los.

Elon Musk gilt als Visionär, doch manche halten den Tesla-Chef auch schlichtweg für einen Träumer und weniger freundlich ausgedrückt einen Dampfplauderer. So hat Musk bereits vor Jahren davon gesprochen, dass man seinen Tesla per App herbeirufen kann - selbst wenn das Fahrzeug an der Westküste steht und man sich selbst irgendwo an der Ostküste der USA befindet.

Das und andere Aussagen dieser Art führten auch dazu, dass viele Teslafahrer dachten, dass der Autopilot (für viele auch ein zu viel versprechender Name) zu mehr in der Lage ist und tatsächlich vollständig selbst fahren kann. Das hat Tesla zwar nie behauptet, dennoch waren einige Unfälle die Folge.

Tesla S: Wo der Autopilot gut funktioniert - und wo nicht
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Startschuss für Full Self-Driving-Beta

Nun kommt Tesla vollständiger Autonomie tatsächlich näher, denn Elon Musk hat den Start der Beta-Phase zur "Full Self-Driving" (FSD)-Funktionalität bekannt gegeben. Das bedeutet, dass erste Tesla-Besitzer dieses Feature in freier Wildbahn ausprobieren können. Allerdings teilte Musk auf Twitter auch mit, dass man dabei "extrem langsam und vorsichtig" vorgehen werde.

Das bedeutet konkret, dass das dazugehörige Update nur für eine geringe Anzahl an Tesla-Fahrzeugen freigegeben wird, dabei soll es sich ausschließlich um "Experten und vorsichtige Fahrer" handeln.

Was die Full Self-Driving Beta konkret bietet, ist noch nicht bekannt. Laut Electrek dürfte hierbei u. a. die bereits bestehende Funktion für Ampeln und Stoppschilder um das Abbiegen auf Kreuzungen erweitert werden. In Kombination mit der Navigationsfunktion von Teslas wird es mit den neuen FSD-Funktionen möglich sein, in Städten und auf Autobahnen ohne "Eingaben" des Fahrers unterwegs zu sein - dessen Aufsicht ist aber vorerst wohl dennoch Pflicht.
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