Xbox One: Remote Play-Funktion für iPhones & iPads jetzt verfügbar

Von Stefan Trunzik am 20.10.2020 08:55 Uhr
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Während Apple dem Streaming via Microsoft xCloud weiterhin einen Rie­gel vorschiebt, trifft die Remote Play-Funktion für Xbox One-Besitzer auf iPhones und iPads ein. Die neue Xbox-App für iOS erlaubt das soge­nann­te Console Streaming per WLAN, 4G LTE und 5G.

Vor dem Marktstart der Next-Gen-Konsolen Xbox Series X und Series S aktualisiert Microsoft seine Xbox-App für Apple-Geräte mit iOS- und iPadOS-Betriebssystem. Dabei wird nicht nur das Design der Software leicht aufpoliert, sondern das bereits länger in der Beta getestete Console Streaming eingeführt. Im Gegensatz zum xCloud-Streaming sorgen jedoch nicht die Microsoft-Server für die Übertragung der Spiele auf das Smartphone oder Tablet, sondern die heimische Xbox One-Konsole und zukünftig die Series X/S. Sony bietet Remote Play für die PlayStation 4 (PS4) bereits seit längerem an.

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Remote Play unterstützt lediglich Xbox One und Series-Spiele

Die Funktionsweise des Xbox Console Streamings ist vergleichsweise einfach. Die Xbox-App startet die Konsole aus der Ferne via WLAN, 4G LTE oder 5G und zeigt alle Spiele, die zum Streamen zur Verfügung stehen. Beim Fernstart der Xbox One erzeugt diese weder einen Startsound, noch wird der Netzschalter an der Front beleuchtet. Laut Microsoft können sämt­li­che Xbox One- und Series X/S-Spiele von der lokalen Konsole auf iPhones und iPads ge­streamt werden. Lediglich ältere Titel der Xbox 360 und der Original-Xbox gehören nicht zur kompatiblen Spiele-Bibliothek.

Abseits davon versucht Microsoft weiterhin seinen xCloud-Service im iOS-Ökosystem zu etablieren, trifft dabei jedoch auf Gegenwind seitens Apple. Zwar hat das Unternehmen seine App Store-Richtlinien hinsichtlich Spiele-Streaming-Diensten gelockert, verlangt jedoch das Einreichen sämtlicher Spiele als eigenständige App. Bei einem Katalog von über 100 Titeln nicht nur eine Mammutaufgabe für Microsoft, sondern auch ein Usability-Alptraum für Spie­ler. Die App-Installation für jedes einzelne Spiel sehen die Remonder nicht als op­ti­ma­len Weg an, weshalb zusätzlich ein Workaround über mobile Browser angedacht ist.

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