Corona-Warn-App: Update startet länderübergreifende Risiko-Ermittlung

Von Nadine Juliana Dressler am 19.10.2020 16:51 Uhr
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Das angekündigte Feature-Update für die Corona-Warn-App des Bundes ist ab sofort verfügbar. Neu hinzu kommt eine länderüber­greif­ende Risiko-Ermittlung und die Möglichkeit, Symptome im Zusammen­hang mit einem bestätigten Testergebnis einzugeben.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hatte dieses wichtige Update bereits angekündigt: Mit der deutschen Corona-Warn-App ist es jetzt auch möglich, Daten in anderen Ländern auszutauschen und im Falle eines Risiko-Kontaktes benachrichtigt zu werden. Zum Start sind allerdings bislang nur Italien und Irland mit in der Liste der Länder, die ebenfalls schon ein App-Update durchgeführt haben und den "länderübergreifenden" Austausch der Zufalls-IDs freigegeben haben. Weitere Länder folgen, nur Frankreich, die Schweiz, Luxemburg und Belgien werden nicht am Datenaustausch teilnehmen. Möglich macht diese Erweiterung für die länderübergreifende Erkennung übrigens ein Update von Google und Apple.

 So viele Deutsche würden die Corona-App verwenden
Infografik: So viele Deutsche würden die Corona-App verwenden

Wann traten Symptome auf?

Zusätzlich zu der Zufalls-ID-Übertragung und -Erkennung im Ausland werden nun auch die Angaben im Falle einer Positiv-Testung abgeändert. So kann man nun bei der Eingabe seines Covid-19-Testergebnisses mitteilen, wann erste Symptome wie zum Beispiel Husten oder Fieber aufgetreten sind und welche Symptome man selbst noch erlebt hat. Mit diesen Auswertungen vor allem zu den Zeitpunkten der Erkennung erster Symptome, verspricht man sich ein genaueres Bild über Inkubationszeiten.

Das Update steht ab sofort für iOS und Android bereit. Beide Aktualisierungen enthalten zudem Fehlerbehebungen und weitere Verbesserungen.

Corona-Warn-App für Android Corona-Warn-App für iOS

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