Huawei Mate 40 Pro: Offizielles Bild deutet auf Oktagon-Kamera hin

Von Stefan Trunzik am 14.10.2020 13:50 Uhr
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Am 22. Oktober fällt der Startschuss für das neue Flaggschiff Huawei Mate 40. Vorab der Keynote zeigt sich der chinesische Hersteller mit ei­nem ersten Bild des beschnittenen Android-Smartphones, das auf eine deutlich veränderte Anordnung der Kameras hindeuten könnte.

Ab 14 Uhr deutscher Zeit lädt Huawei in der nächsten Woche (22.10.) zur Keynote, die das neue Huawei Mate 40 sowie mögliche Pro- und Porsche-Editionen hervorbringen wird. Da das Unternehmen im Vorfeld auch hierzulande die Werbetrommel rührt, kann man von einem Eu­ro­pa- und Deutschland-Start ausgehen. Ein solcher ist in Hinsicht auf Huawei und dem wei­ter­hin anhaltendem US-Embargo vor jeder Präsentation fraglich. Aufmerksamkeit generiert heute jedoch vorrangig ein erstes Teaserbild, das der Hersteller via Weibo verbreitet.

Huawei Mate 40
Man darf auf die Rückseite des Huawei Mate 40 (Pro) gespannt sein

Liefert Huawei Überraschungen im Bereich der Kamera?

Schemenhaft ist hier das neue Huawei Mate 40 zu sehen, wobei das Hauptaugenmerk auf der darin verbauten Kamera liegen soll. Gingen vorab aufgetauchte Leaks erneut von einem runden Kamerasystem mit bis zu vier Sensoren aus, könnte Huawei doch zu einer gänzlich anderen Anordnung oder lediglich einer leicht abgewandelten Oktagon-Einfassung der Linsen greifen. Ebenso ist es möglich, dass die erste offizielle Abbildung des Smartphones die deut­lich teurere Porsche-Edition zeigt. Der rot eingefärbte Netzschalter kam bereits beim Vor­gän­ger Huawei Mate 30 zum Einsatz, womit er in diesem Fall auch nicht als "Sportwagen"-In­di­ka­tor auftritt.

Hinsichtlich der technischen Ausstattung des Huawei Mate 40 (Pro) spricht man in der Ge­rüch­te­kü­che über den neuen Kirin 9000-Prozessor, 8 GB LPDDR5-Arbeitsspeicher, ein ge­bo­ge­nes OLED-Display (Curved) und Kameras mit bis zu 50 Megapixeln inklusive Periskop-Zoom-Objektiv. Am hiesigen Markt dürfte es das neue Mate 40 jedoch nicht leicht haben, da die Chinesen das Smartphone weiterhin ohne wichtige Google-Dienste wie den für viele essentiellen Play Store ausliefern müssen. Aufgrund des Handelskrieges zwischen den USA und China arbeitet Huawei weiter an Alternativen wie der eigenen AppGallery und einem gänzlich neuen Betriebssystem.

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