Xbox Series X: Microsoft nennt neue Details zur Abwärtskompatibilität

Von Stefan Trunzik am 14.10.2020 09:01 Uhr
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Nachdem sich Sony zur Abwärtskompatibilität der PS5 geäußert hat, legt Microsoft mit der Xbox Series X und Series S nach. Alle älteren Spiele sollen ohne Zutun der Entwickler optimiert werden. Unter anderem mit Auto-HDR, FPS-Verdoppelungen und anisotroper Filterung.

Es kann als Konter gegen den japanische Hersteller und seine PlayStation 5 verstanden wer­den, dass sich Microsoft im jüngsten Blog-Beitrag erneut dem wichtigen Thema der Ab­wärts­kom­pa­ti­bi­li­tät verschreibt. Die Redmonder legen dabei nicht nur Wert darauf, dass die neuen Systeme Xbox Series X und Xbox Series S eine große Anzahl von Spielen aus vier Xbox-Ge­ne­ra­tio­nen wiedergeben können, sondern dass diese auch von der leistungs­starken Hard­ware der Next-Gen-Konsolen profitieren. Der Wink Richtung Sony: "Es braucht weder einen Boost-Modus, noch wird das ausgewählte Spiel heruntergetaktet - jedes abwärtskompatible Spiel entfaltet seine volle Leistung."

Power Your Dreams: Microsoft startet Xbox Series X|S-Kampagne
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High Dynamic Range, Anstieg der Frameraten und anisotrope Filterung

Microsoft verspricht höhere und gleichmäßigere Frameraten sowie ein Rendering bei ma­xi­ma­ler Auflösung und visueller Qualität. Zudem soll die SSD samt der Xbox Velocity-Ar­chi­tek­tur auch in älteren Titeln für entsprechend kurze Ladezeiten sorgen. Ohne zusätzliche Über­ar­bei­tun­gen seitens der Entwickler­studios soll vor allem die Auto-HDR-Funktion alle Spiele optisch aufwerten, "ohne die ursprüngliche künstlerische Intention des Spiels zu verändern". Weiterhin können in ausgewählten Titeln die Frameraten verdoppelt werden. Spiele wie Fallout 4 erreichen auf der Xbox Series X bald 60 statt nur 30 FPS.

Die zum 4K-Upscaling auf der Xbox One X bereits verwendete Heutchy-Methode wird laut Microsoft auch auf der Xbox Series X und Series S dafür sorgen, dass ältere 360p- und 720p-Titel der originalen Xbox und der Xbox 360 auf das 1440p- bzw. 2160p-Format hochskaliert werden können. Ebenso soll eine bis zu 16-fache anisotrope Filterung (AF) zum Einsatz kommen. Da die Redmonder hier allerdings von einer "kuratierten Liste von Spielen" sprechen, ist unklar, bei welchen Titeln diese Vorteile tatsächlich zum Einsatz kommen.

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