Apple schmeißt Sonos & Co. raus: Neuer HomePod im Anmarsch?

Von Stefan Trunzik am 06.10.2020 10:17 Uhr
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Die Gerüchte rund um neue HomePods und Apple Over-Ear-Kopfhörer ver­dichten sich. Der Konzern hat damit begonnen, kon­kur­rie­ren­de Dritt­anbieter-Produkte von Sonos, Bose und Logitech aus dem eigenen Shop zu entfernen. Eine Vorstellung könnte kurz bevorstehen.

Wie die Kollegen von Bloomberg berichten, hat sich Apple dazu entschieden, zukünftig nur noch die eigenen Produkte und die der ebenso zum Konzern gehörenden Beats-Marke an­zu­bie­ten. Auch ein Blick in den deutschen Online-Store zeigt, dass in der Kategorie Mu­sik­zu­be­hör lediglich der Apple HomePod, AirPods, EarPods und die entsprechenden Beats-Ableger aus dem Bereich der Over-Ear-Kopfhörer und Bluetooth-Lautsprecher aufgeführt werden. Bekannte Marken wie Sonos, Bose und Logitech sind hier ab sofort nicht mehr vertreten.

Apple HomePod
Apple könnte das HomePod-Portfolio zeitnah ausbauen

Die Bühne soll ganz allein den Apple-Produkten gehören

Apple scheint bekannt dafür zu sein, kurz vor der Markteinführung vergleichbarer Produkte der Konkurrenz im eigenen Store keinen Platz mehr einzuräumen. Kurz vor der Präsentation der ersten Apple Watch im Jahr 2014 verschwanden Berichten zufolge sämtliche Fitness-Tracker des Unternehmens Fitbit aus dem eigenen Online-Shop. Entsprechend heiß diskutiert wird die Vorstellung neuer Audio-Gadgets in Form eines kompakten HomePods und der ers­ten kabellosen Apple-Kopfhörer im Over-Ear-Format. Für Letztere sind unter anderem Funk­tio­nen wie eine aktive Geräuschunterdrückung (Active Noise Cancelling / ANC) im Gespräch.

Die nächste Apple-Keynote wird am 13. Oktober 2020 erwartet, obwohl eine offizielle Be­stä­ti­gung des Termins weiterhin aussteht. Im Mittelpunkt dürften die in diesem Jahr leicht ver­spä­te­ten Smartphones der iPhone 12-Familie stehen, welche mit vier bis fünf verschiedenen Geräten aufschlagen könnten. Ebenso ist es denkbar, dass ein neuer HomePod und Bluetooth-Kopfhörer erst im November eine Rolle spielen werden, wenn sich Apple mit neuen In­for­ma­tio­nen zu Produkten aus dem iMac- und MacBook-Portfolio zu Wort melden könnte. Prog­no­sen die­ser Art sollten jedoch mit einer gewissen Skepsis betrachtet werden.

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