Google Maps mit Corona-Info: Infektions-Lage wird in Karte integriert

Von John Woll am 24.09.2020 15:08 Uhr
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Google macht Maps zu einem neuen Werkzeug, um über die lokale Corona-Situation zu informieren. Das Unternehmen integriert eine neue Option in den Kartendienst, die den Sieben-Tages-Durchschnitt im ausgewählten Gebiet darstellt.

Neue Corona-Ebene bei Maps kommt in dieser Woche

Es gibt viele Stellen, um sich über die aktuelle Corona-Infektionszulage zu informieren. Bei aktuell wieder steigenden Fallzahlen ist es nicht verkehrt, dass hier in Zukunft noch ein wei­terer Kanal zur Verfügung steht, den Millionen von Menschen sowieso schon in der Tasche haben: Google Maps. Wie das Unternehmen in einem Blogeintrag mitteilt, wird in den Kartendienst eine neue Ebene integriert, die sich dann über die Karte legt. "Diese Woche führen wir die COVID-Ebene in Maps ein, ein Tool, das kritische Informationen über COVID-19-Fälle in einem Gebiet anzeigt, damit Sie fundiertere Entscheidungen darüber treffen können, wohin Sie gehen und was zu tun ist", so Google.

Google Maps COVID-19 Info-Ebene
In der obereren rechten Ecke...


Google Maps COVID-19 Info-Ebene
...findet sich bald die COVID-19 Info

Nach dem Update findet sich im Menü für Ebenen - zu finden auf der App-Startseite von Google Maps in der oberen rechten Ecke - der neue Eintrag "COVID-19 Info". Einmal akti­viert, wird der Sieben-Tage-Durchschnitt der neuen COVID-Fälle pro 100.000 Personen für das Gebiet auf der Karte dargestellt. Google liefert hier auch einen Indikator, ob für die Fallzahlen ein Auf- oder Abwärtstrend zu verzeichnen ist. Eine Farbcodierung soll helfen, die Dichte neuer Fälle in einem Gebiet leicht zu unterscheiden. Die Auslieferung soll "in dieser Woche" für Android und iOS erfolgen.

Google Maps COVID-19 Info-Ebene

Daten von verschiedenen Quellen

Wie Google weiter schreibt, werden die Daten für alle 220 Länder , die Google Maps unter­stützt, zur Verfügung stehen und von einer zusammenfassenden Länder-Darstellung bis auf die Stadtebene hinunterreichen - entsprech­ende Datenlage vorausgesetzt. Die Informa­tionen bezieht man unter anderem von Johns Hopkins, New York Times und Wikipedia, welche wiederum auf "Organisationen des öffentlichen Gesundheitswesens wie die Weltgesundheitsorganisation, die Gesundheits­ministerien der Regierungen sowie staatliche und lokale Gesundheitsbehörden und Krankenhäuser" zurückgreifen.

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