Ikea und Asus ROG wollen 2021 gemeinsam Gamer-Möbel anbieten

Von Witold Pryjda am 14.09.2020 15:32 Uhr
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Das schwedische Möbelhaus und der taiwanesische Hardware-Hersteller Asus haben eine Partnerschaft bekannt gegeben. Die beiden Unter­neh­men wollen zusammen "Gaming-Möbel und -Accessoires" herstellen. Was genau die beiden planen, ist aber noch nicht bekannt.

Ikea hat in den vergangenen Monaten bereits mehrere Vorstöße in Richtung Smart Home sowie Unterhaltungselektronik gemacht, allen voran die gemeinsam mit Sonos entwickelte und angebotene Lautsprecher-Serie Symfonisk. Seit Ende August sind auch die smarten Steckdosen für Smart-Home-Produktreihe Trådfri in Deutschland erhältlich.

Für Gaming waren die Schweden bisher nicht unbedingt bekannt, doch das wird sich in Zukunft ändern. Denn man hat nun eine Kooperation mit dem Asus-Ableger Republic of Gamers (ROG) bekannt gegeben. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen eine Reihe an erschwinglichen Spiele-fokussierten Möbeln und sonstigem Zubehör entwickeln und an­bie­ten.

Symfonisk - Günstige Sonos-Lautsprecher von Ikea im Test
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Ab Oktober 2021 wohl auch bei uns

Insgesamt sollen es 30 unterschiedliche Produkte sein: Diese sollen ab Februar 2021 zu­nächst in China verfügbar sein, Gamer in anderen Ländern werden im oder ab Oktober 2021 zum Zug kommen. In einer Pressemitteilung schreibt Ikea, dass 2,5 Milliarden Menschen als Gamer bezeichnet werden können, das ist rund ein Viertel der Weltbevölkerung. "Doch deren Bedürfnisse in Bezug auf die Einrichtung wurden bisher übersehen", so das schwedische Möbelhaus (via Engadget).

Was genau das ist, will man noch nicht sagen oder weiß es teilweise noch nicht. Denn aktuell versucht man in Workshops, die man ge­mein­sam mit ROG-Experten und vor allem auch Gamern abhält, herauszufinden, was eigentlich benötigt wird bzw. was sinnvoll wäre.

Man kann allerdings annehmen, dass Schreibtische und Stühle eine zentrale Rolle einnehmen werden. Es ist aber nicht zu erwarten, dass Ikea beispielsweise typische Gamer-Stühle herstellen wird. Denn die Schweden sehen das Thema Spiele "demografisch übergreifend" an, man will also keine Core-Gamer-Nischenprodukte herstellen, sondern möglichst breitenwirksam agieren.
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