Doom wurde auf digitalem Schwangerschaftstest zum Laufen gebracht

Von Witold Pryjda am 08.09.2020 12:01 Uhr
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Es ist mittlerweile zu einer kleinen Disziplin geworden, Spiele auf allen nur denkbaren Geräten mit Display zum Laufen zu bringen. Das betrifft vor allem zwei Games: The Elder Scrolls 5 Skyrim und Doom. Letzteres hat nun aber den sprichwörtlichen Vogel abgeschossen.

Denn ein Nutzer hat den legendären, 1993 erstmals erschienenen Shooter auf einem Gerät "zum Laufen" gebracht, das eher selten zum Spielen verwendet wird - auch wenn das Warten hier so spannend und nervenzerreißend ist wie in kaum einem anderen Fall. Denn wir spre­chen hier von einem digitalen Schwangerschaftstest.

Zuerst nur ein Doom-Video - doch damit war nicht Schluss

Denn der für seine obskuren Hardware- und Software-Experimente bekannte Hacker Foone Turing hat es geschafft, Doom auf einem solchen, an ein Fieberthermometer erinnernden di­gi­ta­len Schwangerschaftstest auszuführen. @Foone veröffentlichte dazu am vergangenen Wo­chen­ende ein animiertes GIF, auf dem Doom auf einem Monochrom-Display (Auflösung: 128 x 32 Pixel) läuft, das in einen solchen digitalen Schwangerschaftstest eingebaut wurde. Allerdings betonte der Tüftler da­bei, dass er hier lediglich ein Video des Doom-Gameplays anzeigte, direkt spielen konnte er den Shooter dabei nicht.


Doch mittlerweile hat Foone auch noch dieses Kunststück zustande gebracht, wie er in einem bzw. mehreren Tweets zeigt. Man benötigt natürlich ein wenig Phantasie, um das "ge­schwän­ger­te" Doom erkennen zu können. Doch spätestens dann, wenn man einen Imp in Nah­auf­nah­me sieht, ist eindeutig zu erkennen, dass es sich tatsächlich um das legendäre id Soft­ware-Spiel handelt. Und auch wenn hierbei eigentlich nur das Gehäuse des Tests ver­wen­det wurde (die Be­rech­nun­gen selbst laufen auf einer externen Hardware), wirkt es doch recht beeindruckend, selbst wenn man den Schwangerschaftstest mal außen vor lässt.

Foone Turing hat hierbei auch übrigens fest­ge­stellt, dass der digitale Schwang­er­schafts­test eigentlich ein "Schwindel" ist: Denn die Technik ist nur für die "Bekanntgabe" des Ergebnisses da, der eigentliche Test wird nach wie vor über einen Papierstreifen durchgeführt.
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