VW soll für ID.4 ein "Tesla-ähnliches" Reservierungssystem planen

Von Nadine Juliana Dressler am 27.08.2020 18:06 Uhr
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Der Volkswagen-Konzern plant einem Bericht zufolge den Elektro-SUV ID.4 am 23. September offiziell zu präsentieren. Nach der Ankündigung des zweiten reinen VW-Elektro-Fahrzeugs im Frühling soll nun alles schneller als zuvor geplant gehen.

Bis zu dem geplanten Pressetermin Ende September sind noch viele Fragen offen. Wie jetzt das Online-Magazin Automotive News aus Insiderkreisen berichtet, plant Volkswagen unter anderem ein neues Vorbestellsystem für den ID.4 zu etablieren. Das erinnert dabei ein wenig an Tesla: Bei VW soll man sich für 100 Dollar für das Reservationssystem anmelden, 400 Dollar würden bei einer verbindlichen Reservierung fällig. Auch Tesla bittet Kunden für Vorbestellungen online zur Kasse, was das Reservieren sehr viel einfacher gestaltet. Ob diese Neuerung nur für die USA gilt, ist nicht bekannt - die Quelle hat dazu keine genauen Informationen. Auf die Bestätigung durch Volkswagen wird man noch ein paar Wochen warten müssen.

VW ID.4

Auslieferung noch in diesem Jahr

Bei anderen Einzelheiten zu dem zweiten reinen Elektroauto das von VW auf den Markt kommt, wird es aber konkreter: So heißt es, dass Volkswagen die ersten Modelle für den ID.4 noch in diesem Jahr ausliefern will - auch in den USA. Dort hatte man den ID.3 bisher nicht angeboten und wollte stattdessen den ID.4 2021 starten.

Produktion ist angelaufen

Zuvor war über den genauen Termin für einen Marktstart noch nicht gesprochen worden. VW hatte im Frühjahr lediglich angekündigt, dass man den ID.4 noch für 2020 plant, damals hatte man aber auch noch nicht mit Schließungen der Werke und Lieferproblemen durch Corona zu kämpfen. Die Vorstellung sei nun für den 23. September weltweit geplant, dann wird man auch weitere Einzelheiten erfahren. Die Produktion für den Elektro-SUV ist dabei bereits in Zwickau angelaufen, wo auch der ID.3 produziert wird. Beide Fahrzeuge teilen sich eine Plattform.

Anfang der Woche wurde der Startschuss gegeben, sodass die Auslieferung in diesem Jahr nicht ganz unwahrscheinlich ist.

Von Sachsen in die Schweiz: VW ID.3 fährt 26% weiter als angegeben
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