Sam Fisher schleicht wieder: Netflix setzt Splinter Cell als Serie um

Von Witold Pryjda am 31.07.2020 11:44 Uhr
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Das Debüt von Sam Fisher liegt mittlerweile rund 18 Jahre zurück, der Splinter Cell-Held schlich sich damals aber sofort in die Herzen der Action­fans. Denn das Ubisoft-Spiel stellte heimliches Vorgehen in den Mittelpunkt und kreative Lösungen statt stumpfe Ballerei.

Um Splinter Cell wurde es in den vergangenen Jahren jedoch ziemlich still, der letzte Teil mit dem Untertitel Blacklist liegt schon wieder sieben Jahre zurück. Eine Rückkehr ist zwar angeblich in Arbeit, viele Informationen liegen dazu aber nicht vor. Dennoch können sich Fans auf Nachschub freuen, auch wenn sie diesen dann nicht selbst spielen können.

Sam schleicht per Serie

Denn laut einem Bericht des Hollywood-Branchenblattes Variety wird Sam Fisher als animierte Serie zurückkehren. Netflix und Ubisoft haben das bereits bestätigt, bestellt wurden zwei Staffeln bzw. 16 Episoden. Allzu viel über den Inhalt ist noch nicht bekannt, hauptverantwortlich für das Projekt ist allerdings ein Mann, der sich mit Action bestens auskennt, wenngleich eher in brachialer Form.

Splinter Cell: Blacklist war der letzte Gaming-Auftritt
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Denn Derek Kolstad ist Autor und Co-Erschaffer von John Wick, die Filme mit Keanu Reeves in der Hauptrolle gelten als einer wichtigsten Action-Franchises dieser Tage. Ganz so viele Freiheiten wie bei John Wick wird sich Kolstad aber sicher nicht nehmen können, Sam Fishers Geschichte ist durch Spiele und Bücher bereits recht eng vorgegeben.

Gamer hätten wohl dennoch lieber eine "echte" Rückkehr von Splinter Cell, dass der Stoff bei Netflix gelandet ist, sollte aber zuversichtlich stimmen. Denn der Streaming-Anbieter hat bereits Erfahrung mit Spieleumsetzungen und hat bereits bei Castlevania gute Arbeit geleistet. Auch The Witcher war ein Hit (auch wenn es eigentlich eine Roman-Vorlage hat).

Castlevania und The Witcher waren für Netflix sicherlich auch ein Beweis, dass die Zielgruppe für gut gemachte Umsetzungen solcher Stoffe vorhanden ist. Sollte auch Splinter Cell ein Erfolg sein, dann könnte das auch weitere Zusammenarbeiten mit Ubisoft zur Folge haben. Die Franzosen sind Film- und Serien-Umsetzungen alles andere als abgeneigt, der Assassin's Creed-Film war 2016 allerdings ein Totalflop.

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