Vodafone startet 5G jetzt auch auf 1,8 GHz für ganze Städte

Von Christian Kahle am 28.07.2020 18:05 Uhr
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Kunden des Mobilfunkbetreibers Vodafone sollten jetzt in Frankfurt am Main nahezu flächendeckend 5G-Dienste nutzen können. Das geht einher mit der Nutzung der letzten noch einzubindenden Frequenzbänder.

Wie das Unternehmen mitteilte, seien jetzt weitere 150 Mobilfunk-Antennen an mehr als 50 Standorten in der Finanzmetropole auf 5G geschaltet worden. Erstmals nutzt Vodafone dabei die 1,8 Gigahertz Frequenzen im sogenannten Mid-Band in seiner Infrastruktur. Dieses Spektrum ist für die städtische Netzversorgung besonders geeignet, da die kleinere Zellenstruktur hier mit höheren Kapazitäten einhergeht.

Vodafone hat damit drei Stufen im Einsatz, die jeweils unterschiedliche Szenarien bedienen können:


700MHz fürs Land schon aktiv

Vor einiger Zeit hatte Vodafone bereits verkündet, dass diverse 700MHz-Anlagen in Betrieb gegangen sind. Mit diesen können Nutzer im Umkreis von bis zu zehn Kilometern versorgt werden. Die hohe Reichweite geht allerdings auf Kosten der Bandbreite. So sind auf diesem Weg rund 200 Megabit pro Sekunde realistisch, was für viele Nutzer im ländlichen Raum allerdings schon eine regelrechte Revolution darstellen dürfte.

Das Mid-Band wird hingehen in dichter besiedelten Gegenden den Standard ausmachen. Der Ausbau wird hier in den kommenden Monaten weitergeführt. Aktuell funken rund 1.000 5G-Antennen an mehr als 350 Standorten im Vodafone Netz. Im Laufe des Jahres will Vodafone 5G mit 8000 Antennen für mehr als 10 Millionen Menschen in Deutschland verfügbar machen.

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