Windows 10 Version 2004 "Zwangsupdate": 1809-Nutzer sind jetzt dran

Von Nadine Juliana Dressler am 23.07.2020 20:37 Uhr
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Microsoft hat damit begonnen, älteren Windows 10-Versionen aus dem Jahr 2018 jetzt die Aktualisierung auf das neue Windows 10 Mai 2020 Update, alias Version 2004 anzubieten. Das "Zwangs-Update" kommt nun in leisen Schritten.

Das melden die Kollegen von Deskmodder. Demnach hat Microsoft nun die Updateverteilung beschleunigt und will Nutzer der Windows 10 Version 1809 zum Update auf die aktuelle Version bewegen. Diese Form von "Zwangs-Update" von einer älteren Windows 10-Version auf das jeweils jüngste Windows 10 Update wird dabei seit Jahren immer wieder diskutiert. Dabei geht es immer um die Versionen, die kurz davorstehen, keinen Support mehr von Microsoft zu erhalten. Das bedeutet jetzt für Nutzer der Version 1809, alias Windows 10 Oktober Update, dass sie die neueste Version über die Windows Update-Funktion zum Download angeboten bekommen.

Windows 10 Mai 2020 Update: Die wichtigsten Neuerungen
Infografik Windows 10 Mai 2020 Update: Die wichtigsten Neuerungen

In den Informationen zum Verbreitungs-Status der Version 2004 bestätigt Microsoft jetzt, dass man begonnen hat, nun Nutzern mit älteren Windows-Versionen das Mai 2020 Update anzubieten.

Da heißt es:

"Windows 10 Version 2004 ist für Benutzer mit Geräten unter Windows 10 Versionen 1903 und 1909, verfügbar, die manuell über Windows Update "Nach Updates suchen" wollen. Wir beginnen nun eine neue Phase in unserer Einführung. Mit Hilfe der auf maschinellem Lernen basierenden (ML-basierten) Schulung, die wir bisher durchgeführt haben, erhöhen wir die Anzahl der für die automatische Aktualisierung auf Windows 10 Version 2004, ausgewählten Geräte, die sich dem Ende des Services nähern. Wir werden unser maschinelles Lernen in allen Phasen weiter schulen, um neue Versionen von Windows 10 auf intelligente Weise einzuführen und eine reibungslose Aktualisierung zu ermöglichen. Der empfohlene Wartungsstatus ist Halbjährlicher Kanal."

Damit meint der Konzern, dass man die derzeit halbjährlichen Feature-Updates in Anspruch nehmen sollte. Windows 10-Nutzer, die eine Version ausführen, die kurz vor dem Ende des regulären Support-Zeitraums steht, müssen damit rechnen, dass Microsoft sie "zum aktualisieren" bewegen möchte. Ziel von Microsoft ist es, möglichst eine sichere Basis für den Endverbraucher zu schaffen, und das funktioniert nur, wenn unterstützte Windows-Versionen verwendet werden.

Aus den letzten Statistiken der Version-Verteilung geht aber hervor, dass es nur noch wenige Anwender gibt, die noch mit der Version 1809 unterwegs sind. Ende Juni waren es rund acht Prozent.

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