Neues Windows Insider-Dev-Build nun auch wieder für AMD-CPUs

Von Nadine Juliana Dressler am 23.07.2020 09:48 Uhr
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Microsoft hat eine neue Vorab-Version für das für den Herbst geplante große Windows 10 Feature-Update herausgegeben. Das Dev-Channel-Build bringt einige Neuerungen mit, die allerdings wie gehabt nicht für alle Insider bereitgestellt werden.

Was ist neu in Build 20175

Interessant dürfte diese neue Vorab-Version aber vor allem für Nutzer mit AMD-Hardware sein, denn das Build mit der Nummer 20175 wird nun auch einmal wieder für sie verfügbar sein. Zu den Neuerungen allgemein gehört ein Update für Microsoft Edge und für die ange­hefteten Seiten. Man bekommt nun schnellen Zugriff auf Tabs für angeheftete Websites. Wenn man auf eine gepinnte Seite in der Taskleiste klickt, bekommt man alle entsprech­enden offenen Tabs auch in verschiedenen Fenstern angezeigt. Diese Funktion wird laut Microsoft derzeit für eine Untergruppe von Insidern eingeführt und erfordert das Edge Insider Build 85.0.561.0 oder höher (Canary oder Dev Channel).

Windows 10 20H2
Neue Anzeige für gepinnte Seiten in Edge

Einführung des Reset-AppxPackage

Eine weitere Neuerung betrifft das Zurücksetzen von UWP-Anwendungen. Diese Option startet jetzt über PowerShell. Dazu muss man nur den Namen des appx-Pakets wissen. Das hat den Vorteil, dass man auch bestimmte Systemkomponenten zurücksetzen kann, für die bisher in den Einstellungen kein Zurücksetzen verfügbar ist.

Zum Beispiel: Get-AppxPackage calculator | Reset-AppxPackage

Windows 10 20H2
Neue App-Icons

Weitere Updates für Insider

Eine Verbesserung gibt es speziell für Nutzer des Surface Pro X in der Surface-App. Dort gibt es jetzt "Eye Contact". Bei Videoanrufen erschient es dann immer so, als ob man jederzeit direkt in die Kamera schaut. Microsoft hat für zwei weitere Anwendungen die Icons erneuert. Dieses Mal sind es die "Sticky Notes" und "Ausschneiden und skizzieren", die neue App-Symbole bekommen.

Update-Probleme beheben

Zudem gibt es eine Problemlösung für alle Windows Insider, die die neuesten Builds gern testen wollten, diese aber nicht zum Download angeboten bekommen haben: In einem Workaround erklärt Microsoft, was man nun tun kann. Dazu gehört, dass man über die Eingabeaufforderung den Windows Update Server neu verbinden muss. Wie das im Einzelnen geht, erläutert ein Moderator im Microsoft Answers Forum. Die alternative Lösung ist aber für viele Nutzer einfacher - es gibt eine neue ISO, die man sich einfach herunterladen und installieren kann.

Über bekannte Probleme zu dem neuen Dev-Build und zu den weiteren behobenen Fehlern hat Microsoft wie gewohnt in einen Blog-Beitrag veröffentlicht, in dem man alles im Detail nachlesen kann.

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