Microsoft Edge: Neue Funktionen steigern Sicherheit und Komfort

Von Stefan Trunzik am 22.07.2020 09:50 Uhr
Die Inspire 2020-Konferenz nutzt Microsoft, um Partnern und abseits da­von auch Privatkunden neue Funktionen des hauseigenen Edge-Browsers auf Chromium-Basis vorzustellen. Die Privatsphäre und Verbesserungen für eine berufliche sowie private Nutzung stehen im Fokus.

Seit dem Update des Microsoft Edge auf die von Google Chrome genutzte Chromium-Grund­lage erfreut sich der Browser nicht nur größerer Beliebtheit, auch die Redmonder selbst zei­gen sich immer häufiger mit neuen Funktionen für den privaten und geschäftlichen Alltag. In einem neuen Blog-Beitrag geht das Unternehmen auf weitere Features ein, die man teil­wei­se während der Entwicklerkonferenz Build 2020 angekündigt und erste davon bereits aus­ge­rollt hat. Microsoft will dabei nicht nur die Nutzung vereinfachen, sondern vor allem auch die Sicherheit des Browsers steigern.

Microsoft stellt Neuerungen für den Edge-Browser vor
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Verhinderung von Datenlecks und einfacher "Private / Work"-Wechsel

Unter anderem steht die sogenannte Endpoint Data Loss Protection (DLP) ab sofort als öf­fent­li­che Testversion für den Microsoft Edge-Browser bereit. Sie ermöglicht es Unternehmen und ihren Mitarbeitern sensible Dokumente, Bilder und Dateien zu schützen. Das einfachste Beispiel dafür ist ein Hinweis, der Nutzer darüber informiert, wenn geschützte Firmendaten aus einem gesicherten Ordner in private Umgebungen verschoben oder hochgeladen werden. Mögliche Datenlecks werden damit zwar nicht gänzlich ausgeschlossen, können jedoch even­tu­ell vorab eingedämmt werden.

Abseits davon kündigt das Edge-Team die Verfügbarkeit des einfachen Wechsels zwischen privaten und beruflichen Microsoft-Konten an, der bereits Mitte Mai thematisiert wurde. Nach einer gewissen Anlernphase soll somit verhindert werden, dass sich Mitarbeiter versehentlich mit ihrem persönlichen Account in Firmenbereichen anmelden und umgekehrt. Surft man zum Beispiel mit Microsofts Edge auf der Xbox-Webseite, präferiert der Browser das private Konto. Wechselt man danach in eine Sharepoint-Umgebung, wird der berufliche Zugang vor­ge­schla­gen, der darauf mit nur einem Klick ausgewählt werden kann. Eine nützliche Funk­tion, gerade in Zeiten der Home-Office-Arbeit.

Microsoft Edge auf Chromium-Basis
Der integrierte Übersetzer findet jetzt auch Platz im Edge-Browser

Mobile Sammlungen, Vorleser für PDF-Dateien und Übersetzungen

Abschließend bohrt Microsoft sein "Sammlungen"-Feature auch in der mobilen Version des Edge-Browsers unter Apple iOS und Google Android auf. Kollektionen können nun auf Smart­phones und Tablets angelegt, organisiert und mit Notizen versehen werden. Ebenso bieten die Redmonder ab sofort Funktionen an, um sich PDF-Dateien vorlesen zu lassen und kom­plet­te Webseiten mit einem Klick in eine von insgesamt 54 Sprachen zu übersetzen. Gänz­lich neu sind diese Optionen jedoch nicht. Die "Laut Vorlesen"-Funktion kann bereits länger auf Webseiten angewendet werden, während ein Übersetzer in dieser Art auch beim Kon­kur­ren­ten Chrome zu finden ist, der von selbiger Chromium-Basis profitiert.

Siehe auch:

Download Microsoft Edge - Browser auf Chromium-Basis
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