Optionale Windows 10-Updates wieder da - Bugfixes für drei Versionen

Von Christian Kahle am 22.07.2020 08:44 Uhr
Der Software-Konzern Microsoft hat wie versprochen die Bereitstellung optionaler Updates für seine Windows-Betriebssysteme wieder aufgenommen. Diese hatte man aufgrund der Corona-Krise im März vorübergehend eingestellt. Nun geht es also weiter.

Veröffentlicht wurden jetzt Updates für die Windows 10-Versionen 1909, 1903 und 1809 sowie die jeweils dazugehörigen Windows Server-Varianten. Ältere Fassungen werden nicht mehr mit Aktualisierungen unterstützt. Die nun bereitgestellten Update-Pakete enthalten keine sicherheitsrelevanten Patches oder neue Features, sondern beheben lediglich verschiedene Bugs, die noch immer in den Systemen zu finden sind.

Die beiden im vergangenen Jahr erschienenen Windows 10-Fassungen 1909 und 1903 werden über ein kumulatives Update bedient, das unter der Kennung KB4559004 in der entsprechenden Datenbank des Herstellers verzeichnet ist. Eine Installation sorgt dafür, dass die Build-Nummer auf 18363.997 beziehungsweise 18362.997 steigt. Wie gewohnt kann die Aktualisierung in der Windows-Update-Funktion angestoßen werden, aber auch ein manueller Download ist verfügbar. Die wichtigsten Änderungen sehen wie folgt aus:


Falls Nutzer weiterhin mit der Windows 10-Version 1809 aus dem Herbst 2018 arbeiten, werden sie im Datenbank-Eintrag KB4559003 fündig. Das dort bereitgestellte Update bringt die installierte Fassung auf die Build-Nummer 17763.1369 und kann bei Bedarf auch manuell heruntergeladen werden. Die wichtigste Fehlerkorrektur besteht auch hier darin, dass die Bildschirm-Lupe wieder korrekt mit Excel zusammenarbeitet.

Optional heißt jetzt Preview

Alle bereitgestellten Updates beheben darüber hinaus auch zahlreiche kleinere Bugs, von denen allerdings nur sehr wenige Nutzer betroffen sind, da sie nur in sehr speziellen Fällen zum Tragen kommen. Wer bisher entsprechende Aktualisierungen über die Windows-Update-Funktion bezog, bekam diese dort als "optionale Updates" angezeigt. Jetzt werden sie allerdings als "Preview", also Vorschau, bezeichnet.

Wichtig! Alle ab diesem Monat bereitgestellten Windows-Updates deaktivieren aufgrund einer Sicherheitslücke das "RemoteFX vGPU"-Feature. Virtuelle Maschinen, die auf diese Funktion zugreifen, lassen sich dann nicht mehr starten. Es ist aber möglich, RemoteFX vGPU manuell wieder zu aktivieren. Nutzer werden dann darauf hingewiesen, dass sie das Feature auf eigenes Risiko verwenden.

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