Adaptiv: So beschreiben die Entwickler die Zukunft von Microsoft 365

Von John Woll am 21.07.2020 18:37 Uhr
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Unter der Überschrift "Zukunftsvisionen zu Microsoft 365" hat Microsoft in einem ausführlichen Beitrag unzählige Anpassungen für seine Office-Apps angekündigt. Zu den wichtigen Neuerungen zählen adaptive Interface-Elemente und AI die automatisch Fehler erkennt.

Microsoft geht weiter den Weg hin zu modernen Office-Apps

Dass Entwickler gerne mal ausschweifend über Änderungen berichten, ist nicht ungewöhn­lich. Das, was das Team rund um Microsoft 365 in einem aktuellen Blogbeitrag ausbreitet, ist aber definitiv ein Beispiel für "mit vielen Worten wenig sagen". Dabei sind die Anpass­ungen, die hier besprochen werden durchaus interessant und sollen laut dem Konzern einen Ausblick auf die Entwicklung der nächsten Jahre bieten. Microsoft will sich weiter darauf konzentrieren, seine Office-Apps und deren Werkzeuge für eine Vielzahl von Geräten zu optimieren.

Die Zukunft von Microsoft 365: Microsoft zeigt UI-Anpassungen
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Ein wichtiger Punkt bei der Überarbeitung von Interface-Elementen: "Welche überflüssigen visuellen Elemente können wir entfernen, damit der Inhalt und nicht die Benutzeroberfläche im Mittelpunkt steht?", so das Entwicklerteam. Die Antwort soll hier unter anderem eine erneute Anpassung des Ribbon-Menüs liefern: "Ein flexibles Menüband, das kontextbezogene Befehle nach und nach zum richtigen Zeitpunkt genau dort anzeigt, wo Sie sie benötigen."

Die Zukunft von Microsoft 365

Die Grundlage für diese und viele weitere Anpass­ungen soll hier die ausführliche Analyse des Nutzerverhaltens sein. Eine Feststellung: Das optimale Arbeitswerkzeug muss sich der Situation anpassen: "Einige Aufgaben erfordern eine lange und anhaltende Konzentration. Andere, wie z. B. viele mobile Szenarien, sind für das Mikrotasking optimal." Das zukünftige Design ziele demnach darauf ab, diesen "kogni­tiven Zuständen" Rechnung zu tragen. Im Zen­trum steht hier das Microsoft Fluid Framework, das es erlaubt, Apps in maßgeschneiderte Komponenten aufzuteilen, "die live, mobil und erfahrungsübergreifend verbunden sind".

AI soll Fehler erkennen

Auch AI wird in allen Office-Apps eine immer größere Rolle spielen. Künstliche Intelligenz soll dabei proaktiv in allen Office-Apps Hilfestellungen leisten können. Ein Beispiel: Excel wird automatisch Fehler bei Formeln erkennen und Lösungen anbieten. "Es kann auch vorhan­dene Fehler sammeln und an einem leicht zu findenden Ort speichern, damit Sie sie korri­gieren können, wenn Sie bereit sind", so die Idee der Entwickler.
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