Microsoft: App Store ist schlimmer für den Wettbewerb als Windows

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[o1] Knarzde am 21.07. 07:59
"App Store ist schlimmer für den Wettbewerb als Windows" sagte er und installierte ungefragt Microsoft Edge auf jedem Windows 10 PC, ohne die Möglichkeit der Deinstallation zu bieten.
[re:1] DerTigga am 21.07. 08:15
+1 -2
@Knarzde: Na der ist, wie der Defender natürlich auch, den Käufer nix kostend im Betriebssystem verbaut. Nur der Rest, eben das sonstige drumrum, das kostet das Geld beim das OS kaufen !!1!
Und was geschenktes will schließlich jeder haben und zeit lebens behalten, es gibt nämlich keine aufgedrängelten und absolut nicht gefallende Geschenke, weiß doch jedes Kind .. :-P
[re:1] Fropen am 21.07. 10:50
+1 -
@DerTigga: Das geliche Spiel führte beim IE noch zu Kartellklagen und zu Versionen ohne IE
[re:1] DerTigga am 21.07. 12:55
+1 -
@Fropen: Möglicherweise einfach schonwieder zu lange her bzw ne Vergesslichkeit von MS. Könnte auch nem evt gewechselt habendem Management geschuldet sein, das da jemand zu der Zeit noch null mit MS zu tun hatte..
Mit Absicht bzw Ignoranz macht MS sowas schließlich nicht. Nieganzundgarnicht natürlich, weiß doch (auch) jede(r) ! *fg
[re:2] cgd am 21.07. 15:33
+1 -1
@Fropen: Zu der Zeit gab es auch keinen Chrome mit 80 Prozent Marktanteil. Das nimmt kartellrechtlichen Überlegungen ganz schön den Wind aus dem Segel...
[re:1] Fropen am 21.07. 17:26
+ -
@cgd: also der gleiche Prozentsatz den Netscape zu Beginn des 1. Browserkrieges hatte. Dann begann MS den IE mit Windows 95 zu bündeln und aus 3% Marktanteil wurden 95%
[re:2] 0711 am 21.07. 08:41
+9 -1
@Knarzde: Edge ist bei windows dabei, das beinhaltet auch "upgrades", außerdem verhindert edge genau gar nichts an konkurrenzprodukt
[re:1] va!n am 21.07. 09:14
+4 -3
@0711: Gegen ein automatisches Update für eine OS beinhaltennden Komponente (Edge) zu erhalten, spricht erstmal nichts dagegen. Ich denke Knarzde meint es wie viele andere User im Netz, die laut aufschrien, als MS nach dem Update automatisch und ungefraft, den Edge in der Taskleiste anpinnt bzw. dem Benutzer mit aller Gewalt aus Auge versucht zu drücken! So etwas geht - ohne vorheriger Zustimmung des Users - mal gar nicht!
[re:1] Knarzde am 21.07. 13:29
+1 -2
@va!n: Ich habe das tatsächlich so gemeint, wie ich es sagte.
Ich habe auch den InternetExplorer rausgeworfen, das geht nämlich über "Programme und Features / Windows Komponenten hinzufügen/entfernen".
Beim Edge geht das nicht und ich möchte ihn einfach nicht.
[re:3] Robin01 am 21.07. 10:53
+5 -2
@Knarzde: sagte er und nutzte sein Smartphone mit ungefragt installiertem Chrome/Safari/Chrome-Verschnitt, ohne die Möglichkeit zur Deinstallation zu haben.

Ich versteh echt nicht, wie Menschen, die ein Android/iOS Gerät nutzen sich über Praktiken unter Windows aufregen können.
[re:1] DRMfan^^ am 21.07. 15:23
+1 -
@Robin01: Das kannst du so nicht verallgemeinern. Das aber die Hersteller es Amazon nachmachen und nicht-deaktivierbare eigene Apps ins Stock-Android integrieren finde ich auch sehr fragwürdig.
[re:1] Robin01 am 21.07. 16:17
+ -
@DRMfan^^: Stimmt, den letzten Satz kann ich nicht verallgemeinern, wenngleich er auf viele Situationen zutrifft. Allerdings kommt jedes OS mit einen Systembrowser und er wird so gut wie immer dort abgelegt, wo man sofort auf ihn Zugriff hat.
[re:1] DRMfan^^ am 21.07. 16:28
+ -
@Robin01: Was ok ist, wenn man ihn deaktivieren kann. Immerhin kann man den Standardbrowser soweit ich weiß noch überall wählen, wenn man schon den anderen nicht deaktivieren kann.
[re:2] Robin01 am 21.07. 16:45
+ -
@DRMfan^^: wie auf Windows auch. Von daher, ich sehe da 0 Unterschied.
[re:3] DRMfan^^ am 22.07. 06:06
+ -
@Robin01: Ich weiß nicht, wie die Lage heute ist, aber zu Zeiten des Internet Explorer waren doch diverse Programme von Drittanbietern auf diesen angewiesen, weil sie über die Win32-API Browser-Komponenten eingebaut hatten. Bei Android gibt es dazu das ausgelagerte WebView.
[re:4] Quickfox am 21.07. 10:55
+2 -1
@Knarzde: Mimimi Microsoft edge, es war davor auch schon der internet explorer auf jedem windows gerät enthalten.
willst ein windows bekommen bei dem kein browser vorinstalliert ist?
ohne dass du nötige installationsdateien schon auf einem usb stick hast.
Die heulerei wegen edge ist einfach nur unnötig.
[re:1] DerTigga am 21.07. 13:36
+2 -
@Quickfox: Das relevante Fachwort nennt sich bei ihm / ihr: (wieder) Deinstallierbarkeit.
Davon ab wird der Edge auch dann draufgedrückt, wenn
1. Ein Windows Buildupgrade durchgeführt wird und
2. Ist es derweil dem Installvorgang schnurzpiepegal, ob da, wie bei mir: seit Monaten ein festinstallierter Firefox da ist, es weitere 2 mal portable Firefox Versionen gibt, nen Waterfox und nen älteren Opera.
Juckt (den) alles nicht die Bohne, anschließend haste nen installierten Edge bzw dessen Icon aufem Desktop.

Das ist deiner Ansicht nach okay, das fällt deiner Ansicht nach immernoch untern Punkt des nicht vorhandenen Browsers bzw womöglich ne Art Notstand erleiden können ? Das muss nicht berücksichtigt oder per Dialog mit dem PC User bzw angemeldetem Admin geklärt werden ?
[re:5] Tomato_DeluXe am 21.07. 12:08
+3 -
@Knarzde: Nur verhindert Microsoft nicht dass andere Firmen Programme im Microsoft Store anbeiten können. Apple macht genau das. Was Apple nicht passt kommt nicht in den App Store und somit auf kein iphone. Monopolmissbrauch erster Güte.
[re:1] der_ingo am 21.07. 12:44
+ -1
@Tomato_DeluXe: ganz so ist das auch nicht. Natürlich hat auch Microsoft Regeln, was sie in den Store lassen und was nicht. Auch dort darf bisher keine andere Browser-Engine rein, weswegen es keinen Firefox über den Store gibt. Nur als Beispiel. FSK18 und alles, was für die prüden Amerikaner irgendwie zu "sexuell" ist, bleibt auch draußen. Egal ob das nach hiesiger Gesetzeslage rechtlich völlig unbedenklich wäre.
Der Unterschied ist, dass man bei Windows eben nicht nur den Store hat, sondern auch alternative Wege zu Anwendungen. Die hat man mindestens bei iOS/iPadOS eben nicht.
[o2] va!n am 21.07. 08:02
+5 -7
Wäre Microsoft aus meiner Sicht selber nicht mit Ihren "Microsoft Store" gescheitert, würden Sie mit Sicherheit einen Teufel tun und dieses Argument gegen Apple verwenden. Irgendwie schlimm diese ganzen Katz- und Mausspiele unter Kokurrenzen bzw. Mitbestreitern.

Ich denke, Microsoft sollte erstmal einige Sachen vor der eigenen Türe kehren und sich um andere Sachen kümmern. Wer ein gutes und stabiles Produkt / Umfeld an seine Kunden abliefert - und auf die Mehrheit dieser Kunden hört, braucht mit Sicherheit nicht diese ganzen unnötigen Machtspiele. Wie war das doch gleich nochmal mit diesen ganzen Entmündigungen des Users bzgl. ungefragte Updates und Co installieren, Daten Sammelwut usw?
[re:1] kingstyler001 am 21.07. 08:27
+5 -4
@va!n: Bei Microsoft/Windows kannst du aber Programme auch ohne App Store installieren. Das ist der Knackpunkt. Um bei iOS Software vertreiben zu können musst du dich einverstanden erklären 30% Provision zu blechen. Wenn es bei iOS einen anderen Weg geben würde um Software auch ohne App Store installieren zu können, dann wäre alles in Ordnung.
[re:1] va!n am 21.07. 08:58
+3 -4
@kingstyler001: Tja, der Knackpunkt ist mir schon klar. Nur würde es nach MS gehen, dann hätten wir wahrscheinlich schon längst ein solches System wie bei Apple, wo der/die User nur noch und ausschließlich Programme oder Neudeutsch Apps aus Ihrem Store installiern können bzw. müssen.

Die Sache mit den 30% Provision ist weitbekannt - aber wenn ich richtig gelesen habe, ging es in dem Artikel gar nicht darum.
[re:2] L_M_A_O am 21.07. 10:25
+2 -1
@kingstyler001: "Bei Microsoft/Windows kannst du aber Programme auch ohne App Store installieren. "
Auf den Windows Phones aber lange Jahre lang nicht. Erst mit W10M konnte man Apps querladen und dann war das BS und die Plattform auch schon tot :D
[re:3] wunidso am 21.07. 12:01
+1 -1
@kingstyler001: Genau das versucht man ja aber über Win 10S/10X abzuschaffen, daher ist diese (berechtigte) Kritik an geschlossenen Stores/Systemen trotzdem ein bisschen scheinheilig.
[re:2] donald2603 am 21.07. 08:34
+3 -2
@va!n: Der "Microsoft-Store" war nie als ähnliches Produkt wie der App Store in iOS geplant. Das liegt schon da dran das Windows viel zu offen ist und man jede Software im Internet laden kann. Gleiches gilt noch bei macOS, was jedoch mit dem neuen Prozessoren auch schwierig werden könnte. Während man bei Android aber nicht signierte Apps installieren kann, auf eigenes Risiko und damit am Play Store sehr wohl vorbei kann oder auch andere Stores installieren kann, ist das bei iOS und iPadOS schlichtweg nicht möglich. Man ist auf den App Store und das Bezahlmodell angewiesen. Das hat natürlich auch Vorteile für Kunden, da man davon ausgehen kann, das keine schlechte Software im Store ist und sich alle an die Regeln der Softwareplattform zum Datenschutz usw. halten.
[re:1] va!n am 21.07. 09:09
+3 -2
@donald2603:
Anfangs, als nur reine Apps im im Microsoft Store verfügbar waren, konnte man sicherlich behaupten, dass es nur für Smartphones und später auch ab Windows 8.x gedacht war. Vom Konzept aber jedoch hatte das für mich immer etwas vergleichbares wie bei Apple. Denn für die Apps konnte ich offziziel nur und außsschließlich über den Store erhalten und installieren.

Daher ist das Argument, dass man jedes Software aus dem Internet laden kann und Windows einfach zu offen sei - an dieser Stelle nicht ganz korrekt. Apps lassen sich für den Endanwender halt offiziel nur über und per Store installieren.

Erst später - seit dem auch Win32 Programme im Store verfügbar sind, sieht es ein wenig anders aus. Hier kann der User im großen und ganzen noch selber etnscheiden, ob er sich die Win32 Software aus dem Store zieht - oder selber lokal (per Installer oder ZIP) installiert.

Sicherlich mag man davon ausgehen, dass der Kunde bei BezahlApps/Apps aus dem Store davon ausgehen können sollte, dass er Software mit einer gewissen Sicherheit bzgl. Schadprogramme / "schlechte Programme" und Datenschutzkomform erhalten sollte.

"Schlechte Programme" (jeglicher Mist in tausendfacher Ausführung) gibt es aber gerade in den Stores wie Sand am Meer. Auch wurde oft genug darüber berichtet, dass auch in den angeblich so sicher angehsenenden Stores FakeProgramme - auch von namenhaften Hersteller - lange Zeit unbemerkt verfügbar waren.
[re:3] Nunk-Junge am 21.07. 11:15
+2 -
@va!n: Konkurrenten kann nicht so einfach sagen. Für den AppStore unter iOS sind sie kein Konkurrent mehr, da sie den Mobilbereich aufgegeben haben. Im Bereich der Apps sind sie Konkurrenten und da ist Kritik an Apple mehr als berechtigt. Apple verteidigt - anders in der Android-Welt - ein Monopol auf iOS-Geräten und nutzt dieses auch sehr massiv aus. Sie werfen relativ willkürlich Apps aus dem AppStore, z.B. letztes Jahr Hunderte Apps zu E-Zigaretten. Oder sie haben mal alle Antivirenprogramme rausgeworfen mit der Begründung sie wären irreführend. Oder sie haben Apps rausgeworfen, nur weil sie eine Konkurrenz zu Apples eigenen Apps waren. So haben sie letztes Jahr zwei Drittel aller Kindersicherungen aus dem Appstore geworfen, weil sie Zugriff auf das System verhinderten. Apple hat mit ScreenTime eine eigene Anwendung dafür. Sie haben eine Terminal-App ruasgeworfen, weil die Kommandozeile mit der Apple-eigenen Terminal-App verwechselt werden könnte. Und manchmal werfen sie Apps raus, weil sie sie doof finden: Sie haben ein Spiel entfernt, das sich kritisch mit der iPhone-Produktion und -Nutzung auseinandergesetzt hat, Erzabbau, Arbeitsbedingungen in Fabriken, ... Und so könnte man noch weitere Beispiele nennen. Und dabei wurden die umstrittenen E-Commerce-Vorgaben von Apple noch gar nicht erwähnt.
[o3] Fleischmann am 21.07. 09:13
+4 -3
Da kann man nur vollkommen zustimmen (auch wenn offensichtlich ist, dass Microsoft eigentlich gerne das gleiche gehabt hätte). Ein OS mit App-Store ohne die Möglichkeit selbst Anwendungen aus eigenständigen Installationsdateien installieren zu können ist der feuchte Traum jedes Software Unternehmens, da man hier die absolute Kontrolle hat und der Kunde vollständig und dauerhaft abhängig ist.
Und durch den Wechsel auf ARM wird eine App-Store Pflicht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch im Desktop-OS Einzug finden. Apple hat dann komplett alles in der Hand, sowohl aus Seiten der Hardware wie auch der Software und der Nutzer keinerlei Freiheiten, Kontrolle, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit mehr. Wer das so haben möchte und dafür auch noch einen Premium-Preis bezahlt, den kann man nur zur erfolgreichen Gehirnwäsche beglückwünschen.

Ich hoffe dass durch solche extrem kundenfeindlichen Gebahren Open-Source noch sehr viel schneller Aufwind erfährt und Unternehmen wie Apple früher oder später bankrott gehen. Microsoft lässt dem Nutzer mit Windows m.E. momentan genug Freiheiten, Kontrolle, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung bei gleichzeitigem Komfort und Sicherheit. Wer richtig frei sein will ist im Jahr 2020 mit Linux auch schon sehr gut bedient, hat aber etwas weniger Komfort.
[o4] Alphawin am 21.07. 09:26
+6 -8
Den MS Store möchte ich nicht mehr missen.
Gerade die kleinen App's und Spiele an einer Stelle zu finden und installieren ich doch Super.

Und ich kann nach einer Neuinstallation oder auf einen anderen Gerät alle App's schnell neu installieren ohne lange suchen zu müssen.

Die Programme, die nicht im Store finden sind, kann ich immer extern installieren.
[re:1] SebastianKreiz am 21.07. 10:35
+2 -1
@Alphawin: Außer das dein Kommentar etwas Off Topic ist verstehe ich die ganzen Minus nicht. Ich nutze gerne die Store Variante von Paint.NET, auch wenn diese etwas kostet, weil sie automatisch durch den Store aktualisiert wird.
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