Privatsphäre: Apple lehnt viele neue Web-Schnittstellen für Safari ab

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[o1] sav am 29.06. 15:15
+3 -2
Das oder Apple will einfach nicht, dass jemand am App Store vorbei Webseiten entwickelt, die wie eine App Funktionieren und deshalb es gar keine installierbare App mehr bräuchte.
[re:1] toco am 29.06. 15:19
+5 -5
@sav: PWA sind nicht das Allheilmittel. In vielen Fällen kommt man an einer nativen App nicht vorbei - oder man hat einschränkungen in der Usability. Also auch wenn das wider erwarten der Grund sein sollte fände ich es nicht schlimm.
[re:2] TRJS am 29.06. 15:21
+3 -
@sav: War auch mein erster Gedanke ... Eine weitergehende Berichterstattung zu diesem Thema wäre wünschenswert.
[o2] Vyper am 29.06. 15:25
+4 -
Für Apple wäre es keine Option gewesen, dem Benutzer einen Doohanger/Prompt/whatever zu präsentieren, in welchem geschrieben steht, dass Website X auf Funktion Y zuzugreifen versucht (also so, wie das bisher von allen mir bekannten Browsern bspw. beim Mikrofon- oder Standort-Zugriff gehandelt wird)?!
[re:1] Robin01 am 29.06. 16:25
+2 -
@Vyper: Sicher geht das. Aber angenommen, die Webapp braucht diese Dinge aus nachvollziehbaren Gründen für ihr Funktionieren, kann ein Tracking-Pixel eben auch da ran.
[re:2] MancusNemo am 29.06. 16:28
+2 -3
@Vyper: Und das lässt dann auf Post eins hier zurückschließen. Um Entwickler zu zwingen für den Appstore zu entwickeln. Apple verkauft also nur ihre als Abfall auftauchenden Heheren Ziele. Daher ist der Laden eigentlich unglaubwürdig...
[re:3] Islander am 01.07. 02:05
+ -
@Vyper: Apple möchte es den Webseiten nun mal nicht leicht machen, dich zu tracken. Ich finde die Entscheidung absolut nachvollziehbar.
[re:1] Vyper am 01.07. 10:02
+ -
@Islander: Selbst wenn ich Apple keine "bösen" Absichten unterstelle (siehe, Durchsetzung des eigenen Ökosystems, etc.), empfinde ich es immer noch als eine Art Bevormundung. In diesem Falls ich es so, dass Apple mich entscheiden lassen sollte, was ich nutzen möchte und was nicht - gerne aber vorher mit einer Sicherheitswarnung, dass dies das Tracking begünstigen kann...
[re:1] Islander am 01.07. 10:25
+ -
@Vyper: Wenn die Technologien aber schon im Brower drin sind, dann ist es egal, ob du eine Sicherheitswarnung hast, das Profiling findet schon vorher statt, weil dich der Server anhand der spezifischen Features eindeutig identifiziert und trackt. Diese meldet der Browser nämlich immer, egal was du eingestellt hast. Deswegen hat sich Apple ja auch bereit erklärt, die Features in Zukunft aufzunehmen, wenn gewisse Anpassungen an den Google-möchte-gern-Standards vorgenommen werden, wie Browser & Server kommunizieren.
[re:1] Vyper am 01.07. 22:47
+ -
@Islander: Der Browser selbst sendet erstmal nichts. Ich habe aber natürlich als Entwickler die Möglichkeit, die "Fähigkeiten" des Browsers mittels Feature-Detection abzufragen - wovon die Tracker regen Gebrauch machen.
Der Punkt ist nun aber, dass Apple die genannten Funktionen im normalen Browser-Kontext nicht unterstützen möchte, dies in ihren Apps aber problemlos tut (dort dann eben nicht auf Basis der offenen Webstandards, sondern eben nativ). Und dort habe ich ja dann gleich noch viel mehr Möglichkeiten bzgl. Profilbildung, Stichwort Werbe-ID, etc.

Von daher hat die Sache m. M. n. schon ein ganz schönes Geschmäckle...
[re:2] Islander am 01.07. 23:05
+ -
@Vyper: Das ist richtig, aber eine App verbindet dich nur zu einem einzigen System (sofern sie online geht), während ein Browser dich auf jeder Webseite begleitet, die du besuchst. Es geht ja nicht primär darum, zu unterbinden, dass man überhaupt irgend identifiziert werden kann, sondern darum, dass fremde Systeme verfolgen können, was man online so macht. Eine einzelne App hat da auch nicht viele Möglichkeiten, die bewegt sich nur in ihrer Sandbox.

Wie gesagt, Apple hat sich bereit erklärt, die Schnittstellen aufzunehmen, wenn es vorher Änderungen gibt. Vermutlich, dass Feature-Detection nur nach expliziter Genehmigung funktioniert.
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