Xbox Series S: Offizielle Hinweise zur Lockhart-Konsole aufgetaucht

Von Stefan Trunzik am 25.06.2020 08:12 Uhr
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Microsoft heizt die Gerüchte rund um eine günstige Xbox Series S weiter an. Neue Hinweise zur Konsole zeigen sich aktuell in den Release Notes eines kürzlich veröffentlichten Xbox Entwickler-Kits. Dabei kommt erneut der bekannte Codename "Lockhart" zum Vorschein.

Die jüngsten Änderungen an Microsofts Xbox De­ve­lop­ment Kit (XDK) bzw. GameCore De­ve­lop­ment Kit (GDK) lassen Vermutungen zu, dass sich die Redmonder weiterhin auf den Start der Xbox Series S vorbereiten. Die Release Notes aus nicht öffentlichen PDF-Dokumenten sprechen über so genannte "Profiling Modes" für die Xbox-Codenamen Anaconda und Lock­hart, wie die kommenden Konsolen Xbox Series X und Series S intern genannt werden. Diese stehen für Spieleentwickler zur Verfügung, um voraussichtlich jeweils un­ter­schied­li­che Leis­tungs­be­rei­che anzusteuern.

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Weitere Details zur Series S werden im Juli erwartet

Trotz signifikanter Rechtschreibfehler (Lockhart vs. Lockhard) wurde die Echtheit der auf Twitter aufgetauchten Auszüge von Windows Central bestätigt. Bis auf die bloße Existenz der möglichen Xbox Series S deuten die Hinweise jedoch keine weiteren Details an. Insider sprachen erst in der letzten Woche über einen möglichen Kampfpreis, der bei lediglich 200 US-Dollar liegen könnte. Dafür soll die Xbox Lockhart über eine Leistung von 4 TFLOPs ver­fü­gen und als "All-Digital-Edition" ohne Blu-ray-Laufwerk auftreten. Oft ist sogar die Rede da­von, dass sich die Konsole nur auf das Spiele-Streaming via xCloud fokussieren könnte.

Man geht davon aus, dass sich Microsoft mit der Xbox Series X nicht nur über die Per­for­mance und die Spieleauswahl definieren wird, sondern auch über den Preis. Ziel wird es sein, die vermutlich 499 Euro teure PlayStation 5 (PS5) zu unterbieten. Vor allem die Gaming-Flatrate Xbox Game Pass (Ultimate) soll dann abseits des Verkaufs von physischen und di­gi­ta­len Spielen dafür sorgen, dass die stark sub­ven­tio­nier­te Konsole für die Redmonder nicht zum Minusgeschäft wird. Microsofts Kampf­kas­se ist jedoch gut gefüllt, um Spielern den Luxus von günstiger Hardware wie der Xbox Series S zu ermöglichen.

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