Xbox Series S: Insider spricht über Kampfpreis der Lockhart-Konsole

Von Stefan Trunzik am 17.06.2020 18:04 Uhr
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Die Gerüchte rund um eine günstige Xbox Series S verdichten sich. Jetzt spricht ein Insider über den möglichen Kampfpreis der unter dem Code­namen Lockhart entwickelten Konsole, die Microsoft parallel zur Xbox Series X in diesem Jahr am Markt platzieren könnte.

In der Xbox-Community konnte sich "Eastmen" mit seinen Insider-Informationen bereits einen Namen machen, wodurch auch seine aktuellen Prognosen im Beyond3D-Forum (via wccftech) eine gewisse Aufmerksamkeit erregen. Schenkt man diesen Vertrauen, könnte Microsoft im Juli die Xbox Series S (Lockhart) nicht nur als Alternative zur Xbox Series X ent­hül­len, sondern auch mit einem echten Kampfpreis überzeugen. Gerade einmal die Hälfte des Preises einer Series X sollen die Redmonder angeblich für den neuen Einstieg in die Xbox-Welt der nächsten Generation verlangen.

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Preis der All-Digital-Edition könnte bei 200 US-Dollar liegen

Nun bleibt es abzuwarten, zu welchem Preis Microsoft die Xbox Series X im vierten Quartal 2020 in den Handel bringen wird. Zuletzt habe der Insider von einem Preispunkt von rund 400 US-Dollar gehört, was unter Berücksichtigung der Steuern mindestens 421 Euro ent­spricht. Derzeit geht man jedoch davon aus, dass Microsoft die offiziellen Angaben der Play­Station 5 abwartet, um dann einen niedrigeren Preis aufzurufen. Die PS5-Konsole war zuletzt bei Amazon für 499 Euro gesichtet worden, wobei es sich hierbei auch nur um einen Platz­halter handeln könnte.

Microsoft Xbox Series X

Sollte Microsoft dennoch einen Preispunkt von 400 US-Dollar anpeilen oder auch nur als unterste Schmerzgrenze für die Xbox Series X einkalkulieren, könnte die Xbox Series S laut Eastmen für besonders günstige 200 US-Dollar über die Ladentheke gehen. Er rechnet zu­dem damit, dass Microsoft die intern als Lockhart bezeichnete Konsole in einer "All-Digital-Edition" ohne optisches Blu-ray-Laufwerk mit einer 4-TFLOPS-Leistung verkaufen und digitale Spiele-Downloads sowie Flat­rate-Inhalte aus dem Xbox Game Pass und das Cloud-Gaming via xCloud in den Mittel­punkt rücken wird.

Die Redmonder wollen sich mit ihren Abo-Services angeblich an Netflix orientieren und durch die damit wachsenden Einnahmen den Preis für Konsolen-Hardware stark sub­ven­tio­nie­ren. Noch steht nicht fest, ob Microsoft seine Lockhart-Pläne in diesem Jahr verwirklichen wird. Offiziell ist bisher nur von der bekannten Xbox Series X die Rede. Ein mögliches Event im Juli könnte Aufschluss geben. Die Erwartungen bei Fans und Experten - vor allem in Hinsicht auf die Vorstellung weiterer Next-Gen-Spiele - sind nach Sonys Pro­dukt­feu­er­werk hoch.

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