Der deutsche Hang zum Bargeld ist durch Corona weitgehend weg

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[o1] Alexmitter am 22.05. 17:13
Selbst der eine Edeka der widerspenstig sich widersetzt hat dagegen hat nun ein Karten Panel. Ich bin froh. Andere läden die häufig nur das überalterte EC Karten System hatten steigen jetzt auch auf die moderne Infrastruktur der Kredit/Debitkarten um.
Was es noch braucht ist eine Deutsche Implementierung dieser Infrastruktur damit wir hier weniger abhängig sind von den Amerikanisches unternehmen Visa und Mastercard.
[re:1] Johnny Cache am 22.05. 17:27
+7 -
@Alexmitter: Eine deutsche Implementierung? Das kann doch nur wieder so eine Erfolgsgeschichte wie PayDirekt oder wie der Quatsch von den Sparkassen hieß werden.
[re:1] Alexmitter am 22.05. 17:28
+7 -1
@Johnny Cache: Oder so ein Quatsch wie das EC Karten System.
[re:2] mh0001 am 22.05. 18:49
+4 -2
@Johnny Cache: Wobei es bei Paydirekt finde ich überhaupt nicht am Dienst selber liegt. Der funktioniert erstklassig und steht Paypal in nichts nach, lässt auch keine Funktionen vermissen.
Es ist da wirklich einzig und allein die mangelnde Akzeptanz der Onlinehändler, die da einer weiten Verbreitung im Wege steht. Darum ist es in diesem Fall eher schade, dass sich das nicht so richtig durchsetzt.
[re:1] Johnny Cache am 22.05. 19:35
+4 -
@mh0001: Es ist eine Insellösung mir der man als Kunde ja vielleicht noch leben könnte, aber wenn man hört daß die Händler nicht etwa einen Ansprechpartner haben, sondern die Konditionen mit jeder einzelnen vertretenen Bank explizit verhandeln müssen, dann kann man einfach nur den Kopf schütteln.
Ich weiß nicht in welcher Welt ein solches Konzept hätte aufgehen können.
[re:2] L_M_A_O am 23.05. 17:13
+ -
@mh0001: "lässt auch keine Funktionen vermissen."
Oh doch... Man kann nur ein Girokonto mit einem Paydirect Account verbinden und die Erstellung eines PD-Accounts erfolgt immer nur über die Bank. Das ist einfach nur bescheuert.
[re:3] Speggn am 23.05. 08:17
+2 -
@Alexmitter: Ich weiß ja nicht in welchem Land du lebst. Aber hier in Deutschland kann man überall die EC Karte einfach an ein Lesegerät halten und bezahlt damit. Und mit Pin/Unterschrift so seit 30 Jahren, ob im kleinen Tante Emma Laden aufm Dorf, oder bei Kaufhof in der Stadt. Das ganze mit deutlich geringeren Gebühren als Visa oder Mastercard fordern, und ohne zusätzliche Verträge, oder Verschuldungsmöglichkeiten.

Was ist Quatsch daran?

Mal so aus reiner Neugier, denn ich kann die Vorteile von dem ganzen Kreditkarten Quatsch nicht sehen. Jedenfalls nicht hier in Deutschland. Wenn ich ins Ausland reise, klar, da sind die Dinger Gold wert. Aber hier? Absolut überflüssig, oder nicht?
[re:1] donald2603 am 23.05. 09:59
+ -
@Speggn: Naja, zumindest bei meiner Sparkasse habe ich bei jeder Transaktion mit der EC Karte kosten (20 Cent pro Transaktion meine ich), bei der Kreditkarte nicht. Die Kreditkarte wird nur einmal im Monat abgebucht. Ich zahle seit es Apple Pay gibt nur noch mit meiner Watch und schon vorher habe ich alles nur mit Kreditkarte bezahlt. Ich nutze die EC Karte wirklich nur um mal Geld am Automaten zu holen und das passiert äußerst selten. Von mir aus kann das Ding weg.
[re:1] Speggn am 23.05. 10:22
+ -
@donald2603: Ich habe bei meinen 7€ Kontoführungsgebühren 100 Transkationen inklusive, danach 10ct. Nicht das das am Ende irgendwas ausmachen würde.
[re:1] donald2603 am 23.05. 10:43
+ -
@Speggn: OK, wenn du 100 Transaktionen frei hast geht das klar. Ich würde bei meiner Masse an Transaktionen und den 20 Cent jeden Monat zwischen 5 und 10 Euro zahlen müssen, zusätzlich zu den ohnehin vorhandenen Grundgebühren. Vielleicht sollte ich einfach die Bank wechseln.
[re:2] Joyrider am 23.05. 11:27
+2 -
@donald2603: alter Falter, und sowas machst du mit? Gebühren pro Transaktion klingt wie aus den 80er Jahren. Wenn meine Bank mit sowas anfangen würde wäre ich am nächsten Tag weg. Ich bezahle Kontoführungsgebühren, damit ist es dann auch genug.
[re:3] overachiever am 24.05. 10:25
+ -
@donald2603: krass, dass es Banken gibt die Gebühren für Kartenzahlungen verlangen! Dann wäre mein Leben ganz schön teuer, da ich viel mit Karte zahle (unabhängig von Corona). Falls Du mal überlegt hast zu wechseln: die ING hat gute Konditionen und ist sehr Benutzer, Digital und Kundenfreundlich. Man kann sogar den PIN für seine VISA Karte unkompliziert in der App ändern in Echtzeit. Ist zwar dann eine Groß- und keine so sympathische Kleinstbank wie die Sparkasse aber bietet einen Mehrwert.
[re:2] Alexmitter am 24.05. 11:15
+ -
@Speggn: Erstens, die EC Karten Zahlung ist nicht immer kostenlos. Viele zahlen dafür hohe gebühren da sie bei rückständigen Banken sind.

Zweitens, zahlte ich keine gebühren für meine Mastercard, auch nicht für die einzelnen Zahlungen. Auch kein zusätzlicher vertrag erforderlich.

"oder Verschuldungsmöglichkeiten."
Wie soll Ich mich mit einer Debitkarte verschulden? Nicht mal überziehen habe ich aktiviert.

"Was ist Quatsch daran? "
Es ist langsam und nicht sicher vor Betrügern.
Wenn ich eine Zahlung per Kreditkarten System leiste ist die Abbuchung sofort, ich habe immer echtes wissen darüber wie viel Geld mir noch zur Verfügung steht. In dem Moment der Zahlung werde ich schon über die Zahlung informiert. Das EC Karten System kann das nicht leisten. Einmal von den anderen gravierenden Sicherheitsproblemen des EC Karten Systems abgesehen.
Der zweite Vorteil ist das ich jede Abbuchung rückgängig machen kann falls es mal eine nicht legitime Abbuchung gibt. Ein Anruf bei meiner Bank genügt.
[o2] Latschuk am 22.05. 17:17
Da soll noch jemand sagen das durch Corona das Kontroll und Überwachungssystem nicht optimiert werden kann. Die Politiker haben durch die Aussage, es wird nie wie vorher sein, uns darauf vorbereitet.
Der Schlaue hat die Zeichen der Zeit erkannt, der Dumme sucht nur sein Urlaub.
[re:1] Alexmitter am 22.05. 17:24
@Latschuk: Eine nette Verschwörungstheorie. https://imgur.com/a/J9IyB2z

"Der Schlaue hat die Zeichen der Zeit erkannt"
Der Schlaue zahlt mit Karte und kümmert sich nicht um deinen Wahn.
[re:1] gettin am 22.05. 21:10
@Alexmitter: Was hat das mit Verschwörungstheorie zu tun, dass man über Kartenzahlung überwacht wird? Das wird wohl keiner ernsthaft abstreiten wollen.
[re:1] topsi.kret am 22.05. 23:46
+1 -5
@gettin: Was genau wird denn da überwacht? Du hast am (Datum) in (Stadt) eine Zahlung geleistet ... Wahnsinn. Was kann die Bank damit anfangen?
[re:1] qwertz1234 am 23.05. 00:40
+2 -1
@topsi.kret: Wie glaubst du denn funktionieren Payback-Punkte? Das ist bestimmt kein Wohltätigkeitsverein. Die verkaufen deine Daten gewinnbringend, also können die damit logischerweise auch was damit anfangen
[re:2] IntreppIT am 23.05. 02:03
+5 -
@topsi.kret: Es geht hier z.B. auch darum, dass Arbeitslose teils die Kontoauszüge der letzten drei Monate vorzeigen müssen. Aktuell ist das noch nicht sooo sehr das Problem, aber wenn wir irgendwann nicht mehr daran vorbeikommen, Bargeldlos zu bezahlen, könnte das für diese Personen zu einem Problem werden (betrachtet man die teils sehr geringen Geldsummen die einen in dieser Situation zur Verfügung stehen. Ich weiß wovon ich da spreche). Und abseits davon, sind möglichen Manipulationsmöglichkeiten der Konsumenten die durch diese Informationen zusätzlich möglich sind, sehr hoch. Aber das scheinen viele nicht verstehen zu wollen. Das ist psychologisch relativ einfach nachzuweisen. Mal davon ab, dass es niemanden was angehen sollte wofür ich mein Geld ausgebe. Niemand weiß, ob er oder sie nicht mal in eine Situation im Leben kommen wird, indem es ein Nachteil sein könnte, dass der Staat, die Banken, Internetkonzerne etc. so viel über einen wissen. Die Zeiten werden kommen. Das hat nichts mit Verschwörungstheorie oder Aluhut denken zu tun. Aber wie es bei so vielen ist was die Menschheit angeht, glaube ich leider nicht daran, dass sie damit Verantwortungsvoll umgehen wird.
[re:3] Rob Otter am 23.05. 07:54
+ -1
@qwertz1234: Und was hat jetzt auf einmal das Payback-System damit zu tun? Genau, mit Kartenzahlung gar nichts!
[re:4] donald2603 am 23.05. 10:06
+ -2
@IntreppIT: Mit Sicherheit wird eine Erhöhung der Kartenzahlung nicht gleich zur Abschaffung des Bargeldes führen. Außerdem sind die positiven Folgen die Abschaffung der Schwarzarbeit, die korrekte Versteuerung von allem was bezahlt wird und die Abschaffung von illegalem wie Drogen, Kinderpornografie usw. Natürlich kann das dazu führen, das deine Daten irgendwem zur Verfügung stehen, aber mal ehrlich, was juckt einen das? Ich kann meine Daten hier auch gerne teilen. Ich kaufe alles online bei Amazon, mein Essen bei Reishunger und Don Carne und einmal im Quartal gehe ich einkaufen im lokalen Lidl und kaufe mir 10 Packungen Hanuta Riegel, mehr nicht. So, was kann der Staat oder die Bank mit den Info jetzt so krasses anfangen?
[re:5] Basarab am 23.05. 11:06
+ -1
@qwertz1234: ich finde es nicht schlecht wenn edeka etc. wissen was ich kaufe - das könnte zumindest theoretisch für eine etwas verbesserte Angebotsseite sorgen.
[re:6] topsi.kret am 24.05. 05:04
+ -
@qwertz1234: Wer redet von Paypal?
[re:7] topsi.kret am 24.05. 05:05
+ -
@IntreppIT: Du meinst, den Leuten würde es erschwert werden, schwarz arbeiten zu gehen und trotzdem Geld von der Gemeinschaft zu bekommen? Also wenn DAS das Problem ist, sehe ich eigentlich keines.

UNd niemand weiß, was Du kaufst, wenn du bei Aldi mit Karte bezahlst
[re:8] overachiever am 24.05. 10:27
+ -
@Basarab: das weiß EDEKA doch auch, wenn du mit Bargeld bezahlst.
[re:9] qwertz1234 am 24.05. 20:49
+ -
@topsi.kret: Deine Frage:
"Was genau wird denn da überwacht? Du hast am (Datum) in (Stadt) eine Zahlung geleistet ... Wahnsinn. Was kann die Bank damit anfangen?"

Meine Antwort:
Dass PayPal sich mit dem erheben und verkaufen genau dieser Daten finanziert ist der Beweis, dass die Bank sehr wohl etwas mit ihnen anfangen kann. Also kann man von PayPal einen Rückschluss auf die Banken ziehen.
[re:2] topsi.kret am 22.05. 17:35
@Latschuk: Warum halten sich Leute wir Du eigentlich immer für die Schlauen? Ist das sowas wie ein Zwangsneurose?
[re:1] fieserfisch am 22.05. 17:41
+8 -7
@topsi.kret: Wenn sie es nicht selbst tun, wer sollte es sonst machen? :D
[re:2] Johnny Cache am 22.05. 17:41
+1 -6
@topsi.kret: Nein, das ist nur eine handelsübliche Neurose.
Solche Leute lassen sich nicht zwingen. ;)
[re:1] topsi.kret am 22.05. 17:47
+3 -3
@Johnny Cache: Zwingen zu was, zum Denken?
[re:3] Warhold am 23.05. 04:54
+2 -1
@topsi.kret: Schlau sind die, die alles hinterfragen und nichts als gegeben hinnehmen. Du solltest dich frage, ob das bei dir auch so ist?
[re:1] Speggn am 23.05. 08:20
+2 -1
@Warhold: Schlau sind die, die erkennen was es wert ist hinterfragt zu werden, und dies dann tun.

Dämliche VT - Idioten sind es, die alles aus Prinzip hinterfragen und nichts als gegeben hinnehmen.

Der Dunning-Kruger Effekt ist doch was feines, ne?
[re:2] topsi.kret am 24.05. 05:07
+ -
@Warhold: Stupides Hinterfragen macht Dich nicht zum Schlauen. Die Schwurbler "hinterfragen" auch immer, sind aber trotzdem nicht schlauer.
[re:3] ReneA am 23.05. 03:55
+ -
@Latschuk: Hast vollkommen recht, aber vorsicht nicht das die noch bannen hier. gg
[re:4] Black._.Sheep am 23.05. 10:20
+1 -
@Latschuk: Das man mit Kartenzahlung nachverfolgbar wird und diverse Unternehmen daraus einen Vorteil ziehen ist unbestritten. Ich zahle deswegen vorzugsweise auch mit Bargeld.

Ob dahinterjetzt aber ein großer staatlicher Plan des Überwachungsstaates o.Ä. steht, würde ich jetzt erstmal anzweifeln.
Auch hat mich noch keiner gezwungen mit Karte zu zahlen und auch die viel beschworene Abschaffung des Bargeldes sehe ich nicht.
[o3] DerTigga am 22.05. 17:37
+1 -5
Na das ist ja ein toller Erfolg für Bitcom und dranhängende Geräte, Software und weitere Peripherie her und aufstellende Firmen. Statt selber / auch so überzeugen zu können, brauch(t)en sie ne weltweit Todesangst einflößende Pandemie .. ja supi, Achim, klasse Leistung von 'euch' *fg
[o4] Freddy2712 am 22.05. 17:39
+6 -1
Das mag sein das der Hang Aktuell weniger ist aber unsere Banken Verdienen an Karten Zahlung gerne mit.
Je nach Bank besonders Sparkassen und Volksbanken Kassieren pro Kartenzahlung bis 70cent manchmal hat man Gnädigerweise auch paar Zahlungen frei bevor Gebühren erhoben werden.
sobald dieser Weltweite Blödsinn endlich vorbei ist wird wieder bedeutend mehr Bargeld verwendet.
[re:1] Alexmitter am 22.05. 17:49
+5 -3
@Freddy2712: Oder man wechselt zu einer anständigen Bank.
[re:1] Freddy2712 am 23.05. 11:42
+ -
@Alexmitter: Och ich bin eigentlich mit meiner soweit zufireden und ich brauch mich nicht mit irgendwelchen Hotlines rumschlagen.
Ich geh einfach in die Filiale und kläre es mit zumeist Kompetenten Mitarbeitern.
Das gibt es bei Online Banken eben nicht hab den spaß bei einem Kollegen mitbekommen welch ein Aufstand das war einem Hotline Mitarbeiter zu erklären was er will.
Das selbe hätte in einer Klassischen Bank vielleicht 5 Minuten benötigt.
Es ging um etwas sehr Banales eine defekte Karte er hat die Bank nun auch gewechselt und ist wieder bei einer Filial Bank.
Der vorteil einer Klassischen Bank ist auch das die Mitarbeiter vor Ort auch mal die Regeln großzügiger Auslegen können bei Bedarf.
Das Problem bei den Sparkassen ist halt jede Region ist anders Strukturiert mit eigener Gebührenordnung meine Sparkasse erhebt keine Gebühr für EC eine andere schon.
[re:1] Link am 23.05. 14:09
+ -
@Freddy2712: Es muss nicht eine reine Online-Bank sein, ich habe ein 0€-Konto bei der Commerzbank z.B., keine Kontoführungsgebühren und keine Transaktionsgebühren, gratis Maestro-Karte. Bei Bedarf kann ich aber jede Angelegenheit bei einem Mitarbeiter in einer Filiale klären.
[re:2] Alexmitter am 24.05. 11:06
+ -
@Freddy2712: Ich weiß ja nicht wie Ihre Sparkasse arbeitet, die einzigen zwei male bei denen ich persönlich dort hingegangen bin waren einmal ein 2 Stunden Werbegespräch bei dem mir hartnäckig versucht wurde alle möglichen Dienstleistungen abzudrehen, von Altersvorsorge bis zum Bausparen und dann die darauf folgende Kündigung meines Kontos.
Ich bin nun bei der N26 Bank GmbH und ich hätte auch noch nie einen persönlichen Kontakt gebraucht weil alles einfach problemlos funktioniert, aber doch habe Ich immer die Möglichkeit einen echten Mitarbeiter anzurufen wenn es mal ein Problem geben sollte.
[re:2] topsi.kret am 22.05. 18:06
+9 -2
@Freddy2712: Bank wechseln und gut ist. Gibt genug banken, wo selbst die VISA kostenlos ist. Wollen immer alle so schlau sein, scheitern an einfachsten Dingen im Leben
[re:1] Fropen am 22.05. 22:37
+2 -
@topsi.kret: dafür gibt es immer weniger Banken ohne Kontoführungsgebühren.
[re:1] topsi.kret am 22.05. 23:30
+1 -3
@Fropen: Dann nimmt man die, die es noch gibt. Wo ist das Problem?
[re:1] Fropen am 23.05. 11:03
+ -
@topsi.kret: weil der Trend gegen Null geht. Bargeld war immer die kostenfreie Alternative, wenn die wegfällt besteht kein Grund mehr den Service kostenfrei anzubieten.
Monopole führen selten zu günstigen Preisen für den Kunden.
[re:2] topsi.kret am 24.05. 05:14
+ -
@Fropen: Wer bekommt denn sein Gehalt bitte noch in einer Lohntüte in Bar? Und "gegen Null" ist sowas von gelogen. Gibt etliche Girokonten ohne Gebühren. Und von welchen Monopolen redest Du?
[re:3] Fropen am 24.05. 10:28
+ -
@topsi.kret: geht gegen Null bedeutet es werden weniger. Die meisten knüpfen es an Bedingungen wie Mindesteinzahlung pro Monat oder Verwendung als Gehaltskonto. Zuletzt die ING.
[re:4] topsi.kret am 24.05. 11:00
+ -
@Fropen: Als was sollte man ein Giro sonst nutzen, wenn nicht als Gehaltskonto?
[re:5] Fropen am 24.05. 12:51
+ -
@topsi.kret: als normales Konto. Viele haben mehr als eines, da verschiede Konten verschiedene Funktionen bieten. Paydirekt, ApplePay, kostenlose Fremdwährungswechsel, etc.
[re:6] Alexmitter am 24.05. 13:13
+1 -
@Fropen: "Bargeld war immer die kostenfreie Alternative"
Wenn Sie dachten Bargeld wäre kostenlos, dann haben Sie noch nie einen Handel geführt. Was unternehmen für den Schutz und das vorrätig haben von Wechselgeld ausgeben ist obszön.
[re:7] topsi.kret am 24.05. 14:40
+ -
@Fropen: Siehste, und diese "kostenlos und ich will alles"-Mentalität hat wohl offenbar ein Ende.
[re:8] Fropen am 24.05. 15:07
+ -
@Alexmitter: ich rede ja auch von der Kundenseite
[re:9] Fropen am 24.05. 15:08
+ -
@topsi.kret: also werden es weniger kostenfreie Konten
[re:2] Freddy2712 am 23.05. 11:43
+ -
@topsi.kret: Meine Kreditkarte hab ich in den letzten 12 Monaten genau 2 mal Benutzt und auch nur weil ich die auch mal benutzen wollte eigentlich brauch ich die nicht.
[re:1] topsi.kret am 24.05. 05:16
+ -
@Freddy2712: Prima. Ich nutze meine ausschließlich. Einfach und bequem
[re:3] mh0001 am 22.05. 18:50
+ -
@Freddy2712: Bei den meisten Onlinebanken mit kostenlosem Girokonto zahlst du nach 3-5x Bargeld abheben im Monat dafür dann auch eine Gebühr!
[re:1] Freddy2712 am 22.05. 19:05
+3 -1
@mh0001: Macht es nun auch nicht wirklich besser da ich öfter Bargeld brauche kommt so ein Konto gar nicht Infrage.
Manchmal will man auch gar nicht seine Karte benutzen unzahlt lieber so passend wie möglich.
[re:1] Windows 10 User am 23.05. 10:00
+ -
@Freddy2712: die Münzen, 50ct, 20ct, 10ct, 5, 2 und 1ct kann man ja zu Hause in ein Glas tun und wenn man dann sagen wir mal 50€ voll hat schafft man es aufs Konto, auch ne gute Idee um erstens immer nen Notgroschen zu Hause zu haben, oder eben etwas zu sparen. Heißt ja nicht umsonst "Sparst du an den kleinen Dingen, kannst du dir irgendwann Großes leisten.".
[re:1] Fropen am 23.05. 12:16
+ -
@Windows 10 User: und zahkt Gebühren fürs Zählen lassen
[re:2] Windows 10 User am 23.05. 12:35
+ -
@Fropen: ...nein bis 99,99€ zahlt man bei der SPK keine Gebühr dafür. Die haben doch so nen Automaten für. :D
[re:3] Fropen am 23.05. 13:33
+1 -
@Windows 10 User: nicht pauschal, das handhabt jede SPK individuell. Bei manche sind nur 50 Münzen frei, danach kostet es pro Münze
[re:4] Windows 10 User am 23.05. 17:57
+ -
@Fropen: Hier kostet es wenn man 100€ als Münzen in den Zählautomaten gibt 1,50€ Gebühr.
[o6] LoD14 am 22.05. 17:41
Unser Nachbar (93) ist erstmal zur Bank und hat sich mehrere tausend Euro Bargeld geholt und unters Kopfkissen gelegt... "Man weiß ja nie, was die einem wegnehmen." Zahlen tut er mit Karte. Das ist für ihn selbstverständlich. Aber den Stellenwert des physischen Geldes als "sicheres" Zahlungsmittel wird der Plastikchip in Deutschland niemals erreichen. Und ich muss gestehen, auch ich habe einen gewissen Vorrat Bares im Haus, dass ich ein paar Monate ohne Bank überbrücken kann.
[re:1] Fl@sh am 22.05. 17:52
@LoD14: und du meinst das die bedruckten Papierfetzen wo paar Zahlen draufstehen nicht auch an Wert verlieren könnten?
[re:1] aliasname am 22.05. 18:49
+4 -
@Fl@sh: das musst du jetzt mal näher erklären wie der Geldwert von Scheinen gegenüber dem Geldwert auf einem Konto sich abweichend ändert. Hat du deine Scheine im Aquarium so das nach kurzer Zeit nicht mehr alle davon als Zahlungsmittel akzeptiert werden? Falls nicht ist die Differenz der Änderung nämlich genau 0 und zwar Tag für Tag.
[re:1] mh0001 am 22.05. 18:56
+ -1
@aliasname: Wenn das so ist, braucht man ja aber um sein Geld auf dem Konto auch keine Sorgen haben. Denn wenn etwas so Schlimmes passiert, dass man mit dem Geld auf dem Konto nix mehr machen kann, ist logischerweise auch das Bargeld nix mehr wert, da wie du sagst beides 0 Unterschied macht.
Darum ist es Unsinn, Bargeld zu horten. Das eine kann nicht ohne das andere abschmieren.
[re:1] darkerblue am 22.05. 19:12
+7 -
@mh0001: hhhmmm mal ganz doof an den haaren herbei gezogen, ein Stromausfall, und schwubs die wup, bleibt das Geld auf dem Konto und kannst nix mehr kaufen!
[re:2] picasso22 am 23.05. 01:19
+1 -2
@darkerblue: hhhmmm mal ganz doof an den Haare herbei gezogen, der besoffene Nachbar pennt mit Kippe ein und das ganz Haus und dein Bargeld fackelt ab, viel spass beim bezahlen mit der Asche.
[re:3] IntreppIT am 23.05. 02:10
+1 -
@mh0001: Und wie sieht es mit einem Bankencrash aus? Ja ich weiß, sehr unwahrscheinlich hier in Deutschland, aber in Griechenland kam es soweit, dass die Menschen dort kein Geld mehr von den Geldautomaten bekamen. In den USA gab es das vor knapp 10 Jahren auch schon einmal, dass eine Bank pleite machte und die Kunden erstmal nicht an ihr Geld kamen.
[re:4] ReneA am 23.05. 03:57
+ -
@IntreppIT: Unwarscheinlich? Hm.. Weißt du wieviele Ihre Kredite nicht meehr zahlen können? Den Banken wird es nicht gut gehen da kannste von aus gehen. Alleine 10 Mio Kurzarbeiter. 16 Mio verdienen das wovon alle anderen Leben in Deutschland. mehr Steuerzahler hat Deutschland gar nicht. Rest sind Beamte und der gleichen..
[re:5] mh0001 am 23.05. 11:21
+ -
@IntreppIT: Bei einem kompletten Bankencrash ist das Bargeld auch nichts mehr wert. Ich würde dein Bargeld in so einer Situation jedenfalls nicht mehr wollen.

Bargeld ist genau wie die Zahl auf dem Konto praktisch eine Aktie auf die jeweilige Währung. Wenn in einer Finanzkrise die Währung in den Keller geht, ist das Trägermedium auf dem der Anteil/Aktie dieser Währung verzeichnet ist (Papier oder digital) völlig irrelevant für den Wert.

Wenn kein Geld mehr aus den Automaten käme, hätte das ja einen Grund. Und dieser dahinter stehende Grund sorgt meines Erachtens zwangsläufig auch immer für die Entwertung der Währung insgesamt und damit auch des Bargelds.
Ich kann mir kein Szenario vorstellen, bei dem man einfach nur kein Geld mehr aus dem Geldautomaten holen, aber mit seinem bereits geholten Bargeld ganz normal weiter handeln kann. Das gibt es imho nicht. Es sei denn das Brot kostet dann 1 Mio. dieses Bargelds ;)
[re:6] Fropen am 23.05. 12:18
+ -
@mh0001: ein simpler Internetausfall genügt und schonkommst du an dein Geld kaum noch ran, vor allem bei Online-Banken ohne Filiale.
Und die IT-Syteme werden nicht gerade sicherer.
[re:7] mh0001 am 23.05. 13:16
+ -
@darkerblue: Stimmt so nicht ganz, bei Kreditkarten gibt es dafür den Fallback auf offline-Transaktionen (die im Ausland sogar nach wie vor Standard sind), die sich vollständig innerhalb eines akkubetriebenen Kartenterminals abwickeln lassen. Für diese braucht es keine Verbindung zur Bank, die Authentifizierung erfolgt nur gegen den Chip der Karte und wird sobald wieder Strom und Internet da ist gesammelt mit den anderen Transaktionen des Tages oder der Woche übermittelt.

Hab ich selber schonmal getestet dass das geht. War in nem abgelegenen Weingut auf Korsika in der Pampa. An dem Tag gab's da weder Strom noch Netz. Die Verkäuferin hat nicht damit gerechnet dass ausländische Kreditkarten tatsächlich ne online Verbindung erfordern könnten, darum war sie ganz verwundert dass das mit meiner Hauptkarte nicht funktioniert hat. Ich hatte allerdings noch eine weitere dabei mit Support für Offline-Transaktionen. Damit ging das dann einwandfrei mit PIN durch.

Wenn das also nicht geht, ist es einzig und allein die fehlende Weitsicht der rausgebenden Bank, die ihre Karten so programmieren dass sie abhängig sind vom Internet. Technische Zwänge dafür dass Kartenzahlung nicht auch bei Stromausfall und Sturmflut geht gibt es keine.
[re:8] mh0001 am 23.05. 13:25
+ -
@Fropen: siehe [re:7], wie ich das mit Internet- und Stromausfall sehe. Die dabei auftretenden Probleme sind "gewollt" und von den Banken selbst verschuldet, da sie nicht auftreten müssten.
[re:9] Fropen am 23.05. 13:30
+ -
@mh0001: Offline-Funktionalität bietet allerdings auch eine Möglichkeit zum Gebrauch von gestohlenen Karten, da die Bank erst im Nachhinein den Sperrstatus übermitteln kann.
Aber denk mal an ein größeres Szenario in dem durch einen Computerwurm das Internet ein paar Wochen lahm gelegt ist.
Bei machen Banken hättest du schon keine Zugriff mehr wenn die Captcha-Server ausfallen,gerade bei ein paar der neuen Nur-Online-Banken
[re:2] LostSoul am 22.05. 20:01
+ -
@aliasname: Das kann durchaus passieren. Szenario: Finanzsystem geht über den Jordan. Die Leute versuchen ihre Kontobestände abzuheben. Bargeld ist vollständig von den Banken ausgegeben. Jetzt hast du zwar noch einen Geldbetrag auf dem Konto, kannst aber nicht auf ihn zugreifen. Das Bargeld und andere materielle Güter kannst du direkt tauschen. Allerdings ist in diesem Szenario davon auszugehen, dass die Inflation ohnehin astronomische Höhen erreicht und du dich auch nicht gegen Wucher wehren kannst, wenn dir jemand ein Brot halt nur für 1000 Euro verkauft. Ob das Szenario wahrscheinlich ist, sei mal dahingestellt, aber tatsächlich KÖNNTEN die Werte auseinanderfallen.
[re:1] mh0001 am 23.05. 11:26
+1 -
@LostSoul: In so einem Szenario mit Bargeld zu hantieren ist wie mit Aktien eines bankrott gegangenen Unternehmens, die ich auch dann noch fleißig in großer Stückzahl hin und her schrieben kann, jedoch ist der dahinter stehende Wert verschwunden.
[re:2] aliasname am 23.05. 15:25
+ -
@LostSoul: du hast's nicht verstanden oder nicht gelesen. Wenn das Brot 1000€ kostet dann kostet es 1000€ in bar oder mit Karte. Und es ist wie schon gesagt keine Differenz vorhanden zwischen den beiden Zahlungsweisen. Nix anderes hatte ich gesagt.
[re:2] LoD14 am 22.05. 19:31
+ -
@Fl@sh: sagen wirs so: bei den "zinsen", die die Banken derzeit "zahlen", verliert das Geld auch auf der Bank dank Inflation an Wert... von daher... Ists völlig egal wo es liegt, mehr wird es nirgendswo.
[re:3] Fropen am 22.05. 22:42
+1 -
@Fl@sh: für den Wert deines Papierfetzens brauchst du nur ein Gegenüber, dass dir diesen Wert glaubt.
Für digitales Guthaben brauchst du die komplette Bankeninfrastruktur.
[re:1] topsi.kret am 22.05. 23:44
+ -
@Fropen: Und das Papiergeld druckst Du Dir zu Hause aus?
[re:1] Fropen am 23.05. 10:51
+ -
@topsi.kret: Bargeld kannst du abgeben und lagern.
Ausdrucken geht aber auch, nennt sich dann Schuldschein.
[re:2] topsi.kret am 24.05. 05:10
+ -
@Fropen: Auch das ist irgendwann alle. Oder bunkerst Du tausende Euro zu HAuse?
[re:3] Fropen am 24.05. 10:29
+ -
@topsi.kret: man hat nicht nur Ausgaben sondern auch Einnahmen
[re:4] topsi.kret am 24.05. 11:00
+ -
@Fropen: Und die bekommst Du in einer Tüte bar ausgezahlt?
[re:5] Fropen am 24.05. 12:47
+ -
@topsi.kret: kurz gesagt, ja. Wenn ich mein altes Auto, Smartphone, etc verkaufe, erfolgt das meist in bar.
[re:6] topsi.kret am 24.05. 14:39
+ -
@Fropen: Das sind keine Einnahmen im dem Sinne.
[re:7] Fropen am 24.05. 15:11
+ -
@topsi.kret: natürlich sind es Einnahmen, was denn sonst?
[re:8] topsi.kret am 24.05. 15:28
+ -
@Fropen: So, nun hast Du alles verkauft ... und nun?
[re:9] Fropen am 24.05. 16:29
+ -
@topsi.kret: damit neues gekauft, das dann wieder verkauft wird.
Oder wirfst du alles alte weg?
[re:10] topsi.kret am 24.05. 16:38
+ -
@Fropen: Du willst mir also erzählen, Du lebst vom Kreislauf Deiner privaten Handel?
[re:11] Fropen am 24.05. 16:55
+ -
@topsi.kret: nein, aber Bargeld hat einen großen Anteil daran
[re:4] Warhold am 23.05. 04:58
+1 -
@Fl@sh: Bei Stromausfall und Softwarefehlern, wirst du jammern und herum heulen. Glücklich werden die dann sein, die ein paar Papierfetzen mit Zahlen darauf haben werden!
[re:5] Freddy2712 am 23.05. 11:51
+ -
@Fl@sh: Im Normalfall wird die Währung ihren Wert verlieren klar kann Bargeld Wertlos werden aber nicht von Heute auf Morgen siehe die DM auf Euro Umstellung.
Und dann ist das was du auf dem Konto hast ebenso Betroffen.
Und selbst wenn du Heute im Keller deiner Oma 25000 DM finden würdest wären die gar nicht so Wertlos einfach mal zur Landesbank damit gehen.
Dürfte aber Ratsammer sein ersteinmal damit zu Fachleuten mitunter sind Scheine und Münzen dazwischen die einen höheren Wert haben bei Sammlern.
Selbst Beschädigte Scheine und Münzen Tauscht die Landesbank um.
Das einzige was Passieren kann ist das man sich Rechtfertigen oder Nachweise erbringen muss.
[re:2] Alexmitter am 22.05. 17:53
+ -1
@LoD14: Ja, den das zeug wird in einer richtigen krise sicher noch mehr wert sein als das Papier auf das es gedruckt ist.
[re:1] LoD14 am 22.05. 19:43
+ -
@Alexmitter: Naja, selbst wenn es nichts wert ist... auf der Bank ists in einer Krise auch nichts Wert. Scheine hingegen kann man noch als Klopapier benutzen, was in einer Krise ja augenscheinlich als erstes ausgeht.
[re:2] Freddy2712 am 23.05. 11:53
+ -
@Alexmitter: Tja dann wird es aber auch wieder Tauschhandel geben und dann werden wir wohl von einer Schwerwiegenden Naturkatastrophe Weltweitem ausmaßes oder Krieg sprechen.
Aber selbst dann ist das auf dem Konto lliegende Geld genauso Wertlos.
[re:1] Alexmitter am 24.05. 11:00
+1 -
@Freddy2712: "Aber selbst dann ist das auf dem Konto lliegende Geld genauso Wertlos."
Richtig, dann muss Ich mich aber auch nicht mehr darum kümmern.
[re:3] Nahkampfschaf am 22.05. 17:58
+ -
@LoD14: Ja, ist sicher nicht verkehrt, habe das auch von einem älteren Herren mitbekommen, nur leben wir heute in einer anderen Welt. Versuch mal deine Miete Bar zu zahlen, Strom, Gas, andere Rechnungen. Das stößt schnell an seine Grenzen, im Endeffekt wird das Geld dann doch auf der Bank benötigt.

Aktuellstes Beispiel dahingehend wäre Griechenland oder Zypern vor einigen Jahren, dort hat ein größerer Bargeldvorrat auch nichts gebracht. Man konnte zwar nur sehr wenig pro Tag von der Bank abhebe, Geschäfte haben aber von Tag zu Tag mehr auf KARTENzahlung bestanden, Bargeld wurde teilweise gar nicht mehr akzeptiert, da diese das Geld eh wieder bei der Bank einzahlen müssten, Lieferanten und Rechnungen nun einmal ebenso wenig Bar bezahlt werden wollen/können.
[re:1] LoD14 am 22.05. 19:41
+1 -
@Nahkampfschaf: Es muss ja nicht so weit kommen wie in Griechenland. Aber wenn ich bedenke, dass ein Konzern wie die Lufthansa gerettet werden muss, wer garantiert mir dann, dass meine Bank nicht in Schieflage gerät? Und dann halte ich eine gewisse Menge Bargeld im Haus schon für sinnvoll. Ich kann dir nur sagen, es ist extrem beruhigend, in einer Zeit wie jetzt eine abbezahlte Wohnung zu haben, das Auto cash gekauft und nicht finanziert zu haben und auch sonst keinen Kredit laufen zu haben. Auch die alte Ölheizung mit 6000 Liter Tank, mit dem man fast durch nen ganzen Winter kommt, ist grade nicht das schlechteste. Ich überlege auch, langsam mal in Photovoltaik zu investieren. Das hätte man auch eine gewisse autarke Grundmenge Strom, zumindest tagsüber.
[re:2] Freddy2712 am 23.05. 11:56
+ -
@Nahkampfschaf: Würde in Deutschland so gar nicht Funktionieren da Bargeld ein Gesetzliches Zahlungsmittel ist und dementsprechend die Annahme gar nicht Verweigert werden darf.
Davon ab besitzt bei uns auch gar nicht jeder eine EC Karte weil die eben nicht jeder Bekommt.
[re:1] Link am 23.05. 14:23
+ -
@Freddy2712: Gibt es in Deutschland keine z.B. Hotels, die kein Bargeld mehr akzeptieren?
[re:1] Freddy2712 am 23.05. 15:17
+ -
@Link:In Deutschland sind "auf Euro lautende Banknoten das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel" gemäß § 14 Abs. 1 Satz 2 BBankG.[11] Bei Euro- und Centmünzen ist die Annahmepflicht auf maximal 50 Münzen "beschränkt".[12] Nach Art. 11 Satz 3 dieser EG-Verordnung ist "mit Ausnahme der ausgebenden Behörde (…) niemand verpflichtet, mehr als fünfzig Münzen bei einer einzelnen Zahlung anzunehmen".

Also von daher alles was Gewerblich ist muss Cash annehmen.
[o7] bigspid am 22.05. 17:45
Ja wow was für eine geile Studie...

Regierung: Benutzt kein Bargeld, wegen Lebensgefahr durch Infektion!
Bürger: *benutzen weniger Bargeld
Studie: DeUtScHe MöGeN bArGeLd WeNiGeR

Klar zahle ich auch mit Karte, aber wehe es wird wieder ein Vorstoß gewagt das Bargeld abzuschaffen....das wäre nicht meine erste Protestaktion.
[o8] tijani am 22.05. 17:49
+11 -
Nur das Bargeld in meiner Hand ist mein, die Kreditkarte von den Banken und bezahlen Nein!!!
Ist die Bank pleite, dann ist mein oder auch Dein nicht mehr. Das habe ich erlebt und deshalb, mein Geld in meiner Hand ist mein. Damit bezahle ich ohne Überwachung und nachverfolgen meiner Einkäufe. Bezahlen kann ich auch dann bei Kerzenlicht und ohne Strom. Die Abschaffung des Bargeldverkehrs bringt die totale Überwachung!
[re:1] Alexmitter am 22.05. 17:55
@tijani: "Die Abschaffung des Bargeldverkehrs bringt die totale Überwachung!"
Den Aluhut gibts auch noch nach dem Bargeld.
[re:1] Fropen am 22.05. 22:43
+6 -
@Alexmitter: Benutzerprofile, alles Aluhut oder was?
Snowden verpasst?
[re:1] Freddy2712 am 23.05. 11:59
+ -1
@Fropen: Und was hat der Knaller Enthüllt was nicht eh schon jeder wusste?
Ohne den ganzen Medialen Wahn um den Typen hätte kaum einer auch nur im Ansatz ein How dare You losgelassen.
Und die große Masse hat ihn dennoch nur Belächelt und sich Gefragt und gibt es auch was das ich nicht schon wusste.
[re:1] Fropen am 23.05. 12:14
+ -
@Freddy2712: der Knalller hat die Beweise geliefert.
Wenn du vorher das gleiche gesagt hast, wurdest du als Aluhutträger abgestempelt.
Und die große Masse hatte keine Ahnung und hat wahrscheinlich immer noch keine bzw. kann die Konsequenzen nicht einschätzen.
[re:2] DerTigga am 23.05. 12:20
+ -
@Freddy2712: irgendwie erschreckend, das du das schon nichtmehr weißt, was er so alles an bis dahin nur vermutetem bestätigt hat / es erstmalig jemand konnte. Mag ja sein, das für dich Vermutungen Beweise sind bzw das man deswegen bzw darauf basierend von einem (alles) gewusst haben reden darf, ist aber nur Wunschdenken oder selbstgemalter Darfschein ;-)
[re:2] Fl@sh am 22.05. 17:55
+2 -1
@tijani: versuch mal in einem Discounter wie Aldi, Lidl, Rewe etc ohne Strom zu bezahlen. Da geht nicht mal die Kasse auf! :)
[re:1] James8349 am 22.05. 22:29
+ -2
@Fl@sh: Man braucht dazu auch keine Kasse. Das geht auch mit Zettel und Papier. Tippt man dann in die Kasse wenn der Strom wieder da ist. Kühlung ist da ein größeres Problem.
[re:1] topsi.kret am 22.05. 23:43
+2 -
@James8349: Das wird kein Supermarkt machen, einfach und allein, weil es schlicht nicht machbar ist. Das fängt bei der Echtzeitüberwachung des Warenbestandes an und hört bei der Buchführung nicht auf. Wir reden hier nicht vom Krämerladen.
[re:1] James8349 am 23.05. 00:34
+ -2
@topsi.kret: ? Wie kommst du darauf? Das ist absolut kein Problem das verkaufte hinterher ins System zu tippen.
[re:2] Link am 23.05. 14:32
+ -
@James8349: Glaubst du ernsthaft, dass die diesen Aufwand betreiben werden? Das Problem fängt doch schon damit an, dass die Kassiererin die Preise nicht kennt und die Kunden im Falle eines Stromausfalls aus Sicherheitsgrunden gar nicht in den Laden gelassen werden bzw. die, die drin sind werden schnellstmöglichst "evakuiert". Da ist nix mit Einkaufen bis alles wieder läuft.
[re:3] James8349 am 23.05. 15:52
+ -
@Link: Das kommt drauf an wie lange der Stromausfall dauert. Es wäre äußerst naiv anzunehmen das ein Supermarkt keine Möglichkeit findet bei lange anhaltendem Stromausfall auch ohne Strom zu verkaufen.

Alles was du ansprichst sind überhaupt keine Probleme. Preislisten für die Kassiererinnen, Regale umräumen, Angebot etwas einschränken.

Wie bequem kann man sein das man glaubt ohne Strom würde nix mehr laufen? :D
[re:4] Link am 23.05. 16:24
+ -
@James8349: Eher werden die ein Notstromaggregat mieten, wie sie z.B. für Baustellen auch gemietet werden, das brauchen sie schon alleine fürs Licht, die werden niemals Leute in ein unbeleuchtetes Geschäft lassen, das hat nichts mit Bequemlichkeit, sondern schlicht mit Sicherheit und damit auch mit Versicherungsfragen zu tun. Keine Versicherung wird für Schäden haften, wenn sich Leute in unbeleuchteten bzw. nicht ausreichend Beleuchteten Geschäften verletzen. Die Notbeleuchtung ist einzig und alleine für die Evakuierung vorgesehen, nicht dafür den Betrieb ganz normal weiter laufen zu lassen (und die Akkus dafür halten auch nicht lange).
Also nein, die werden nicht nach Möglichkeiten suchen ohne Strom zu verkaufen, sondern nach Möglickeiten Strom zu bekommen, für das, was du vorschlägst, wird kein Mensch die Verantwortung übernehmen, irgendwelche Preislisten lösen nämlich nicht die wesentlichen Probleme.
[re:5] James8349 am 23.05. 16:29
+ -
@Link: Das kommt auch wieder darauf an ob verfügbar und wie lange der Stromausfall dauert. Aber hey... Jedem seine Meinung.
[re:6] Link am 23.05. 16:44
+ -
@James8349: Wenn so ein Diesel nicht verfügbar ist, macht der Laden nicht auf, da die Versicherung dann nicht haftet, das hat nichts mit irgendwelcher Meinung zu tun. Die Annahme, dass die Versicherung auch bei Betrieb in unbeleuchteten Räumen haftet, die sich die Kunden mit ihren Smartphones beleuchten, ist nun mal vollkommen realitätsfern, wie kommst du eigentlich auf diesen Unsinn? Wenn sich da einer verletzt wird er immer vor Gericht gewinnen und wer wird diese Kosten tragen? Der Filialleiter, der unter diesen Umständen die Entscheidung getroffen hat, trotzdem die Kunden in die Räume zu lassen?
[re:7] James8349 am 23.05. 17:14
+ -
@Link: Das übernimmt die Versicherung des Stromdienstleisters (bzw. des eigentlichen verursachers) sicher lieber als den Verdienstausfall eines großen Supermarktes (oder gar mehreren) über mehrere Tage (in einem wirklich schlimmen Fall).

Aber das spielt alles überhaupt keine Rolle, weils ohne Bargeld keinen Sinn hätte. Wo man Grundnahrungsmittel mit Bargeld unter freiem Himmel verkaufen könnte, ganz ohne das Ladengeschäft an sich für den Kunden zu öffnen, wird sich auf einen Tauschhandel gegen andere Werte wirklich niemand einlassen. Da müsste dann die Stadt oder das Land bürgen mit Coupons, Schecks oder was auch immer. Und die müssten schnell rangeschafft werden oder vorrätig sein.

Mal ganz davon abgesehen das man Flohmärkte und direkte Privatverkäufe gleich mit ersticken würde.

Verbot des Bargeldes = Einschränkung der Freiheit. Und zwar erheblich deutlicher als ein lächerlicher Stromausfall.
[re:8] Link am 23.05. 18:00
+ -
@James8349: "die Versicherung des Stromdienstleisters"
Das setzt voraus, dass der Stromdienstleister irgendwelche Verfügbarkeit garantiert. Da Rechenzentren, Banken usw. eigene Diesel für den Notfall vorhalten und nicht vom Stromanbieter zur Verfügung gestellt bekommen, kann man davon ausgehen, dass Stromanbieter solche Garantien nicht geben.
Auch stellt sich die Frage, ob es rechtlich überhaupt zulässig wäre solche "unsicheren" Supermärkte zu betreiben und den Verantwortlichen für die Öffnung nicht nur zivilrechtliche, sondern auch strafrechtliche Konsequenzen drohen wurden. Aus Erfahrung aus einem anderen, wenn auch vergleichbaren Bereich (Hotels) wurde ich sagen: ganz klar nicht zulässig, ganz egal, was da drin verdirbt oder nicht.
[re:3] topsi.kret am 22.05. 17:56
+2 -1
@tijani: Bei Kerzenlicht und ohne Strom funktionieren keine Kassen .. wen willst Du dann bezahlen. Und welche Bank ist denn pleite gegangen und hat Dir dein Geld genommen? Ich wette, diese Story ist gelogen.
[re:1] Fropen am 22.05. 22:44
+ -1
@topsi.kret: ach, in der Bankenkrise hat niemand Geld verloren?
[re:1] topsi.kret am 22.05. 23:32
+ -
@Fropen: Hast Du ? Hast Du wirklich ein Barvermögen von mehr als 100.000 Euro gehabt? Na komm, Butter bei die Fische, zeig mir doch mal Fälle, wo Leute durch die Bankenkrise Bargeld verloren haben. Wir reden hier nicht von Aktienwerten.
[re:1] Fropen am 23.05. 11:00
+ -
@topsi.kret: wir reden von Geld verloren, nicht von Bargeld verloren, was durch die Bankenkrise gerade nicht möglich ist, sondern nur durch eine Währungsumstellung oder indirekt durch Inflation
Und warum reden wir nicht von Aktienwerten?
Die Menschen, die ihre Ersparnisse in Aktien hatten und massiv an Wert verloren haben, hatten also keinen Geldverlust?
Die, die ihre Kredite nicht mehr anzahlen konnten und ihre Häuser verloren, haben kein Geld verloren.
Allein durch die Pleite von Lehman Brothers scheinen doch einige genug Geld verloren zu haben
https://de.wikipedia.org/wiki/Lehman_Brothers#Folgen_der_Insolvenz_in_Deutschland
[re:2] topsi.kret am 24.05. 05:12
+ -
@Fropen: Wer sein Vermögen in Aktien anlegt, weiß um das Risiko, Punkt.
Und nochmal, hast Du durch die Bankenkrise an Barvermögen eingebüßt? Wer seinen Kredit nicht bedienen kann, hat im Vorfeld schon falsch gerechnet. Man nimmt keinen Kredit auf, den man bei Verlust den Jobs nicht mehr bedienen kann, so einfach ist das. Was Du hier bejammerst, ist der Verlust irgendwelcher Werte durch eine Wirtschaftskrise. darum ging es aber nicht. Also belib bitte beim Thema oder lass es.
[re:3] Fropen am 24.05. 10:37
+ -
@topsi.kret: Aktien und Risikobewusstsein hat man ja bei der T-Aktie gesehen.
die meisten Menschen können ihre Kredite nur Dank ihres Jobs bedienen, sonst würden sie den Kredit erst gar nicht benötigen. Du beleihst quasi dein zukünftiges Einkommen und wenn du dann in einer Krise deinen Job verlierst, hat das nicht mit falsch rechnen zu tun.
Dieser Verlust irgendwelcher Werte denn du hier so abwertest, haben am Ende der Nahrungskette immer noch Menschen zu tragen. die verlieren ihr Ersparnisse oder ihre Arbeit. Es geht hier nicht um abstrakte Zahlen, dahinter stehen Menschen, es ist also genau das Thema.
BTW Barvermögen und Bank schließt sich aus.
[re:4] topsi.kret am 24.05. 11:06
+ -
@Fropen: Was war denn mit der T-Aktie? Jdeder, der sich mit Aktien auskennt (und nur dann sollte man selber jonglieren) wusste, dass sie hoch gezeichnet wird, dann aber abfallen wird.

Doch hat es. Man weiß, dass man bei Verlust des Jobs ein um einen fest definierten Umfang verringertes Verfüfungsrahmen hat. Wer Kredite aufnimmt, deren Tilgung monatlich einen hohen Anteil des Einkommens verschlingt, hat man falsch gerechnet.
[re:5] Fropen am 24.05. 12:42
+ -
@topsi.kret: darum gehts doch. Nicht jeder der Aktien hat, kennt sich damit aus, siehe T-Aktie.
Wer sagt was von hohem Anteil? Wenn deine Arbeit dein einziges Einkommen darstellt, spielt es keine Rolle wie groß der Anteil ist. Kein Arbeit, kein Einkommen, keine Kredit-Tilgung.
[re:6] topsi.kret am 24.05. 14:38
+ -
@Fropen: Wer sich damit nicht auskennt, sollte das eben jemanden anderes machen lassen.

Du hast aber schon gemerkt, dass wir in D niemals ohne Einkommen dastehen, auch bei Verlust des Jobs nicht.?
[re:7] Fropen am 24.05. 15:16
+ -
@topsi.kret:
Ok, jetzt wir also von "den Leuten sind die Risiken bewusst" zu
"selber Schuld, wenn sie keine haben" übergegangen.
Dir ist schon klar wie lange Arbeitslosengeld gezahlt wird und wie hoch der Hartz-IV-Satz ist wenn man Pech hat und aus ALG rausfällt.
[re:8] topsi.kret am 24.05. 15:29
+ -
@Fropen: Nein, wie sind und bleiben einfach bei "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht".

Ja, und wenn man das nicht in seine Kreditplanung (inklusve Einkommensausfallversicherung) einplant, hat man sich verkalkuliert.
[re:9] Fropen am 24.05. 16:28
+ -
@topsi.kret: welche Straftat wird denn da bestraft?
Vertrauen in den Berater?
Du scheinst die Einkommensituation von vielen Menschen nicht zu kennen. Da ist viel auf Kante genäht, dann Lohndrückerei. Da ist nicht noch das Held für eine Versicherung über
[re:10] topsi.kret am 24.05. 16:36
+ -
@Fropen: Echt jetzt?

Sorry, aber wer in prekären Arbeitsverhältnissen steckt, sollte keine Kredite aufnehmen.
[re:11] Fropen am 24.05. 16:57
+ -
@topsi.kret: gerade die benötigen Kredite, sei es fürs Auto, Wohnungseinrichtung, etc.
[re:4] Nahkampfschaf am 22.05. 18:04
+ -
@tijani: Wenn es soweit kommt, daß die Stromversorgung flächendeckend langfristig ausfällt, haben wir ganz andere Probleme als "Überwachung durch Banken". Das fängt mit jeglichen Ampelsystemen, Kühlhäusern, Tiefkühlsysteme in Supermärkten an und hört bei der elektronischen Kasse auf. Viele "Prepper" und "wenn gar nichts mehr geht" Vorbereiter scheinen sich auf die letzte Phase vorzubereiten, vergessen aber beinahe immer die vorherigen. Wie würde man dann sein Gehalt kriegen? Wie würde es nach einigen Wochen um den eigenen Arbeitgeber/Gehalt überhaupt stehen?

In anderen Ländern, auch EU weit, wird übrigens schon länger größtenteils Bargeldlos gezahlt. Der Hang zum Bargeld ist beinahe schon rein deutsch. Muss nicht unbedingt schlecht sein, die News würde aber in vielen anderen Ländern kaum klicks generieren.
[re:1] topsi.kret am 22.05. 18:12
+2 -
@Nahkampfschaf: Bei Stromausfall dürfte man in den meisten Läden schon daran scheitern, reizukommen .... Automatiktüren :D
[re:1] James8349 am 22.05. 22:32
+ -
@topsi.kret: Wieviele Automatiktüren kennst du denn die sich nicht manuell öffnen lassen? Ich denke mal keine, weil das die absoluten Ausnahmen sein werden.
[re:1] topsi.kret am 22.05. 23:29
+1 -
@James8349: Wieviele Supermärkte kennst Du denn, die bei Stromausfall die Automatiktüren manuell öffnen, um dann keine Kunden reinzulassen, weil die Kassen nicht gehen?
[re:2] James8349 am 23.05. 00:38
+ -
@topsi.kret: Bei einem langen Stromausfall? Wo selbst die Notstromaggregate das nicht mehr stemmen können? Alle. Allein um die verderbliche Ware los zu werden die sie nach längerem Kühlungsausfall sowieso zügig wegschmeißen könnten.
[re:3] Link am 23.05. 14:39
+ -
@James8349: Ja sicher, die lassen Leute in unbeleuchtete Läden rein um irgendwelche Ware zu retten. Welche Versicherung meinst du wird diesen Unsinn mitmachen, wenn sich da jemand verletzt?
[re:2] Fropen am 22.05. 22:45
+1 -
@Nahkampfschaf: du brauchst keine Stromausfall, Internetausfall genügt.
[re:3] Speggn am 23.05. 08:29
+ -
@Nahkampfschaf: Nach einigen Wochen haben wir überall neue dezentrale Stromversorgung errichtet, bzw das Netz um die kaputten Stellen herum neu aufgebaut. Wenn erst mal ein paar Millionen Menschen daran arbeiten, weil sie ja sonst nix machen können, geht das ruck zuck. Eist doch lächerlich zu denken das dann einfach alle wie aufgescheuchte Hühner umher laufen.
[re:5] mh0001 am 22.05. 18:58
+ -
@tijani: Wenn in Deutschland eine Bank pleite geht, und du dabei wirklich all dein Geld verlierst, weil die Sache so schlimm ist dass selbst die Einlagensicherung nicht mehr greift, dann ist auch dein Bargeld nichts mehr wert.
Denn in allen anderen Fällen bist du dagegen abgesichert. Es muss extrem schlimm sein, damit diese staatlichen Sicherungen nicht mehr greifen. D.h. wenn das der Fall sein sollte, ist alles eh so stark im A*sch dass du dein Bargeld auch wegwerfen kannst.
[re:1] LostSoul am 22.05. 19:56
+ -
@mh0001: Naja, die Einlagensicherung greift nur bis 100k. Das mag jetzt für viele nicht relevant sein, aber mich als Freiberufler hat es z.B. dazu gebracht, darüber hinaus die bestehenden Vermögenswerte zu versichern.
[re:6] Black._.Sheep am 23.05. 10:26
+1 -
@tijani: Gibt es eigtl. irgendeinen Beleg für diese Abscaffung des Bargeldes?
Ich lese außer in Online Kommentaren nirgends was davon.
Ich kann auch immer noch ohne Probleme mit Bargeld zahlen und keiner guckt mich schief an.
Das man mit Kartenzahlung gläsern wird ist klar, aber deswegen hab ich ja die Wahl.

Ich kann nicht nachvollziehen woher diese ganze Anregung kommt. Ich bin mir sicher auch in 5 und 10 Jahren zahlen wir noch mit Bargeld.
Zumindest sehe ich aktuell nichts was auf eine baldige geplante Abschaffung hindeutet.
Wer da aus offiziellen Quellen mehr weis erleuchte mich gerne.
[re:1] Black._.Sheep am 23.05. 10:27
+ -
@Black._.Sheep: Edit: *Aufregung, nicht Anregung
[o9] Elek am 22.05. 18:10
+3 -
Ob das wirklich einer glaubt "71 Prozent gaben an, dass sie sich mehr Möglichkeiten wünschen würden, in denen komplett kontaktlos bezahlt werden kann"Wohl nicht wirklich.
[re:1] topsi.kret am 22.05. 18:13
+1 -2
@Elek: Lass mich raten: Dich hat keiner gefragt, also ist die Umfrage nichts wert.
[re:1] DerTigga am 22.05. 18:31
+ -
@topsi.kret: Wenn die Bitcom Frager halt nicht durchkommen, da Nummer in / per der Spamanrufs-Liste des Routers gesperrt ist .. *g
[re:2] RebelSoldier am 22.05. 18:41
+ -2
@Elek: Ich wurde zwar nicht gefragt, aber ich würde mir das beispielsweise Wünschen. Vor allen Dingen beim Bäcker.

Selbst beim kleinen Kiosk um die Ecke kann ich inzwischen mit Karte, bzw. sogar kontaktlos zahlen. Aber für's Brötchen muss ich immer noch Bargeld mit mir rumschleppen...
[re:1] Mitglied1 am 22.05. 19:43
+ -
@RebelSoldier: Hier bei uns am Kiosk hat er es mit der Karte raus genommen,weil keiner damit bezahlt hat
[10] ElGonzales am 22.05. 18:13
+ -
Was ist nun eigentlich aus der Bonpflicht geworden?
Bei keinem der von mir regelmäßig frequentierten Schnellrestaurants für "2x zum Mitnehmen - 10€" wurde mir je einer ausgedruckt. Oder danach gefragt ob ich einen will. Oder überhaupt irgendwas :D
Bei meinem Frisör auch nicht. Beim Bäcker auf nicht.
[re:1] topsi.kret am 22.05. 19:19
+ -
@ElGonzales: Ich habe auch kein Bon zu Hause
[re:2] gettin am 22.05. 21:15
+ -
@ElGonzales: Regierung: Zahlt nicht mit Bargeld, weil durch Papier Corona übertragen werden kann. Aber gebt den Leuten trotzdem unbedingt den Bon!

Spitzenleistung an die Politiker!

Nach dem aktuellen Wissensstand wird Corona übrigens höchst unwahrscheinlich durch Kontaktinfektion übertragen. Fast in allen Fällen wird es über Tröpfchen (vor allem beim Sprechen) übertragen. Eine Übertragung über Bargeld konnte noch überhaupt nicht nachgewiesen werden.
[re:1] Black._.Sheep am 23.05. 10:36
+2 -
@gettin: Das ist weiterhin eine Empfehlung, keine Pflicht.
Weswegen ich weiterhin die Möglichkeit nutze Bar zu zahlen.

Ob das Sinnhaft ist oder nicht ist die andere Frage.

Aber deswegen hat man ja auch noch einen eigenen Kopf.
Die Hände kann ich mir dann hinterher noch waschen und alles ist schick.
[11] DRMfan^^ am 22.05. 18:41
+6 -
Kartenzahlung ist toll - jemand, der mit der Produktion und Bereitstellung der Ware oder Dienstleistung nicht zu tun hat knabbert dem (Einzel)händler einen Teil des Gewinns ab. Wie die Studie glaub der EZB gezeigt hat, kommt beim Bargeld trotz Handhabungskosten (Wechselgeld haben, Geld zur Bank bringen ...) für den Händler am meisten rum.

Zeit spart man nur dann, wenn man keine PIN braucht - die braucht dann aber ein Dieb mit Lesegerät in der Menschenmenge auch nicht - viel leichter, als ein Portemonnaie zu klauen!

Gleichzeitig bekommt mindestens die Bank Informationen darüber, wann du wo wieviel ausgibst. evtl kann der Händler ein Profil aufbauen, es fallen Daten bei Zahlungsdienstleistern an, die beim nächsten Leak öffentlich werden ....

Ja, Kartenzahlung ist "sauberer" - komischer Weise ist Schmierinfektion in ÖPNV und sonstwo egal, aber beim Bargeld ist es relevant?

Kartenzahlung ist aber nur dann schneller, wenn die Sicherheit darunter leidet (keine PIN)
[re:1] topsi.kret am 22.05. 19:18
+1 -1
@DRMfan^^: Also ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass das Umsatzplus meiner Schwester den Kosten mehr als kompensieren, seit sie in ihrem Laden Kartenzahlung eingerichtet hat. Die Abrechnung ist ebenfalls einfacher. Für sie hat sich sehr vieles zum Positiven geändert.
[re:1] Fropen am 22.05. 22:47
+1 -
@topsi.kret: ist das jetzt die umgekehrte Analogie zu
"Lass mich raten: Dich hat keiner gefragt, also ist die Umfrage nichts wert."
Lass mich raten, weil bei den Schwestern funktioniert, funktioniert's bei allen?
[re:1] Fropen am 22.05. 22:48
+ -
@Fropen: *der Schwester
[re:1] topsi.kret am 22.05. 23:34
+ -
@Fropen: Auch wenn Du es nicht wahrhaben willst, es klappt auch bei anderen Selbstständigen, die ich kenne. Es geht vor allem um die Spontankäufer, die kein Bargeld beihaben. Und die sind mehr geworden. Und ja, ich glaube der Statistik, weil sie logisch ist und sich mit meinen Erfahrungen deckt.
[re:2] Speggn am 23.05. 08:34
+ -
@Fropen: Ein Kunde der wegen nun möglicher Kartenzahlung nun doch einkaufen geht, dürfte die Bilanz richtung Kartenzahlung kippen lassen.

Zudem ist es kein Entweder - Oder

Weil das Bargeld eh zusätzlich immer bereit gehalten werden muss.

Es darf in DE keine - Nur mit Kartenzahlung - Geschäfte geben.
[re:3] torweh am 23.05. 10:07
+ -
@Speggn: Dann gibt es also keine reinen Online-Händler in "DE"?
Es gibt in Deutschland keine Verpflichtung für Läden zu irgendeiner Art von Bezahl Methode: Jeder Händler kann seinen Kunden jede art von Bezahlung anbieten die er möchte, solange er das vor Abschluss der Bestellung klar kommuniziert. Z.B. Verweigern viele Tankstellen große Banknoten, indem Sie das schon an die Zapfsäule schreiben. Es gibt allerhöchstens eine Pflicht, wenigstens eine Bezahl Methode ohne Zusatzgebühren für seine Kunden anzubieten.
Es ist aber auch das Recht des Kunden, sich dann halt einen anderen Händler zu suchen.
[re:4] Speggn am 23.05. 10:20
+ -
@torweh: rein rechtlich haben die Tankstellen keinen Anspruch darauf. Jede zugelassene Banknote ist als Zahlungsmittel legitim und es ist ein Problem des Händlers wenn er diese nicht annehmen möchte.

Sprich: Habe ich ein Einzelhandelsgeschäft muss ich Bargeld im äußersten Notfall annehmen.

Ausgenommen sind hier natürlich Versandhändler.

In der Praxis ist es aber so das man sich darauf verlassen kann, das die Kunden dies nicht in Anspruch nehmen, und man daher mit der gewählten Zahlungsart gut fährt.
[re:5] torweh am 23.05. 10:37
+ -
@Speggn: Nein, dass ist und bleibt ein Irrglaube. Es gilt in Deutschland die Privatautonomie: Niemand kann dich zwingen, einen Vertrag einzugehen. Es kann dir auch niemand vorschreiben, was du in diesem Vertrag vereinbarst, solange es nicht komplett ungesetzlich ist. Es muss nur alle Parteien vorab klar sein, wie die Bezahlung einer Dienstleistung oder Ware erfolgt.

Lediglich wenn es diese Mitteilung nicht vorab gibt, z.B. du tankst für 100 € an einer Tankstelle ohne so einem Hinweis, dann muss der Tankwart auch die 500 € Note akzeptieren, aber nur wenn die Differenz zwischen Wert und Note nicht zu groß ist: für ein Kaugummi von 2€ muß niemand eine 500€ Note akzeptieren
[re:2] LostSoul am 22.05. 19:53
+2 -
@DRMfan^^: Natürlich hat derjenige etwas mit der Dienstleistung zu tun - er erfüllt schließlich einen Teil der Hauptleistungsverpflichtung des Händlers, nämlich die 'Entgegennahme' der Zahlung. Dafür hält er die entsprechende Infrastruktur etc. vor.

Neben ist das Argument, dass man sich auch im ÖPNV oder sonst wo "auch" infizieren könnte, unsinnig. Es gibt ohnehin keine Risikoreduktion auf Null - deswegen leckst du aber nicht an Türgriffen, oder? Es ergibt also schon Sinn, die Möglichkeiten(!) einer Infektion (und nicht nur in Bezug auf Covid-19) weitestgehend zu reduzieren.

Die Bank bekommt übrigens ausschließlich Informationen über Zeit und Ort - nicht über sonstiges Kaufverhalten. Wenn ich dem mal entgegensetze, dass signifikante Handelsströme über das Internet abgewickelt werden, Kundenbindungsprogramme (Packback u.ä.) nur zu gerne von den Deutschen genutzt werden und so weiter, spielt es eigentlich sogar kaum noch eine Rolle, den Banken nicht auch die Detailauflistung der gekauften Artikel zu geben.

Es ist zudem Unsinn, dass es einfacher wäre als eine Geldbörse zu klauen. Ich weiß ja nicht, wie es bei Google implementiert ist, aber bei Apple musst du entweder deinen Finger auflegen, dein Gesicht vorhalten oder einen Doppelklick an der Watch durchführen - sonst nichts kontaktlos. Bei Giropay-Karten gibt es schlicht ein Limit, was du i.d.R. sogar noch bei den Banken individuell herabsetzen kannst, bei dem dann eine PIN abgefragt wird.
[re:1] DRMfan^^ am 22.05. 20:26
+ -
@LostSoul: Statt Geld von A nach B zu geben geht es von A an C zu B - das ist überflüssig (Wenn A und B sich physisch sowieso begegnen) und wie sogar die Studie der EZB ergeben hat teurer als die "umständliche" Handhabung von Bargeld.

Ok, Variante Handy gibt es auch - Mein erster Gedanke waren Kkontaktlose Kreditkarten.
Meine Kreditkarte hat keinen Fingerabruck-Scanner und kann ohne meine Zustimmung seit der Neuausstellung der abgelaufenen Karte kontaktlose Zahlung, wo ebenfalls ohne meine Zustimmung kleine Beträge ohne PIN abgebucht werden können. Selbst wenn die Bank/ VISA dafür haftet hat man damit erstmal unnötigen Ärger.

Neben dem Datenschutz sehe ich langfristig das Problem, dass Bargeld nicht mehr angenommen wird - Ist z.B. schon bei nem Hipster-Coffeeshop in Hanmburg so. Und wenn sich das durchsetzt, warum nicht gleich weg mit dem Bargeld? Und wenn das Bargeld weg ist, kann man bequem einen Kapitalismusbeschleuniger schaffen - negative Zinsen. Irgendwie müssen die Banken ja wieder reinholen, wass sie für die Implementierung von ApplePay & Co vorgestreckt haben....
[re:1] LostSoul am 22.05. 20:42
+1 -
@DRMfan^^: Ob es teurer ist, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Zunächst mal schlicht von den Konditionen. Da viele (insb. kleinere) Händler, sich dem "erstbesten" Zahlungsdienstleister unterwerfen, ist es kein Wunder, dass da tatsächlich viel zu hohe Transaktionsgebühren zahlen. Das verzehrt jedoch das Bild deutlich.
Dazu kommen ganz andere Effekte: Ich z.B. kaufe nicht mehr in Läden ein, in denen ich nicht bargeldlos Zahlen kann - dadurch "gewinnt" der Händler jedoch nicht die 12 Cents für die Transaktion, sondern er verliert schlicht den Gesamtumsatz.
Dazu kommt, dass die Betrachtung (und ich kenne selbst Auswertungen dazu), häufig einfach nur die Transaktionsgebühren den reinen Geldzählkosten der Banken gegenüberstellt und dabei die eigenen Personalkosten außer Acht lässt: Egal ob das Geld von einem Sicherheitsdienst gebracht/geholt wird (auch hier: Kosten) oder vom eigenen Personal geholt/gebracht wird (ebenfalls: Personalkosten), es muss danach auch in die Kassen eingezählt, verteilt etc. werden. Gleiches gilt den Tagesabschluss einer Kasse - dieser kann bei Bargeld teils ein vielfaches der Zeit ggü. einem bargeld-losen Abschluss sein (und damit wieder: Kosten). Dazu die zusätzliche Zeit, die im Vergleich beim Zahlungsvorgang aufgewandt werden muss, wenn über den Tag x Kunden ihr Geld erst abzählen etc. Fairerweise gibt es natürlich auch elend langsame Terminals, aber wenn ich nicht bereit bin für einen effizienteren Prozess auch 3 Euro mehr auszugeben, darf ich mich nicht wundern, wenn dieser dann halt vielleicht sogar langsamer als die Bargeldzahlung ist.
[re:1] lurchie am 22.05. 22:00
+ -
@LostSoul: wenn es ja nur 12 Cent für die Transaktion wären...

1. Es kommen darauf noch Mietkosten für das Gerät und lange Laufzeiten von 5-6 Jahre
2. Bei EC Zahlungen werden 0,12 % Sicherheitsgebühr eingezogen
3. Bei Kreditkarten bekommen Vias/Mastercard und andere ab 1% des Umsatzes als Provision on Top zu den anderen Kosten
4. Die Stromkosten (wenn auch zu vernachlässigen)
5. Der Tagesabschluss
6. Ausländische Maestro Karten kosten 0,95 %
7. Business Kreditkarten werden noch immer mit mindestens 3,5 % abgerechnet
8. Kreditkarten werden nur einmal die Woche ausgezahlt seitens der Unternehmen, das entsprich im schlimsten Fall 8-9 Tage bis das Geld da ist.

Leute wie du sollten sich dann halt nur nicht wundern das die Waren teuerer werden, den als Unternehmen werden die Kosten auf den VK Preis aufgerechnet und um so mehr Leute mit der Karte bezahlen, um so teuer wird die Ware.
[re:2] Aerith am 22.05. 22:54
+ -
@lurchie: Ach und das Bargeldhandling (Zählen von Münzen, Geldtransporte etc) kostet kein Geld?

So oder so werden die Betriebskosten auf die Kunden umgelegt.
[re:3] topsi.kret am 22.05. 23:36
+ -
@lurchie: Du scheinst keine Ahnung zu haben, was die Handhabe von Bargeld einem Händler kostet. Offenbar hattest Du noch nie einen Laden gehabt.
[12] Fleischmann am 22.05. 19:07
+4 -
Warum nicht weiterhin beides? Ist doch schön. Hat beides seine Vor- und Nachteile, sowohl für Händler als auch für den Kunden.
[re:1] DRMfan^^ am 22.05. 20:29
+1 -
@Fleischmann: Beide möglichkeiten zu haben ist ja toll (abgesehen von den Implementierungskosten, die über die Preise an Kunden weitergegeben werden). Wenn aber das Pendel zu sehr in diese Richtung schwingt, dann kann es problematisch werden (Nicht-Akzeptanz von Bargeld, Bargeld-Abschaffung, Negativzinsen ...)
[13] PeterA am 22.05. 20:26
+1 -
Dann können ja bald Negativzinsen eingeführt werden. Die Flucht in andere Werte, wie Gold, wird auch weiter eingeschränkt.
[14] GTX1060User am 22.05. 22:03
+2 -2
Still und heimlich bargeld abschaffen, naja mal sehen wieviele läden deswegen kaputt gehen, ich zahle jedenfalls nur in Bar, wenns nicht geht, haben die Läden eben Pech gehabt ;-)
[re:1] noneofthem am 22.05. 22:56
+1 -1
@GTX1060User: Bei mir ist es genau andersherum. Wenn ich in einem Geschäft nicht mit Karte oder besser kontaktlos zahlen kann, meide ich das Geschäft, es sei denn, es ist eine Nische und woanders bekomme ich die Waren nicht. Für solche Notfälle hab ich immer ein paar Euro Bargeld dabei. Ansonsten ist mir das einfach zu lästig.
[re:2] topsi.kret am 22.05. 23:38
+ -
@GTX1060User: Ich zahle nur bargeldlos, wenn der Laden es nicht anbietet - Pech gehabt (außer bei Konzerten)
[re:1] GTX1060User am 23.05. 08:32
+1 -1
@topsi.kret: Kannst du ja gerne machen, ich sehe nur vorraus das deswegen wohl einige Geschäfte pleite gehen werden. Hat beides seine vor und Nachteile.
[re:1] Thunderbyte am 23.05. 13:11
+ -
@GTX1060User: Du überschätzt die Menge an Leuten, die genauso engstirnig sind wie Du. Kein einziges Geschäft würde daran "pleite gehen", davon abgesehen sind wir weit davon entfernt.
[re:1] GTX1060User am 23.05. 15:38
+ -1
@Thunderbyte: Wenn du meinst. Abwarten.
[re:2] topsi.kret am 24.05. 05:09
+ -
@GTX1060User: Ein Geschäft, was pleite geht, weil die Leute nicht mit Bargeld zahlen, hat wohl irgendwas falsch gemacht. Aber soweit wird es nicht kommen. Erstens ist di Abschaffung des Bargeld immernoch nur Hirngespinnst der Wichtigtuer im Internet und zweitens, wenn doch, bleiben wohl eher die Leute wie Du auf der Strecke.
[re:1] GTX1060User am 24.05. 05:22
+ -
@topsi.kret: Warum sollte ich auf der Strecke bleiben? ;-)
[re:3] Black._.Sheep am 23.05. 10:32
+1 -
@GTX1060User: Ist das jetzt eine Tatsache die du irgendwo gelesen hast oder woher kommt diese Annahme?
Mich würden da wirklich mal Quellen interessieren.

Beim täglichen Einkaufen merke ich von einer geplanten Abschaffung nämlich nix.
[re:1] GTX1060User am 23.05. 15:44
+ -1
@Black._.Sheep: Dann erkläre mal warum viele ausgerechnet seit Corona kein Bargeld mehr annehmen? Wenns an Corona liegen soll, muss ich aber mal laut Lachen, was glaubst du lebt alles auf Geldscheinen? Da ist Corona wohl das harmloseste, und vorher hats auch keinen gejuckt, warum ausgerechnet jetzt?

Bargeld abschaffung hätte folgende Nachteile

Durch einfaches "Abdrehen des Geldhahns" böten sich neue (Sanktions-) Möglichkeiten.

Gibt es kein Bargeld mehr, muss auch kein Bank-Run (=Bank-Ansturm) befürchtet werden. Wenn alles Geld nur noch in digitaler Form auf Konten liegt, wären zudem auch Gebühren einfacher durchzusetzen.

Aufgrund der Schuldenkrise haben Zentralbanken ein Interesse an niedrigen Zinsen oder gar negativen Zinsen. Denn niedrige Zinsen bedeuten eine niedrige Schuldenlast. Ohne Bargeld wäre dies einfacher durchsetzbar, sozusagen auf Knopfdruck. Da niedrige oder gar negative Zinsen aber auch Geldanlagen betreffen, wie etwa Sparguthaben, besteht hier die Gefahr einer indirekten Enteignung des Bürgers.
[15] Aerith am 22.05. 22:52
+1 -1
Kontaktlos wäre mal schön aber selbst wenn ich die EC-Karte via NFC benutze quakt der jedes 2. Mal, dass ich einen PIN eingeben soll, womit ich dann wieder die "verseuchte" Tastatur angrabbeln darf.
[re:1] topsi.kret am 22.05. 23:38
+ -
@Aerith: Nö, du musst die verseuchte Tastatur nicht direkt berühren. Taschentuch übern Finger und gut ist.
[re:1] Aerith am 23.05. 11:20
+ -
@topsi.kret: erm.. und sich damit komplett zum Harry machen? Nee danke. :D
[re:1] topsi.kret am 24.05. 05:15
+ -
@Aerith: Dann jammere auch nicht
[re:1] Aerith am 24.05. 22:42
+ -1
@topsi.kret: Thema verfehlt, 6 setzen.
Es ging um KONTAKTLOSES Bezahlen und nicht um "bezahlen mit Kondom überm Finger".

Gummihandschuhe anziehen kann ich auch mit Bargeld. :D
[re:2] Thunderbyte am 23.05. 13:14
+ -
@Aerith: Dann nutze das Smartphone oder noch praktischer die Smartwatch. Da passiert die Authentifikation am eigenen Gerät und PINs müssen auch bei höheren Beträgen nicht eingegeben werden. Ich zahle nur mehr mit der Apple Watch, weil es definitiv die schnellste, praktischste Zahlmethode ist. Einfach nur mal kurz (nach Doppelklick auf den Knopf) an den Automaten hinhalten, keine PIN eingeben, sondern sich sofort wieder ums Einpacken der Waren kümmern.
[re:1] qwertz1234 am 23.05. 14:31
+ -
@Thunderbyte: Das funktioniert in Deutschland leider noch nicht mit EC-Karten, sondern nur mit Kredit- und Debitkarten, weil die Gesetzeslage noch nicht entsprechend angepasst wurde. Ich selbst benutze Apple Pay mit einer VISA-Karte und bin vollauf zufrieden. Bin seitdem erst einmal in die Verlegenheit gekommen Bargeld zu benutzen, weil Subway kein VISA akzeptiert.
[re:1] Thunderbyte am 23.05. 17:56
+ -
@qwertz1234: Bisher ist mir noch kein Laden/Supermarkt untergekommen, der bargeldloses Zahlen anbietet, aber kein Apple Pay nimmt.
[re:2] Aerith am 23.05. 23:33
+ -
@Thunderbyte: Interessant. Bin kein Uhrenträger, aber die Idee mitm Smartphone bezahlen zu können klingt lustig. Nur müsste ich mir angewöhnen das dann nicht immer zuhause zu vergessen. :D
[16] PatHetfield am 22.05. 23:56
+2 -3
Schon seit 2 Jahren durchgehend alles über Apple Pay, genial!
[re:1] Thunderbyte am 23.05. 13:14
+1 -1
@PatHetfield: Same. Apple Watch ist sogar noch besser als iPhone.
[17] basti2k am 23.05. 07:24
+4 -1
Man muss sich vielleicht klar werden, dass einem das Geld auf der Bank nicht wirklich gehört.
Erst wenn man es abhebt, besitzt man es.
Denn geht eine Bank pleite, ist das ganze Geld auf einmal weg. Nur durch das Gesetz der Bankenhaftung bleiben einen wenigstens 100.000€.

Außerdem wozu muss das Geld noch auf der Bank liegen, denn früher gab es dafür noch Zinsen, jetzt gibt es nur noch Negativzinsen, die einem in Form von Kontoführungsgebühren und 0,0xx% Guthabenzinsen weitergegeben werden.

Zusammenfassend: "Nur Bares ist waren" ... außerdem sind die Läden verpflichtet Bargeld anzunehmen.
[re:1] Aerith am 23.05. 11:21
+ -
@basti2k: "Wenigstens 100K"
LoL, ich bezweifel das ich as jemals in meinem Leben erreichen werde. Sicherlich nicht mit Geld was "irgendwo herumliegt".
[re:2] Thunderbyte am 23.05. 13:18
+ -
@basti2k: 1. Über 100.000€ muss man erst mal auf dem Konto haben... Und darunter ist eben alles sicher.
2. Kontoführungsgebühren muss man trotzdem zahlen (außer man hat ein kostenfreies Konto) und natürlich ist der Service, ein Konto für eine Person zu führen genauso ein Service wie der Frisör. Zahlst Du einem Frisör auch kein Geld? Ohne Konto hat man auch kein Einkommen, daher muss das sein.
3. Ob man nun 0,0x% Zinsen bekommt, oder 0% beim Bargeld... Ist das nicht wurscht? Wenn die Bude abbrennt, oder man ausgeraubt wird, ist das Bargeld futsch. Auf dem Konto kann physischer Verlust nicht passieren.
[18] Baboy am 23.05. 09:25
+2 -3
Somit wird unter dem Deckmantel des Virus, das von der EU und Banken propagierte Bargeldlose zahlen, durch eine Hintertür eingeführt. Was viele wegen der Bequemlichkeit nicht sehen wollen. 1. Totale Überwachung des Zahlungsverkehrs, auch durch andere Staaten. 2. Mögliche Begrenzung der Zahlungsmittel bei einer Krise. 3. Totale Übergabe des Staates der Währungen an die Banken. Was dann Manipulationen des Wertes des Zahlungsmittel ausgesetzt sind. Dazu gibt es in der Vergangenheit genug Beispiele. 4. Nicht jeder bekommt eine Kreditkarte. All die sozial Abhängigen oder Obdachlosen z.B. haben dann Schwierigkeiten, an Lebensmittel - Spenden etc. zu kommen. Daher ist das Verhalten dieser Läden, wo nur noch Bargeldlos aktzeptieren und die Landeswährung in Bar ablehnen ein asoziales Verhalten und eventuell Verstossen sie auch gegen Gesetze, wenn keine Bahrzahlung aktzeptiert wird, was sich dann noch Herrausstellen wird. Auf alle Fälle gibt es meines Wissens,keine wissenschaftliche Begründung, das mit Bargeld, dieser Virus übertragen wird.
[re:1] Black._.Sheep am 23.05. 10:39
+ -
@Baboy: Es zwingt dich keiner mit Karte zu zahlen.
Auch ich zahle weiter mit Bargeld, weil mir das auch lieber ist.
Wir zahlen auch nächstes und übernächstes Jahr mit Bargeld, keine Sorge.
[re:2] Aerith am 23.05. 11:23
+ -
@Baboy: Erm.. Obdachlosen kann man jederzeit Sach/Futterspenden zukommen lassen. Mögen die nur nich so gern, Geld ist denen lieber weil sie davon Alk kaufen können.

habs oft genug erlebt als meine Eltern in der Kirche arbeiteten. Da kamen sie an und bettelten weil "Hunger" und wenn meine Mutter Essen anbot haben sie nur das Gesicht verzogen und sind wieder abgehauen.
[re:3] Drachen am 23.05. 14:04
+ -3
@Baboy: Sprachlich wie inhaltlich sehr mies:
"Somit wird unter dem Deckmantel des Virus, das von der EU und Banken propagierte Bargeldlose zahlen, durch eine Hintertür eingeführt."
Das bargeldlose Zahlen wurde schon vor Jahrzehnten (!) eingeführt. Hast du wohl verpasst, weil du deine 2,50 Euro Taschengeld stets bar bekommen hast, aber die meisten Erwachsenen bekommen ihren Lohn bzw. ihr Gehalt überwiesen und zahlen je nach persönlich Präferenzen und Laden mit Karte oder bar.
Keine Ahnung, welche Hintertür du da gefunden haben willst, aber von mir ein herzliches: Willkommen im einundzwanzigsten Jahrhundert.
[19] Smilleey am 23.05. 09:59
+ -
Es wird noch sehr lange dauern in DE bis Bargeld verschwindet. Es wird früher oder später verschwinden. Japan/Süd-Korea machen es vor wie es geht.
[re:1] qwertz1234 am 23.05. 14:35
+ -
@Smilleey: Es ist EU-weit vorgeschrieben, dass der Euro überall akzeptiert werden muss. Auch wenn Barzahlungen irgendwann zu Nische werden, müssen wir, sollte die Regierenden versuchen das Gesetz zu ändern, auf die Barrikaden gehen. Man muss die Möglichkeit bewahren, anonyme Zahlungen zu tätigen! Auch wenn ich Apple Pay benutze und auch sehr zufrieden bin, möchte ich mein Recht auf Barzahlung behalten.
[20] Jens002 am 23.05. 18:28
+1 -
Mir ist das einfach zu nervig wenn mein Kontoauszüge den Umfang der Bibel annehmen und ich nach Tagen und Wochen noch wissen soll was ich wann für wieviel gekauft habe. Tanken mit Karte alles andere Bar!
Barzahlung ist für mich auch eine Art Finanzkontrolle, Geld welches ich nicht dabei habe kann ich nicht ausgeben. Viele meiner Kollegen schütteln nur mit dem Kopf und meinen das die Kartenzahlung ja so bequem ist, aber nach den 20. des Monats darf man die nicht fragen ob wir ne Pizza bestellen wollen, "naja würde schon gern, aber......" Seit ich nur noch Bar zahle habe ich keine Geldprobleme mehr. Aber jeder kann das machen wie er will.
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