Disney: Gegen den Corona-Einbruch hilft auch kein Streaming mehr

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[o1] xanax am 06.05. 14:12
+4 -
aber sie haben ja trotzdem gewinn gemacht, also sollte ja alles gut sein.
[re:1] Wolfi_by am 06.05. 18:53
+5 -
@xanax: für die BWLer bedeutet Verlust wenn die Ziele nicht erreicht wurden... Auch wenn 3 Milliarden übrigbleiben würden... Total krank
[o2] deafnut am 06.05. 14:52
Wow NUR noch einen Nettogewinn von 460 Millionen Dollar. Mir kommen da echt die Tränen XD
[re:1] skyjagger am 06.05. 14:58
+2 -5
@deafnut: Auch wenn sich 460Mio Dollar für uns viel anhört, ist es nicht wirklich viel für einen solchen Konzern. Denn die neuen Projekte müssen erstmal finanziert werden(können). Und eine Filmproduktion kostet schnell mal einen ordentlichen Batzen Geld.
[re:1] DON666 am 06.05. 15:05
+1 -3
@skyjagger: Eben. Hatte nicht damals der Film "Titanic" allein schon 500 Millionen in der Produktion gekostet? Nur mal so als Maßstab. Da hat wohl so manch einer eine ziemlich falsche Vorstellung von den Dimensionen. 460 Millionen sind da schneller verpufft, als man bis 3 zählen kann, immerhin wollen ja auch "ein paar" Mitarbeiter ihr Gehalt bekommen, dann die ganzen Immobilien, Kreuzfahrtdampfer etc. Das ganze Zeugs verursacht immense laufende Kosten.
[re:1] Islander am 06.05. 15:16
+5 -1
@DON666: Die laufenden Kosten sind schon abgezogen, die 460 Mio. sind Gewinn.
[re:2] Zeussi am 06.05. 15:49
+3 -
@DON666: Titanic (1997), ca. $ 294 Millionen, teuerster Film aller Zeiten, ca. $ 400 Millionen: Fluch der Karibik 4
[re:3] LoD14 am 06.05. 15:59
+5 -
@DON666: Am Gewinn orientiert sich die Dividende. An der Dividende die Anleger. In Sachen Investitionen sind das Peantus, keine 2 Filme. Aber die Börse finanziert die Projekte des Konzern. Im Prinzip ist das ein Hebel. Du erwirtschaftest 400 Millionen Gewinn und schüttest pro Aktie (die hypotetisch 100$ kostet) keine Ahnung 10$ aus. Das sieht ein Investor, denkt sich "Wow, 10% Rendite, da investiere ich mal 100 Millionen". Bringt 100.000.000 in die Kassen von Disney bei Ausschüttung von "nur" 10.000.000 an den Investor. Rein theoreitsch könnte man damit aus 400 Millionen 4 Milliarden machen. (sind aber nur rein hypotetische Zahlen, geht ums Hebel-Prinzip) Und wenn die Dividende nicht stimmt, dann investieren die nichts in den Konzern. Ziehen vielleicht sogar Aktien ab. Dann hat der Konzern keine Kohle, Projekte durchzuführen. zB Filme zu drehen. Und dann wirds noch weniger Gewinn. Und *Puff* die Blase platzt. Und das ist das Problem.
[re:2] W!npast am 06.05. 16:23
+3 -
@skyjagger: Aber Disney wird ja wohl mehr als den aktuellen Gewinn auf dem Konto haben. Das darf man bei so einer Kalkulation nicht vernachlässigen. Die haben ja nicht am 31.03.2020 0 Dollar auf dem Konto.
[re:1] LoD14 am 06.05. 16:58
+1 -
@W!npast: Disney hatte 2019 ein Eigenkapital von 102.852.000.000$ und Schulden von 91.132.000.000. Knapp 12 Milliaren Differenz. Das ist nicht viel. Die haben sich ganz schön an 20th Centry Fox verhoben.
[re:1] winman3000 am 06.05. 17:30
+4 -
@LoD14: Und hoffentlich ersticken die daran!
[re:2] serra.avatar am 07.05. 06:01
+2 -
@LoD14: das ist aber das Problem:

früher: ne Firma geht es schlecht wenn sie rote zahlen schrieben selbst ne schwarze 0 war noch ok!
heute: ne Firma geht es schlecht wenn sie nicht wenigstens 10% mehr Gewinn machen als im Vergleichsquartal

und das ist einfach nur noch krank!
Aber heh auch diese Blase wird irgendwann platzen! Wir leben nunmal auf einen Planeten mit endlichen Resourcen und die Expansion ins All ist nen Hirngespinst
[re:3] rallef am 09.05. 19:32
+ -
@serra.avatar: Das sind die Zahlen vom ersten Quartal, wo sie noch im Plus waren. Da können sie mit leben.
Corona hat aber erst so richtig (bei uns) Mitte März, in den Staaten aber erst im April reingeschlagen, und denen graut es - zu Recht - vor dem zweiten Quartal, das ein Totalausfall werden wird, bei fortlaufenden Kosten.
Ob das im Gesamtjahr ausgeglichen werden kann, ist mehr als fraglich.
Klar, es sind die bösen Kapitalisten, aber würdest du für ein Jahr ohne Gehalt zur Arbeit gehen?
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