Stille Helden der Krise: Energie-Fachleute arbeiten abgeschottet weiter

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[o1] hhf am 25.03. 17:43
+4 -1
Das was für Energieversorger, Mitarbeiter in Lebensmittelproduktion und -handel, Logistik, Krankenhäuser usw. gilt, sollte für alle gelten: unter verschärften Hygieneauflagen wieder die Arbeit aufnehmen. Das kann ja sehr kanalisiert und kontrolliert stattfinden, z.B. muss ein Unternehmen seine Schutzmaßnahmen vorab melden um die Freigabe zu erhalten, aber die Geiselnahme der Wirtschaft muss endlich aufhören. Natürlich will ich weder das Gesundheitssystem überlasten noch Risikogruppen unnötig gefährden.
Aber die Statistik (25.03.) sagt: Durchschnittsalter der Todesopfer 81 Jahre. Die Generation 60+ und Kranke müssen isoliert werden - diese auch strikt und konsequent, aber nicht den Rest der Gesellschaft einsperren, bei denen das Sterbe-Risiko wahrscheinlich nicht mal im Promille-Bereich liegt. Das wird in den Statistiken nämlich nicht verraten, dass die Fälle in den jüngeren Altersgruppen mit der Risikogruppe der Vorerkrankten überlappt.
[re:1] Gagamanamanga am 26.03. 03:01
+1 -1
@hhf: ja man, scheiß auf die alten und die Risikogruppe. Sind doch nur 1 Million tote, warum stellen wir uns so an. Das der Dax nicht krachen geht ist doch viel wichtiger.
Wie kann man nur so ein uninformiertes ********* sein.
Weißt du denn warum wir so ne geringe Fallsterblichkeit haben? Weil es nur 4000 fälle pro tag sind. Was passiert wohl wenns 100.000 sind. +zusätzlich die ganz normalen Unfälle die täglich passieren. Wird dann der 60Jährige Coronapatient aus dem Bett geschmissen weil ein Autounfall reinkommt? Aber nein die schwarze Null ist dir wichtiger oder was?
[re:1] hhf am 26.03. 08:24
+ -
@Gagamanamanga: Bitte erst lesen, dann kommentieren!
[re:1] halbschnabel am 26.03. 23:08
+ -
@hhf: In Frankreich ist jetzt ein 16 jähriges Mädchen an Corona gestorben, und jetzt? Alle 16 jährigen in Quarantäne oder was? So einen blöden Kommentar hab ich selten gelesen.
[re:1] hhf am 28.03. 17:34
+ -
@halbschnabel: Genau: eine 16-jährige. Unter 2000 Opfern insgesamt.
"Und jetzt?" - nichts jetzt. Statistik ist eine fiese Sau, die leider immer Recht hat.
Ich lese sie, sie auch?
[o2] upLinK|noW am 25.03. 23:07
+1 -1
Ein Energieversorger (Netzbetreiber) braucht effektiv immer das Personal was vor Ort fährt (Monteure) und jene die das Netz überwachten (in der Leitstelle). Auch die kaufmännischen Leute brauchts, weil Rechnungen gestellt und auch bezahlt werden müssen und außerdem die Übergeordneten Behörden (Bundesnetzagentur) die "Corona-Krise" nur eingeschränkt für wichtig genug halten, dass festgelegte Fristen einfach mal verschoben werden.

Aber "Stille Helden der Krise" würde ich das jetzt nicht nennen. Das ist das täglich Brot der Energieversorgung. Auch dann, wenn Sturm, Flut oder sonstwas los ist.
[re:1] Sentinel-_-EU am 26.03. 08:23
+ -
@upLinK|noW:

#Aber "Stille Helden der Krise" würde ich das jetzt nicht nennen. Das ist das täglich Brot der Energieversorgung. Auch dann, wenn Sturm, Flut oder sonstwas los ist.

Ganz ehrllich... Wenn ich so etwas lese kocht mir schlichtweg die Galle über. Ich hatte ja schon mal erwähnt, dass ich Mitarbeiter im hiesigen Stadtwerk bin. Und zufällig bin ich auch gelernter Elektriker und habe lange Zeit als Monteur an der Front gearbeitet.

Der OP versucht in seinem Artikel mit seinem Halbwissen die Leser hier zu beeindrucken, wenn er von Monteuren, der Leitstelle oder gar der Bundesnetzagentur spricht.

Doch der oben zitierte Satz beweist er ganz klar, dass er weniger als NULL AHNUNG hat.

Wie hieß es mal in einem Slogan? "Wozu Kraftwerke? Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose!"

Dämlicher ging es schon damals nicht. Denn wie kommt der Strom wohl in die Steckdose???

Später gab es dann noch solch einen, durch einen Politriker (Westerwelle) geprägten Slogan: "Privat vor Staat". Mit der darauf folgenden Gesetzesänderung hätte er den Stadtwerken fast den Boden unter den Füßen weggerissen, weil er damit unter anderem auch den vier großen Energieversorgern (RWE, E.ON, Vattenfall, EnBW) mächtig unter die Arme gegriffen hatte.

Dank Mark Herter und Hannelore Kraft wurde dieser Mist dann schnell korrigiert.

Während das Privatunternehmen nur auf Reibach raus ist und wie es den Aktionären den Hintern vergolden kann, wobei ihm die Qualität gleich an diesem auch vorbeigeht, kann aber nur die öffentliche Hand die erforderliche Qualität sichern.

Energieversorgung ist ein Akt der Daseinsvorsoge für die Bürger, und die bedarf einer gewissen Qualitätsstufe. Das ist den Privatunternehmern aber reichlich wurscht-egal. Denen geht es nur um Gewinnmaximierung.

Und jetzt noch etwas zur Tätigkeit der Monteure:

Während es bspw. im Tiefbau auch sowas wie Schlechtwetterpausen gibt, kommt das für die Monteure in der Energieversorgung nicht infrage.

Besonders wenn es mal wieder so heftig stürmt, wie in den letzten Wochen, und es bedingt durch diese Unwetter zu Stromausfällen kommt, sind es die Monteure der Rufbereitschaft, die dann ihre Familien verlassen müssen um Notstromaggregate aufzubauen und die Versorgung mit Strom sicherstellen, damit sich jeder morgens seinen Kaffee kochen kann und sich nicht mit kaltem Wasser waschen müssen, weil die Heizung ausgefallen ist.

Was den Verdienst der Monteure betrifft: Dieser ist eine geänderte Variante des TvÖD, genannt Tv-V. Wer es mal wissen möchte:

http://oeffentlicher-dienst.info/

Dazu sei gesagt, ein normaler Monteur kann es maximal bis Lohngruppe 8 schaffen, was auch davon abhängig ist, wie der jeweilige Arbeitgeber das handhabt.

Also @upLinK|noW:

Falls Du nochmal versuchen solltest mit Unwissen die Leute zu beeindrucken und diejenigen zu verunglimpfen, die letztendlich auch deinen Tagesablauf sichern, solltest Du dir erstmal darüber Wissen verschaffen, was tatsächlich das tägliche Brot der Monteure ist.

Ich persönlich möchte an dieser Stelle dem Autor dieses Artikels danken, dass er mit seinen Worten die Arbeitsleistung all der guten Geister würdigt, die mit wenigen Leuten und viel Einsatz den großen Hintern einer Stadt am sche...n halten.
[re:1] topsi.kret am 26.03. 08:53
+ -2
@Sentinel-_-EU: Auf jeden Fall hast Du bewiesen, eine rege Fantasie beim Interpretieren zu haben. Der OP hat nichts weiter geäußert, als das er diese Mitarbeiter nicht unbedingt als Helden sieht, nur weil sie weiter ihren Job machen. Damit wollte er weder mit Wissen glänzen, welches Du ihm absprichst, noch enthielt sein Kommentar eine Wertung gegenüber diesen Mitarbeitern.
[re:1] Sentinel-_-EU am 26.03. 09:46
+ -
@topsi.kret: Ohne Dir persönlich etwas zu wollen...

Was ich geschrieben habe hat nichts mit Phantasie zu tun, sondern mit der Fähigkeit, zwischen den Zeilen lesen zu können.

Diese Fähigkeit ist aber den Generationen

"Null Bock", der Generation "Kapuzenshirt - Kapuze bei 30° im Schatten über den Kopf gestülpt" oder der "Generation Waldorfschule" für die das Steinewerfen an fremde Autos ganz normal ist, weil sich die lieben Kleinen ja frei entalten müssen und ihren Namen tanzen sollen,

wohl eher abhanden gekommen.

Du kennst doch sicher die Sache mit dem Arbeitszeugnis: "Er war stets bemüht, die ihm übertragenen Aufgaben zu erfüllen."

Heißt nichts anderes als das Derjenige ein Vollpfosten war, der es nicht gebacken bekommen hat.

Guckst Du hier:

https://www.augsburger-allgemeine.de/geld-leben/Stets-bemueht-Was-bedeutet-diese-Bewertung-im-Zeugnis-eigentlich-id39457827.html

Oder ein anderes Beispiel:

Der Theaterkritiker bemerkt: "Die Schauspieler setzten ihre ganze Anstrengung daran, den Intentionen des Regisseurs gerecht zu werden."

Will sagen:

Der kundige Leser begreift: Hier umschreibt jemand höflich den Umstand, dass die guten Akteure die verfehlte Inszenierung auch nicht retten konnten.

Die Kunst, zwischen den Zeilen zu lesen, also in einem scheinbar harmlosen Text verborgene Andeutungen und Nuancen zu erspüren, ist einfach eine Fähigkeit und hat mit Phantasie absolut nichts zu tun

Hättest Du von unserem Job bzw. von unserem Genre auch nur den Hauch einer Ahnung, würdest Du die Arbeit derjenigen, die dafür Sorge tragen das Leute wie DU sich nicht im Dunkeln den Kopf stoßen und nicht im kalten sitzen müssen, mit etwas mehr Respekt würdigen, anstatt dem OP hier noch die Stange zu halten.

Jeder dieser Leute, welche sich dieser Tage drum mühen mit wenigen Leuten eine Stadt in Schwung zu halten, sind absolut die

!!! Ungenannten und stillen Helden der Kriese. !!!

Wer anderes behauptet, ist schlichtweg arrogant, undankbar, ignorant und selbstgerecht.
[re:1] topsi.kret am 26.03. 10:03
+ -2
@Sentinel-_-EU: "Wer anderes behauptet, ist schlichtweg arrogant, undankbar, ignorant und selbstgerecht." ... oder ist in einem Bereich tätig, der zur Zeit keiner Glorifizierung unterliegt, obwohl ebenso wichtig.
Die wahren Helden machen einfach ihre Arbeit, ohne ständig auf ihr Heldentum hinweisen zu müssen. Dazu gehörst Du offenbar nicht. Und genau das könnte der TE auch zwischen den Zeilen geschrieben haben, was Du als selbst ernanntes Genie auf diesem Gebiet auch hättest sehen können.
[re:2] Sentinel-_-EU am 26.03. 10:32
+ -
@topsi.kret:

#oder ist in einem Bereich tätig, der zur Zeit keiner Glorifizierung unterliegt, obwohl ebenso wichtig.

Ohh Mann... Wenn ich sowas schon lese "Glorifiziereung"... Irgendwie scheinst Du wohl zu Übertreibungen zu neigen.

Seinen Berufsstand lobend zu erwähnen und für ein wenig mehr Respekt und Anerkennung zu werben, hat wohl nichts mit Glorifizierung zu tun.

In welche Panik Du wohl verfallen würdest, wenn es plötzlich zu einem Stromausfall käme und Du, dein/e Mann / Frau, dein Kind, deine Großeltern usw., von denen gerade jemand von einem Beatmungsgerät abhängig ist, dann keine Beatmung mehr bekommen würde?

Bevor Du dich also weiterhin abfgällig über die Energieversorger und deren Mitarbeiter äußerst und das Werben um etwas mehr Respekt vor der Leistung dieser Leute als Glorifizierung bezeichnest solltest Du mal darüber nachdenken.

Und das Du deine befremdlichen Ansichten hier gerade Schreiben kannst, hast Du auch der Energieversorgung zu verdanken.

Du solltest Dein Verhalten mal gründlich auf den Prüfstand stellen, denn Du verunglimpfst hier gerade eine sehr wichtige Berufsgruppe.

Sowas ist schlichtweg unanständig, respekt- und würdelos.
[re:3] topsi.kret am 26.03. 10:34
+ -2
@Sentinel-_-EU: Und Ende der Werbepause, weiter geht es mit Musik.
[re:2] upLinK|noW am 26.03. 10:34
+ -
@Sentinel-_-EU: Ich habe selbst über 15 Jahre bei einem kommunalen Energieversorger gearbeitet.

Sich so an einem Beitrag aufzuplustern halte ich für übertrieben, da ich schlicht sachlich geschildert habe, dass es die alltägliche Arbeit ist. Wenn keine "Corona-Krise" wäre würde es nicht im geringsten anders laufen. Du gehst täglich auf die Arbeit und machst deine Arbeit! Das das beim Energieversorger IMMER der Fall sein muss und nicht wie bei Pensionen/Gaststätten/Friseuren usw, die jetzt in großen Teilen zu Hause sitzen dürfen (bzw. eigentlich zur Spargel-/Erdbeerernte sollen), ist nicht zu ändern. *notiz an mich selbst* vermutlich kommt gleich einer von den vorgenannten und steinigt mich *notiz ende*

Selbst die Sperrkassierer werden dieser Tage zum Sperren der Zähler geschickt. Der muss zwangsläufig auch in die Häuser, weil man ja nicht bei jedem aufbuddeln und am HA sperren kann.
Für sowas hilft einem auch kein Informationssicherheitsmanagementsystem, welches man gemäß IT-Sicherheitskatalog aufbauen musste.

Was die Bezahlung von Monteuren angeht, so ist das eben so. Das ist auch in anderen Berufen und Branchen nicht anders. Deswegen zu jammern bringt nix. Entweder selber handeln oder damit leben.

Desweiteren sind eine nicht unherbliche Zahl an Stadtwerken auch heute schon privatwirtschaftlich gelenkt! Es gibt vermutlich nur noch wenige Stadtwerke, welche zu 100% in kommunaler Hand sind und wenn es doch so ist, dann sind es eher die kleinen bis ganz kleinen (Ausnahmen gibt's natürlich). Große Stadtwerke haben in nahe zu allen Fällen einen Mitbestimmer eines privatwirtschaftlichen Mitbewerbers am Markt und das unabhängig der Gesellschaftsform des Stadtwerks. Nur mal so am Rande erwähnt.

P.S. Bei dem kommunalen EVU bei dem ich tätig war, gabs gerade mal ca. 10000 Strom MeLo und 5000 Gas MeLo und selbst da war ein privatwirtschaftlicher Mitbewerber im Boot.

Ansonsten steht es jedem frei seine Meinung zu äußern.
[re:1] Sentinel-_-EU am 26.03. 10:59
+ -
@upLinK|noW:

Sei mir nicht böse...

Gerade wenn Du eine/r von UNS gewesen bist und bei einem kommunalen EVU gearbeitet hast, verstehe ich deine Einlassung nicht.

Du hast alles Recht der Welt stolz darauf zu sein zu den Wenigen zu gehören, welche die Räder seiner Stadt am laufen hält.

#Das das beim Energieversorger IMMER der Fall sein muss

Ich gehe davon aus, dies war ehrlich und nicht zynisch gemeint. (Wobei mir jeder leid tut der, wie Du sagst, zuhause bleiben darf, wenn ich da nur an meine beiden Friseurmeistereinnen denke, zu denen ich immer gehe)

Gerade eben weil wir im Dienste unserer Bürger stehen, dürfen wir auch zu Recht stolz sein.

Wie ich schon schrieb, finde ich dieses respektlose Selbstverständlichkeitsdenken schlichweg zum Kot..n.

Da schieße ich dann auch mit Kanonen auf Spatzen

Sei stolz darauf, eine/r von uns zu sein oder gewesen zu sein!!!

P.S. Unser Stadtwerk ist noch komplett in kommunaler Hand, was wir auch unseren Bürgern zu verdanken haben, die vor Jahren einen Teilverkauf durch unseren OB mit einem Bürgerbegehren verhindert haben.
[re:1] upLinK|noW am 26.03. 12:04
+ -
@Sentinel-_-EU: Ich stehe dem ganzen nüchtern gegenüber, denn ich habe mich ja selbst für diesen Weg entschieden und das mit seinen Vor- und Nachteilen. Auch hier gilt natürlich, dass das Branchen- und Berufsunabhängigkeit ist.

Wenn ich bei der Stadt arbeite und meinetwegen der "Müllmann" bin, dann erwarte ich auch keine Lobpreisungen wenn ich daher komme und die Tonne leere. Salopp ausgedrückt.
[o3] serra.avatar am 26.03. 07:58
+ -
die Helden sind die Ärzte, Schwestern und Pfleger die tagtäglich ihre eigene Gesundheit direkt an der "Front" riskieren... Bei Firmen geht es lediglich um ihre "Pfründe" wenn Geld mehr zählt als Menschenleben läuft gewaltig was falsch!

Klar brauchen wir auch das Stromnetz (und Wassernetz nicht vergessen) und Danke an diese Leute, aber wann war jemand vom Stromwerk den bei dir zuhause? Wenn das was nicht funktioniert ist das an den Umsetzern, den Verteilwerken usw. Kundenkontakt tendenziel gegen Null! Da hat jeder Lebensmittelverkäufer mehr Kontakt an einem Tag als die im Jahr!

Ich kann dir hier direkt aus erste Quelle berichten von einem kristlichen Pflegeheim: da wurden Alte pflegebedürftige Leute infiziert von einem Arzt der sich angesteckt hatte ohne es zu wissen (nein das ist nicht der Skandal) die Pflegeleitung hat das gewusst und totgeschwiegen nicht mal das Pflegepersonal informiert so das die besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen konnten... da wurde vorsätzlich und billigend aus Gründen des Profits das Leben der Alten und das des Pflegepersonals in Kauf genommen!

Tja diese Krise zeigt eben sehr genau wie pervers krank diese Gesellschaft ist! Personen die aus reiner Profitgier mit dem Leben anderer spielen und Leute die den Lockdown aus reiner Profitgier ablehnen... wenn wenigsten der Virus da mal auswählen würde ;p
[re:1] Sentinel-_-EU am 26.03. 10:07
+ -
@serra.avatar:

#die Helden sind die Ärzte, Schwestern und Pfleger die tagtäglich ihre eigene Gesundheit direkt an der "Front" riskieren... Bei Firmen geht es lediglich um ihre "Pfründe" wenn Geld mehr zählt als Menschenleben läuft gewaltig was falsch!

Klar brauchen wir auch das Stromnetz (und Wassernetz nicht vergessen) und Danke an diese Leute, aber wann war jemand vom Stromwerk den bei dir zuhause? Wenn das was nicht funktioniert ist das an den Umsetzern, den Verteilwerken usw. Kundenkontakt tendenziel gegen Null! Da hat jeder Lebensmittelverkäufer mehr Kontakt an einem Tag als die im Jahr!

Ja nee... is klar!!!

Hast Du auch nur ansatzweise mal darüber reflektiert, was die von Dir geannten Berufsgruppen wohl ohne die Energieversorgung wären?

Ohne die reibungslose Energieversorgung stünden nämlich auch diese Leute auf dem Schlauch.

Sterilisationsmaschinen würden nicht funktionieren.

Herz-Lungen-Maschinen könnten nicht eingesetzt werden und so würden wichtige OP's auch in diesen Zeiten nicht durchgeführt werden können.

Auch Beatmungsgeräte, die in diesen Tagen auch den Menschen das Leben retten, könnten nicht eingesetzt werden, wenn es keine reibungslose Energieversorgung geben würde, die das sicherstellt.

Das sind nur drei von hunderten von Beispielen.

Wir Energieversorger sind zwar nicht so nah am Kunden, wie ein Arzt an seinen Patienten.

Ohne uns Energieversorger wäre aber auch jeder Arzt aufgeschmissen. Und deswegen ist es gut und wichtig, wenn wir aus einem gewissen Abstand heraus agieren.

So stellen wir sicher, dass wichtige Geräte, sei es im Krankenhaus oder bei jedem Einzelnen zu Hause auch dann noch funktionieren, wenn es bei anderen Dingen schon Engpässe gibt.

Toilettenpapier kann man teilweise schon deswegen nicht mehr bekommen, weil die Menschen mal wieder ihre wahre Natur und ihren wahren Charakter zeigen, wenn sie anderen Menschen die Dinge schon aus dem Einkaufswagen klauen.

Salopp gesagt könnte man ein Kraftwerk im Notfall, natürlich mit dem nötigen Fachwissen, auch vom heimischen PC aus steuern.
[re:1] topsi.kret am 26.03. 10:28
+ -2
@Sentinel-_-EU: Erwartest Du jetzt ernsthaft einen Dauerapplaus für Deine Arbeit? Du scheinst es ja nötig zu haben.
[re:1] Sentinel-_-EU am 26.03. 10:41
+ -
@topsi.kret:

Als fast 60ig-Jähriger habe ich solche Dinge gewiss nicht nötig.

Ich bin aber immer noch stolz auf das was meine Kollegen und ich erlernt haben und das unser Berufsstand schon eine wichtige Position in der Welt hat.

Leider hat sich das respektlose Selbstverständlichkeitsdenken in den letzten Jahren immer mehr entwickelt, was Du ja mit deinen Einlassungen deutlich zur Schau stellst.
[re:1] topsi.kret am 26.03. 10:44
+ -1
@Sentinel-_-EU: ich habe mich zum Wert Deiner Arbeit gar nicht geäußert, sondern lediglich Deine Selbstbeweihräucherung angesprochen. Du solltest aufhören, irgendwas zwischen irgendwelchen Zeilen lesen zu wollen, irgendwie klappt das nämlich nicht so wirklich.
[re:2] serra.avatar am 26.03. 10:43
+ -
@Sentinel-_-EU: also ich kenne kein Krankenhaus das nicht ne Notstromversorgung hat!

Strom und Wasser sind sehr wichtig auch Danke an diese Leute aber sicher keine Helden! Das sind die anderen genannten! Nix anderes habe ich gesagt!

Mein Hausarzt betreibt seine Praxis im Notbetrieb weil die EDV ausgestiegen ist und er niemanden herbekommt ... das ist vorbildlich! Und die tragen das volle Risiko!

An nem Umstellwerk oder Straßenverteiler stecke ich mich sicher nicht an!
[re:1] Sentinel-_-EU am 26.03. 11:28
+ -
@serra.avatar:

Wohl gesprochen "NOTVERSORGUNG".

Der benötigte Treibstoff für das Notstromaggregat hält aber auch nicht ewig.

Wenn dein Hausarzt solch eine marode EDV hat, ist er es schlichtweg selbst Schuld.

Der Sohn meines Hausarztes ist in der IT und IV zuhause. Somit ist sein Vater immer auf dem neusten Stand der Technik.

Eine gute EDV sollte immer so ausgelegt sein, dass sie auch in Krisenzeiten nicht einfach aussteigt. Zumindest sollte man ein Notsystem und ein verlässliches privates NAS - Speichersystem. Sowas kann jeder professionell und kostengünstig haben.

Gerade als Arzt sollte man den nötigen Weitblick dafür haben, dass eine gut funktionierende EDV unumgänglich ist und sich dementsprechend zu rüsten hat.

Mir tut das nur für die Patienten leid. Die sind letztendlich die Leidtragenden einer solchen Schlamperei.

Nur frage ich mich ernsthaft... Wenn dieser Arzt schon schlörig bei seiner EDV ist, wie ist es dann um fachliche Kompetenz als Arzt bestellt?

Sowas gibt mir immer zu denken.

Und ich bleibe dabei... Die Mitarbeiter der EVU's sind ebenso wie Ärzte, Krankenschwestern und vielen Berufsständen mehr, die Helden der Krise.

Jeder dieser Leute ist momentan mehr als wichtig, ob sie nun direkt an der Front oder mehr backstage sind.
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