Preview zeigt: Skype-App für Windows 10 verliert wichtige Features

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[o1] ger_brian am 18.03. 09:53
+9 -
Was mit Skype passiert ist nach der Übernahme durch MS ist einfach nur ein Trauerspiel.
[o2] Alexmitter am 18.03. 10:08
+ -1
Hier wird nur eine electron app durch eine andere electron app ersetz. Der Wechsel von React auf normales Electron. Eine richtige native UWP war das Ding schon sehr lange nicht mehr.
[o3] winman3000 am 18.03. 10:18
+1 -
Ich mag irgendwie beide Varianten nicht, weder Electron, noch die UWP. Ich vermisse die nativen Anwendungen. Ich mag die neumodischen Benutzeroberflächen nicht, die sich wie eine Webseite anfühlen, was es strenggenommen auch ist.

Was waren das noch für Zeiten, als es Skype 7 oder früher gab, und Anwendungen nativ mit C, C++, Delphi oder (fast) nativ mit .Net C# entwickelt wurden. Plattformübergrreifende Programme wurden dann mit WX Widgets entwickelt, was sich auch sehr nativ anfühlte.
[re:1] davidsung am 18.03. 10:36
+1 -
@winman3000: Die Skype-App ist aber leider kein "richtiges UWP". Es handelt sich nur um eine Electron-App, welche in UWP eingebettet wurde. Nativ ist da so gut wie gar nichts dran: Überspitzt gesagt ist Skype nur eine einzelne Webseite im Vollbildmodus.
[re:1] winman3000 am 18.03. 11:13
+2 -
@davidsung: Und das ist es was ich hasse. Ich hasse Anwendungen, die ein Webseitenkontainer sind. Früher war alles nativer und "besser". Selbst ein schlichtes Mehr-Fenster-Betrieb ist mit solch einer App nicht mehr möglich.
[re:2] mh0001 am 18.03. 12:57
+1 -
@winman3000: Es ist aber vom Prinzip her wirklich nicht so viel anders als .NET-Anwendungen und es gibt auch eigtl keinen Grund, warum diese schlechter performen sollten.
Das einzige Problem ist, dass Electron-Anwendungen ihre Runtime (Chromium) momentan noch jede einzeln mitbringen und als eigene Instanz starten, sodass man bei 10 Programmen am Ende dann 10x Chromium im Hintergrund parallel laufen hat mit gigantischem Overhead.
Aber da soll ja tatsächlich irgendwann Abhilfe kommen, in der Gestalt dass praktisch die Electron-/Chromium-Executables als Framework in Windows fest installiert werden können und dann jedes darauf basierende Programm daran andocken kann. Dann hat man nur noch einen einzigen "Browser"-Prozess der dann alle gerade laufenden Electron-Apps abwickelt. Das kommt dann .NET schon sehr nahe.
[re:1] winman3000 am 18.03. 14:04
+1 -1
@mh0001: Das ist aber nicht das einzige "Problem". Technisch gesehen sind edas wie gesagt nur Webseiten. Diese können keine einzelnen Fenster haben, wie die anderen GUIS. Hat man z.B. Skype, so war das früehr so, dass man die Kontaktliste und Chat-Fenster in einem seperaten Fenster haben konnte. So sind sie nur noch in Tabs angeordnet.

Aber auch so fühlen sich die Anwendungen für mich nicht real an. Ich mag lieber die "richtigen" Anwendungen, wenn du verstehst was ich meine.
[re:1] Hantiel am 18.03. 17:42
+ -
@winman3000: das geht immer noch.... liste und Chat ist getrennt
[re:1] winman3000 am 19.03. 09:10
+ -
@Hantiel: Getrennt ja, aber nicht in einem separaten Fenster, die mit ALT+TAB zu wechseln sind.
[re:3] rallef am 18.03. 14:42
+ -1
@winman3000: Sagst du das als Programmierer, der schon wieder eine neue Sprache bzw IDE lernen muss, oder als Anwender, dem die zugrunde liegende Technik eigentlich egal sein kann?
[re:1] winman3000 am 19.03. 09:11
+ -
@rallef: Ich sage das als Anwender, der einen Screen Reader verwendet und die Anwendung sich "anfühlt" wie eine Webseite und keine Anwendung.
[o4] feinstein am 18.03. 10:28
+1 -
Der Hauptgrund für UWP war doch Windows 10 Mobile. So habe ich das jedenfalls verstanden. Man wollte einheitliche Programme auf Desktop und auf Mobile Plattformen und dies für Entwickler so einfach wie möglich.

Jetzt, ohne Windows Mobile ist das natürlich egal und es scheint logisch, dass man von UWP abrückt.
Unabhängig davon scheint Skype bei Microsoft eine einzige Baustelle zu sein. Ich kann es nicht beurteilen, weil ich es nicht nutze, aber gefühlt ist mein Eindruck, dass es ein ständiges Hin und Her gibt mal mehr Features, mal weniger Feature, Desktopversion kann andere Dinge als die mobile Version etc. etc.
Das sind keine besonders guten Voraussetzungen, um sich darauf zu verlassen.
[re:1] davidsung am 18.03. 10:38
+2 -
@feinstein: Wenn Microsoft ihre eigene Technologie UWP nicht ernst nimmt, warum sollten die Entwickler das tun? In der Vergangenheit hat MS mehrmals ihre UWP-Apps abgesägt: Office, Skype, Edge.

Warum sollte irgendein Entwickler auf UWP setzen, wenn selbst MS diese Technologie immer weiter absägt?
[re:1] feinstein am 18.03. 13:39
+2 -
@davidsung: Im Absägen ist Microsoft wirklich gut.
[re:1] rallef am 18.03. 14:47
+ -
@feinstein: Wenn irgendwas nicht mehr benötigt wird, weil zB die Windows Mobile Plattform tot ist, kann es weg.

Schau mal bei Google oder Apple, die machen das nicht anders.

Nur bei Linux scheint das nicht möglich zu sein, weil zu viele Köche in dem Brei herumrühren...

(Ja ich weiß, Linux ist nur der Kernel, wo Herr Thorwald den Daumen drauf hat)
[re:1] feinstein am 18.03. 17:10
+1 -
@rallef: Bei Windows Phone/Mobile hätte ich mir mehr Durchhaltevermögen gewünscht und halte die Aufgabe für einen schweren strategischen Fehler.
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