Microsoft Powershell 7.0 wurde vorgestellt und allgemein freigegeben

Von Witold Pryjda am 05.03.2020 14:46 Uhr
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Microsoft hat vor kurzem die Verfügbarkeit einer neuen PowerShell-Aus­gabe bekannt gegeben. Das für Windows 7 und höher sowie andere Be­triebssysteme bereitstehende Framework zur Automatisierung, Konfi­guration und Verwaltung kann nun in Version 7.0 genutzt werden.

Der Redmonder Konzern hat die General Availability (GA) von PowerShell 7.0 bekannt gegeben, Joey Aiello, Program Manager at Microsoft for PowerShell Core, hat dazu auch einen Blogbeitrag verfasst, in dem die wichtigsten Neuerungen vorgestellt werden. Weitere Details und tiefergehende Informationen finden interessierte Entwickler auch auf GitHub.

PowerShell 7 ist ein Automations-Tool und Konfigurations-Framework, das für das Handling von strukturierten Daten (JSON, CSV, XML etc.), REST APIs und Objekt-Modelle optimiert ist. PowerShell besteht aus einer Kommandozeilen-Umgebung, einer Objekt-orientierten Skriptsprache und einem Tool-Set für das Ausführen von Skripten/cmdlets und Managing-Modulen.

"Core" wird fallengelassen

Fundament für PowerShell 7 ist nach wie vor .NET Core, das macht auch die Unterstützung von Linux und MacOS möglich. Den Zusatz Core lässt PowerShell aktuell fallen, .NET Core wird diesbezüglich beim nächsten Haupt-Release nachziehen und das Core streichen.

Wie es sich für eine Hauptversion gehört, bringt PowerShell 7 auch zahlreiche Neuerungen mit sich, darunter Pipeline-Parallelisierung, neue Operatoren, eine vereinfachte und dynamische Fehler-Ansicht, automatische Benachrichtigungen für neue Versionen und vieles mehr. Natürlich dürfen auch neue cmdlets, APIs, and Bugfixes. Nicht fehlen.

Als unterstützte Systeme werden folgende Versionen angegeben:
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