Apple MacBook, iMac & iPad: Neue Mini-LED-Modelle 2020 erwartet

Von Stefan Trunzik am 04.03.2020 07:55 Uhr
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Laut Analysten soll Apple derzeit an sechs Produkten arbeiten, die das Unternehmen mit modernen Mini-LED-Displays ausstatten will. Die OLED-Alternative könnte dieses Jahr in neuen Pro-Modellen der MacBook-, iPad- und iMac-Serien zum Einsatz kommen.

In einem neuen Hinweis an Investoren spricht der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo (via MacRumors) über die scheinbar weit fortgeschrittenen Mini-LED-Pläne des US-ame­ri­ka­ni­schen Herstellers. Er geht davon aus, dass die Vorstufe zur Micro-LED-Technologie schon in diesem Jahr Einzug in das Apple-Portfolio hält. Zu den ersten Modellen sollen das 12,9 Zoll große iPad Pro, der iMac Pro mit 27-Zoll-Display, ein klassisches iPad mit 10,2 Zoll und ein neues iPad mini gehören. Weiterhin ist die Rede von einem neuen MacBook Pro, des­sen Bild­schirm eine 14,1-Zoll-Diagonale aufweisen soll, und ein Upgrade für das erst kürz­lich ein­ge­führ­te MacBook Pro mit 16 Zoll.

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Die Jahre 2020 und 2021 könnten von Mini-LEDs dominiert werden

Zur Verfügbarkeit gibt Kuo nur einen zurückhaltenden Ausblick. Seiner Meinung nach könnte Apple mit einem neuen iMac Pro im vierten Quartal 2020 starten, während er auch den Start des kompakten iPad mini mit Mini-LED-Display noch in diesem Jahr sieht. Es gilt eben­falls als realistisch, dass Apple bereits im Frühjahr sein kleinstes MacBook Pro aktualisieren wird. Ob hier bereits ein Wechsel vom aktuellen 13,3-Zoll-Formfaktor auf eine neue 14,1-Zoll-Größe inklusive Mini-LEDs vollzogen wird, ist unklar. Der Einsatz einer neuen Tastatur mit Scissor-Switches dürfte allerdings angedacht sein.

Auf dem Weg hin zu Micro-LED-Displays gelten die Mini-LEDs als Vorstufe und erste Verbindung der Vorteile aus den LED- und OLED-Welten. Ho­he Helligkeiten sollen auf eine gute Kon­trast­stär­ke und stabile Blickwinkel treffen. Zudem will man mit der neuen Technologie das Ein­bren­nen (Burn-In) von Inhalten verhindern und die Produktionskosten senken, ohne auf die OLED-Vorteile verzichten zu müssen. Die or­ga­ni­schen Leuchtdioden dürften jedoch wei­ter­hin im iPhone-Portfolio zum Einsatz kommen und im Herbst 2020 voraussichtlich in den güns­ti­ge­ren iOS-Smartphones eine große Rolle spielen.

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