Prognose: PlayStation 5 soll schlechteren Start hinlegen als die PS4

Von Stefan Trunzik am 18.02.2020 09:25 Uhr
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Geht es nach den Verkaufsprognosen bekannter Analysten, könnte man eigentlich von einem erfolgreichen Start der neuen PlayStation 5 (PS5) ausgehen. Im direkten Vergleich zum PS4-Release im Jahr 2013 soll die Next-Gen-Konsole jedoch das Nachsehen haben.

In einem Investorenbrief gab der in Japan geschätzte Ace Securities-Analyst Hideki Yasuda einen Ausblick auf die prognostizierten Verkaufszahlen der PlayStation 5, die spätestens zur Weihnachtszeit dieses Jahres den Handel erreichen soll. Er geht davon aus, dass Sony bis zum 31. März 2021 sechs Millionen Abnehmer für die PS5 finden wird. Im Gegensatz dazu konnte der japanische Hersteller in den ersten Monaten nach dem Launch der PlayStation 4 über 7,5 Millionen Spielekonsolen verkaufen. In Hinsicht auf die Stückzahl rechnet Yasuda also mit einem Rückgang um 20 Prozent.

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Der dadurch generierte Umsatz dürfte jedoch auf dem gleichen Niveau liegen, wenn man davon ausgeht, dass Sony die neue PlayStation 5 für circa 500 US-Dollar anbieten wird. Die PS4 hingegen startete im Jahr 2013 zu einem Preis von 400 US-Dollar. Inklusive des Pro-Ablegers konnte Sony weltweit bereits mehr als 108,9 Millionen Play­Sta­tion 4-Konsolen ab­set­zen. Im weiteren Verlauf geht Yasuda von 15 Millionen verkauften Exemplaren der PS5 aus, die zwischen April 2021 und dem 31. März 2022 über die Ladentheken gehen sollen. Damit würde das Next-Gen-Modell wieder auf dem Niveau seines Vorgängers liegen.

In der Gerüchteküche wird derzeit über eine Enthüllung der PlayStation 5 im Februar oder März spekuliert. Während Konkurrent Microsoft das Design seiner kommenden Xbox Series X bereits der Öffentlichkeit präsentiert hat, hüllt sich Sony weiterhin in Schweigen. Schwie­rig­kei­ten scheint der Hersteller auch bei der Preis­ge­stal­tung zu haben. Die Produktion der PS5 samt schnellen SSDs, AMD Ryzen-Prozessoren (Zen 2) und Radeon-Grafikchips (Navi, RDNA2) soll angeblich bis zu 450 US-Dollar kosten. Muss Sony eventuell auf einen geringeren Preis der Xbox reagieren, könnte die PlayStation 5 aus Hardware-Sicht zum Minusgeschäft werden.

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