Weiteres Update zurückgezogen - für Windows 10 und Windows 8.1

Von Nadine Juliana Dressler am 16.02.2020 08:45 Uhr
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Microsoft hat ein weiteres Update vom Februar Patch-Day zurück­ge­zogen. Es handelt sich dabei um den Patch KB4502496, der Sicherheits­probleme für die initiale Windows 10-Version, für Windows 8.1 und für Windows Server 2012 adressierte.

Das Update KB4502496 führte laut Microsoft zu unvorhergesehenen Problemen und wurde deshalb nun gestoppt. Die KB4502496 wurde dabei zuvor für Windows 10 Version 1507 und Windows 8.1 inklusive RT 8.1 und Windows Server 2012 ausgeliefert. Die Aktualisierung sollte dem Eintrag in der Knowledge Base zufolge ein Problem beheben, bei dem ein UEFI-Bootmanager (Unified Extensible Firmware Interface) eines Drittanbieters UEFI-fähige Computer einer Sicherheitslücke aussetzen könnte. Das Update sollte diese nicht näher beschriebene Schwachstelle schließen, führte jedoch bei vielen Nutzern zu unvorhergesehenen Fehlern.

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Nicht alle Nutzer betroffen

Nachdem Microsoft den neuen UEFI-Bootmanager bereits für die aktuellen Windows 10-Versionen gestoppt hatte, wurde nun auch die Verteilung für weitere OS-Versionen zurückgezogen. Das Update wurde zum offiziellen Patch-Day am 11. Februar gestartet. Nutzer, die es bereits installiert haben und keinerlei Fehler bemerken, müssen nicht handeln. Wer nach dem Update Bootprobleme hat, sollte das Update wieder entfernen und auf eine neue Version von Microsoft warten.

In der Knowledge Base hat das Windows-Team den Eintrag ergänzt und erläutert, warum das Update zurückgezogen wird. Da heißt es:

Wichtig

Dieses eigenständige Sicherheits­update wurde aufgrund eines Problems, das eine Untergruppe von Geräten betrifft, entfernt. Es wird nicht mehr von Windows Update, Windows Server Update Services (WSUS) oder dem Microsoft Update-Katalog angeboten. Hinweis: Die Entfernung dieses eigen­ständigen Sicherheits­updates hat keine Aus­wirkungen auf die erfolgreiche Installation oder auf Änderungen innerhalb anderer Sicherheits­updates vom 11. Februar 2020, einschließlich des letzten kumulativen Updates (LCU), des monatlichen Rollups oder des reinen Sicherheits­updates.

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