Disney+ startet im deutschsprachigen Raum etwas früher als geplant

Von Witold Pryjda am 21.01.2020 10:35 Uhr
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Der Streaming-Dienst des Unterhaltungsgiganten Disney hat in den USA einen ausgezeichneten Start hingelegt und gespannt wartet man auch hier­zu­lan­de darauf, dass es losgeht. Die Wartezeit verkürzt sich sogar et­was, denn Disney+ startet bei und etwas früher als geplant.

Allerdings werden wohl jene, die sich ein signifikantes Vorziehen des Startdatums erwarten, enttäuscht sein, denn Disney hat den Termin um eine Woche nach vorne verlegt, wie das Hollywood-Branchenfachblatt Variety berichtet. Ursprünglich sollte der neue Streaming-Dienst am 31. März 2020 loslegen, mittlerweile lautet das Datum 24. März 2020.

Das betrifft Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie Großbritannien, Irland, Frankreich, Italien und Spanien. Weitere europäische Märkte folgen dann im Sommer, dazu zählen unter anderem Belgien, Portugal und die skandinavischen Länder.

Disney+ startet am 24. März 2020 in Deutschland

Sieben Euro pro Monat oder 70 Euro im Jahr

Disney hat auch die Preise für den Europa-Start bestätigt: Ein monatliches Abonnement wird 6,99 Euro kosten, wer ein Jahr im Voraus bucht, der bezahlt für den Streaming-Zugang 69,99 Euro. Effektiv bekommt man bei einem Jahresabo also zwölf Monate zum Preis von zehn. Warum der Start um eine Woche vorgezogen wird, ist nicht bekannt, Disney hat sich dazu nicht näher geäußert.

In den USA ist Disney+ bereits seit dem 12. November 2019 verfügbar und das auch mehr als erfolgreich. Disney selbst nennt keine aktuellen Zahlen, Schätzungen zufolge hat der Streaming-Dienst in den USA derzeit 24 Millionen Abonnenten. Gestartet ist der Dienst mit rund 500 Filmen und 7500 Serien-Episoden, die Inhalte kommen u. a. von Disney, Pixar, Marvel, Lucasfilm, National Geographic und 20th Century (Fox).

Hier wird auch interessant sein, ob der Medienkonzern es schafft, alle in den USA verfügbaren Inhalte von Anfang an auch auf anderen Märkten bei Disney+ zu bündeln, denn die weltweiten Lizenzrechte sind oftmals eine komplizierte Angelegenheit. Die Antwort darauf gibt es aber spätestens am 24. März.
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