Einheitliche Ladegeräte: Dem EU-Parlament reißt jetzt die Geduld

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[o1] C.K.Nock am 14.01. 13:42
+5 -5
Na da drucke ich mir mal das Dokument mal aus... nanu ... warum ist mein schwarz schonwider alle ???
[re:1] pcfan am 14.01. 15:23
+3 -3
@C.K.Nock: Meist ist es Cyan oder Gelb. Obwohl man kaum in Farbe gedruckt hat und eigentlich nur ein Schwarz-Weiß Dokument drucken will.
[o2] Alexmitter am 14.01. 13:48
+8 -6
Wäre schön wenn man Apple zwingen könnte ihren proprietären USB Sockel Lightning gegen einen normalen zu tauschen. Damit hätten iPhones auch das erste Mal Zugang zu USB3 das dem Standard entspricht.
[re:1] DennyK am 14.01. 13:54
+8 -1
@Alexmitter: Wie bitte? Was ist denn für dich überhaupt ein "normaler" Anschluss?
Aktuelle Smartphones nutzen USB-C, viele andere Geräte nutzen sogar noch microUSB. Und selbst USB-C heißt nicht automatisch dass das Gerät USB 3.0 oder höher bietet. Gibt genügend Geräte und auch Kabel welche USB-C mit USB 2.0 unterstützen.

Weiterhin ist der Lightning Anschluss auch nicht das Problem, gibt auch schon eine ganze Weile USB-C zu Lightning Kabel.
[re:1] Alexmitter am 14.01. 14:52
@DennyK: Erstens, Lightning ist ein Formfaktor für USB, nur eben ein proprietärer, USB-C ist ein Formfaktor für USB, nur eben ein Industriestandard. USB-C hat nie USB 3.2 Gen 1 oder neuer versprochen. Nur besitzt USB-C eben genug Pins um USB 3.2 Gen 1 oder neuer nach dem Standard betreiben zu können was Lightning nicht hat.
[re:2] ShowXTech am 14.01. 15:07
+ -9
@Alexmitter: Lightning kann 5Gbit/s
[re:1] Alexmitter am 14.01. 16:42
+4 -
@ShowXTech: Ja, Lightning Kann USB3, aber nicht Standardkomform. Der Standard sagt das die USB3 und die USB2 Verbindung gleichzeitig bestehen müssen wie sonst auch üblich. Lightning hat dafür aber nicht genug Pins. Apples Trick ist es auf den Standard zu pfeifen.
[re:2] Gordon-1979 am 14.01. 18:06
+8 -
@ShowXTech: USB-C kann:
Aufladen mit bis zu 100W
Datenübertragung mit bis zu 10 Gbit/s
unterstützt DisplayPort mit bis zu 8K-Auflösung

Wird endlich Zeit, Apple Alleingänge zu beenden.
[re:3] touga am 14.01. 16:28
+6 -9
@Alexmitter: Ich bin Apple-Benutzer (iPhones, iPads) und ich möchte zukünftig bitte nicht den losen USB-C Stecker an meinen Geräten vorfinden, den ich an meinem Firmen-Handy (Android) habe! Der Lightning-Stecker "snappt" schön in das Gerät ein und fühlt sich nicht so wackelig an wie USB-C und hat auch keine Wackelkontakte (wie die USB-C Docks von Dell). Danke.

P.S.: Und micro-USB geht ja mal gar nicht, wo man noch darauf achten muss wie rum man den Stecker ins Gerät stecken muss! Das geht mir bei meinen Lithium-Akkus schon derbe auf den Pi** beim Laden von Taschenlampen.
[re:1] DON666 am 15.01. 13:05
+1 -
@touga: Was hast du denn mit dem Anschluss bzw. dem Kabel angestellt, dass das bei dir so lose ist? Ich habe hier 2 Smartphones und 1 Xbox-Controller mit USB-C-Anschlüssen, und ich find die Super. Ich bin allerdings auch jemand, der grundsätzlich "gut" mit seinen Sachen umgeht, vielleicht liegt's auch daran.
[o3] Obivan2206 am 14.01. 13:50
+9 -6
Ich greif mal auf meine persönliche erfahrung zurück:
bei zig geräten ist der Micro-Usb port kaputt gegangen, ich hatte aber nich nie nen defekten lightning port.
ein kollege hat sogar schon den mittelsteg bei Usb-C abgebrochen durch einstecken des kabels.
es müsste ein port wie lightning her, aber halt nicht proprietär von apple. USB-C ist schon ein schritt in die richtige richtung, aber das geht bestimmt auch besser.
[re:1] kkp2321 am 14.01. 13:52
@Obivan2206: Mir ist nur noch ein micro USB Port kaputt gegangen.
[re:2] _Moe_ am 14.01. 13:55
+5 -3
@Obivan2206: ich hatte schon paar mal Probleme mit dem lightning-Port. Ein mal musste ich ihn sogar selbst austauschen, die Fummel-Arbeit möchte ich mir nicht noch mal antun. Die sollen den Schrott endlich gegen einen USB-C Port austauschen und gut ist. Als ob das jetzt einen riesen Unterschied machen würde...
[re:3] TomW am 14.01. 17:04
+6 -2
@Obivan2206: Seit 5 Jahren lade ich mein Handy am exakt selben Micro-USB Kabel, mittlerweile wird es da fast täglich einmal aus- und eingesteckt. Weder Stecker noch Buchse haben gelitten.

Ich weiß ja nicht, wie andere Leute so mit ihren Kabeln umgehen oder ob mein Hersteller jeweils hochwertigere Stecker nutzt...
[re:1] Speggn am 14.01. 17:48
+3 -1
@TomW: 55 Jahre, der ist gut^^

Und öhm, es geht wohl um das Fehlerbild das auftritt wenn man beim Aufstehen/Vorbeigehen am Kabel hängenbleibt und das Telefon einmal quer durchs Zimmer schleudert und das Kabel sehr unsanft aus der Buchse entfernt. Meine Schwester bekommt das im Jahr mindestens zwei mal hin... Und bei Micro USB bricht dann gerne mal die dünne Kontakt-"Zunge" in der Buchse. Dann funktioniert es nur noch wenn der Stecker in einer exakten Position fixiert ist.
[re:1] TomW am 15.01. 20:16
+1 -
@Speggn: Da war mein Finger wohl eine Zehntelsekunde zu lange auf der Fünf ;)
[o4] _Moe_ am 14.01. 13:50
+9 -5
Typisch Apple, die halten sich immer für etwas gaaanz besonderes. Am besten folgende Sanktionen verhängen: 1x im Jahr die 51.000 Tonnen an Elektroschrott vor deren Haustür entladen bis sie ihre Entscheidung noch mal überdenken.
[re:1] elektrosmoker am 14.01. 14:29
+4 -2
@_Moe_: 5t ist ein wenig niedrig geschätzt. häng doch noch nen paar nullen dran.
[re:1] _Moe_ am 14.01. 15:47
+2 -
@elektrosmoker: danke, habs korrigiert ;-)
[re:3] airlight am 14.01. 17:28
+ -1
@_Moe_: Kann verscherbelt werden. Freuen sich bestimmt darüber.
[o5] jackii am 14.01. 13:52
+6 -2
"Die 2009 unterschriebene freiwillige Übereinkunft für Ladegeräte, die einheitlich auf Micro-USB setzen, unterläuft vor allem ein Unternehmen: Apple."

Micro-USB? Also verstoßen alle mit Typ-C auch dagegen?
Oder sind welche bei denen man selbst ein Adapter kaufen oder das Kabel abnehmen kann, okay?
Dann gibt es aber auch Adapter auf Lightning?
Und beilegen darf man sie auch weiterhin trotzdem noch? Wie werden dann einemilliardenzwanzigmillionen 50gramm Ladegeräte pro Jahr eingespart?
[o6] Fallguy am 14.01. 13:53
+5 -1
ganz so schlimm ist es aber doch nicht mehr, da Ladegerät und Kabel ja mit "normalem" USB Anschluss getrennt sind. Aber alles nur noch mit USB-C wäre schon schön.
[re:1] c[A]rm[A] am 15.01. 10:46
+ -1
@Fallguy: Die Stecker wurden zwar inzwischen fast einheitlich aber die Pin Belegung ist teilweise doch noch unterschiedlich. Mein ASUS Windows Tablet lies sich nur mit dem Original Netzteil zum ersten Start bewegen. Auch wenn es komplett entladen ist, will es erstmal das. Andersrum wenn man dann einen Kombinierten USB und Ladeanschluß mit einer Art Hub erweitern will um zu laden und die Buchse nutzen zu können treten oft noch Probleme auf.
[o8] moniduse am 14.01. 13:59
micro usb ist der beschissenste Anschluss überhaupt.
[re:1] DennyK am 14.01. 14:03
+1 -1
@moniduse: warum? Ist auch nicht besser oder schlechter als USB-A.
Gibt auch Kabel mit reversiblen USB-A und microUSB Anschluss, wo es egal ist wie rum man eines der beiden Ende einsteckt.
[re:1] stinkmon am 14.01. 14:38
+2 -
@DennyK: Ich schätze mal, weil micro USB doch recht fragil ist. Sowohl male als auch female.
[re:1] pcfan am 14.01. 15:27
+2 -2
@stinkmon: Naja, USB C ist zwar angeblich stabiler, aber in Praxistests auch nicht wirklich.

Mir ist noch nie ein USB Anschluss, egal welcher Art kauptt gegangen, außer einmal ein USB A-Port an der Front des PCs durch einen versehentlichen Fußkick.

Man muss nur generell pfleglich damit umgehen.

Mit lighting kenn ich mich nicht aus, aber auch da denke ich kommts auf doe Pflege an.
[o9] DennyK am 14.01. 14:02
+2 -2
Aber alles nur USB-C hilft letztendlich ja auch niemanden, da die großen Hersteller ja auch noch eigene Schnellladetechniken unterstützten. 20W, 30W, 40W und mehr kann man dann nur mit dem passenden Netzteil bekommen und dann bringt es auch nichts, wenn alle Netzteile nun auf einmal USB-C haben müssen. Und solange jedem Smartphone auch weiterhin ein extra Netzteil beiliegt wird auch weiterhin viel produziert und was dann später zu Elektro-Schrott wird.

Und ob es Sinnvoll ist für alle Hersteller verbindend einen USB-C Anschluss und USB-PD Netzteile mit 18 / 30 / 45 / 60 Watt oder so vorzuschreiben müsste man mal diskutieren. Am besten vielleicht einfach die Auslieferung von Netzteilen bei den ganzen Geräte unterbieten ;-) Dann freuen sich die Leute, welche die originalen Netzteile vielleicht eh nicht nutzen und andere ärgern sich weil sie fürs neue Gerät kein passendes Netzteil haben.

Ich habe zuhause bestimmt aktuell 5 Netzteile mit USB-A, mal mit und mal ohne QC (2.0/3.0//4.0) und 5-6 Netzteile mit USB-C PD in allen möglichen Leistungsklassen (18, 30, 45, 60 Watt).
[re:1] Mixermachine am 14.01. 14:12
+2 -1
@DennyK: es wäre ja schon toll, wenn man zumindest alle auf einen Anschluss bekommt.
So kann man dann zumindest mit 5V und 2A laden (immerhin schon 10 Watt).
[re:1] DennyK am 14.01. 14:20
+1 -1
@Mixermachine: Was meinst du genau für einen Anschluss.?
Die alten USB-A Anschlüsse schaffen doch schon seit zig Jahren 5V und 2,4A (12Watt).
[re:1] Mixermachine am 14.01. 14:55
+2 -1
@DennyK: das alle Geräte einen USB-C Anschluss haben.
Wenn ich in der Not ein Ladegerät (inkl Ladekabel) brauche, dann scheitert es aktuell noch dran, dass entweder kein USB-C oder Lightingkabel vorhanden ist.
Schnellladen interessiert mich da nicht so wirklich, hauptsache Strom.

Ich brauche das schnelle Laden insgesamt relativ wenig. Nachts hängt das Gerät sowieso min 6 Stunden an der Leitung und sonst ist der Akku groß genug um über den Tag zu halten.
Nützlich ist die Funktion klar, aber der einheitliche Anschluss wäre schon deutlich wichtiger.
[re:1] DennyK am 14.01. 15:00
+2 -1
@Mixermachine: Wenn es an dem USB-C oder Lightningkabel scheitert, wieso sollte sich denn dann etwas verbessern, wenn die EU einheitliche Ladegeräte vorschreibt ? Ein passenden Netzteil bringt dir nichts, wenn du kein passenden Kabel hast.
Aber in 1-3 Jahren wird sich das auch erledigt haben, dann wird Apple auch USB-C Anschlüsse am iPhone und Netzteil haben.
[re:2] Mixermachine am 14.01. 15:21
+3 -
@DennyK: Ich glaube bei dem Artikel geht es um einheitliche Ladeanschlüsse, zumindest habe ich das so verstanden.
Wenn die EU von "standard phone charger" redet ist wohl das Ladegerät inklusive Stecker gemeint, sonst würde die Forderung nach MicroUSB/USB-C ja wenig Sinn machen.
[10] Skidrow am 14.01. 14:10
+3 -1
erinnert mich an die Diskussion der katholischen Kirche, ob das Zölibat angeschafft werden sollte.
Die Argumente dagegen sind auch die gleichen wie hier.
[11] Annihilator am 14.01. 14:12
+2 -2
Who cares, wenn es um die Ladegeräte geht... Ladegerät!!! Die liegen bei Apple getrennt als Ladegerät und als Kabel bei. Lightning Kabel ins Ladegerät rein und alles ist okay, Lightning Kabel raus und anderes Kabel anstöpseln und man kann anderes Gerät Laden... Die Kabel sind ja nicht fest verbaut an den Netzteilen und oder Ladegeräten wie bei anderen Herstellern. Geht da ein Kabel kaputt, brauch man immer gleich ein neues Ladegerät und nicht nur ein simples Kabel
[re:1] pcfan am 14.01. 15:28
+5 -
@Annihilator: Ich kenn keinen aktuellen Hersteller, bei dem das USB Kabel fest am Ladegerät ist.

Normalerweise hat das Ladegerät eine USB-A oder USB-c Buchse und das Kabel wird da eingesteckt. Das andere Ende kommt dann ins Handy.
[12] reichsverweser am 14.01. 14:13
+2 -2
die EU schafft nichts oder zu langsam
schlechter Verein was zb. Umweltschutz betrifft
[13] robs80 am 14.01. 14:15
+5 -
Nun ja die Ladegeräte sind ja mittlerweile USB A oder C. Selbst bei Apple. das Kabel hat nur den Lightning Stecker. Also ist schonmal der größte Kritikpunkt von damals behoben worden. ich stecke an ein Apple Ladegerät ein USB-C kabel und kann jedes USB C oder Mikro USB Gerät laden.
Aber warum Apple sich so sperrt, ist mir ein Räsel. Haben ja mittlerweile auch die iPads USB C. Gut die Userbasis wäre anfangs verärgert, aber die ist ja Anschlussgängelung gewöhnt.
[re:1] toco am 14.01. 16:45
+3 -1
Selbst bei Apple? Apple hat bei den Netzteilen für iOS seit Anbeginn auf USB gesetzt. Da jetzt auch noch entsprechende kabel zu fordern sollte man den herstellern überlassen. Lightning ist halt nochmal kleiner als USB-C.
[14] brixmaster am 14.01. 14:27
+2 -2
Besser dafür sorgen, das auch fest verbaute Akkus für den Laien einfach ausgetauscht werden können. Und herstellereigene Akkus ins Smartphones verbieten, sprich nur noch eine begrenzte Anzahl zulassen, die sich nur an Leistungsklasse und Design des Gerätes orientieren.
[15] Ludacris am 14.01. 14:30
+2 -2
"Auf diese Weise könnte man rund 51.000 Tonnen Elektroschrott pro Jahr vermeiden." Nein können sie nicht, da die Hersteller nicht davon ausgehen können, dass bereits Ladekabel vorhanden sind und somit weiterhin Ladekabel beilegen werden. Man hat dann halt 20 gleiche USB kabel zu Hause herumliegen
[re:1] Thomas JosefH am 14.01. 14:53
+1 -
@Ludacris: Nichts hält ewig
[re:2] pcfan am 16.01. 10:22
+1 -
@Ludacris: Solange bsi Apple drauf kommt, dass man das Ladekabel SEPARAT verkaufen kann für $99
Wundert mich eh, dass die das noch nicht gemacht haben.
[16] 10tacle am 14.01. 14:44
+4 -1
Komisch, Fairphone und Shiftphone schaffen das
[17] legalxpuser am 14.01. 14:52
+2 -2
was ich an dem ganzen nicht verstehe....man hatte sich doch auf Mikro-USB geeinigt oder nicht? Warum kamen dann auf einmal die Hersteller frech mit USB Typ-C daher? Ja tolle Vereinbarung wo sich niemand dran hält...
[re:1] Alexmitter am 14.01. 15:05
+3 -1
@legalxpuser: Ja verdammt nochmal das die Organisation hinter USB nach vielen Jahren Mal einen neuen Stecker Standart veröffentlicht. Wie könnten sie das nur wagen.
[re:1] legalxpuser am 14.01. 16:08
+3 -1
@Alexmitter: naja und irgendwann ist dann USB-Typ C auch wieder veraltet...irgendwie sinnfrei das Ganze
[re:2] Ludacris am 16.01. 13:27
+1 -
@legalxpuser: wenn ich es richtig im Kopf habe hat Maman sich auf USB-A am steckdosen Ende geeinigt
[18] DRMfan^^ am 14.01. 14:55
+3 -
Als wäre es damit getan, dass man statt Lightning USB-C verwendet. USB-C kann USB 2.0, 3.0, 3.1 "Gen 2" oder 3.2 "Gen 2x2" sein, kann Power Delivery nutzen, Quick Charge, Quick Charge 2, Quick Charge 3, Dash Charge ..... (z.B. https://www.gearbest.com/blog/new-gear/quick-charge-fast-charge-warp-charge-usb-pd-all-about-smartphone-fast-charging-5558)

Also ja, am Ende kommen sie alle mit einem Ladeadapter klar, der USB 2.0 0,5A liefert. Wenn aber jede Handygeneration einen neuen Schnelladestandard bekommt, dann muss es auch jedes mal ein neues Netzteil sein ....
[19] sandvik am 14.01. 15:03
+3 -4
Es wird Zeit, daß u.a. Apple mal die Grenzen aufgezeigt werden! Lobbyarbeit hin oder her!
Udn hoffentlich haben die Verantwortlichen auch die Eier und ziehen das endlich mal durch!
Diensthändy hat ein anderes Ladegerät nötig als mein Privathandy. Tablet wegen "dickem" Akku ebenfalls.
Es müsste genaue Vorgaben geben in Sachen max Strom und Spannung zum laden. Alles was drunter bleibt ist gut, alles andere passt. Und wenn Apple meint, es müsste mit seinem "innovativen" Anschluß alle anderen Entwicklungen blockieren um fleissig Lizenzgebühren kassieren zu können, dann muss das im Sinne der Umwelt unterbunden werden. Überhaupt ist diese Art von "Innovationsstörung", die vor allem Apple mit seinen Blockaden und Patenten durchzieht, eh nur reine Beutelschneiderei.

USB-C ist in sofern von Vorteil, man kann ohne Probleme den Anschluß nutzen ohne die Einsteckrichtung zu beachten. Ebenso Fastcharging. Aber USB-C scheint vor allem Apple zu popelig zu sein. Lieber eine Pseudo-elitäre Anschlußverhinderung.

Mal sehen ob die EU-Politiker Wort halten und wirklich durchgreifen.
[re:1] DennyK am 14.01. 15:16
+4 -4
@sandvik: Boar, was für ein Unsinn.

1. Schaff dir einfach korrektes USB-C zu Lightning Kabel an und gut ist.
2. DIe EU wollte nie die Anschlüsse an den Smartphones beregeln, sondern die Netzteile.
3. genaue Vorgaben für Strom und Spannung sind auch blöd, weil diese den Fortschritt behindern
4. Apple hatte schon den Lightning-Anschluss, wo es egal ist wie rum man ihn einsteckt, weit bevor USB-C verbreitet wurde. Außerdem ist der Lightning Anschluss stabiler als der USB-C Anschluss.

In dem Zusammenhang von Innovationsstörung zu sprechen zeigt schon echt wie wenig Ahnung du von der ganzen Geschichte hast. Mit jedem Anschluss-Wechsel werden zig Zuberhör Teile nicht mehr funktionieren und die Kunden ärgern sich, weil teures Zubehör nicht mehr läuft.
[20] Matico am 14.01. 15:17
+4 -1
Im ersten Moment war ich absolut für die Vereinheitlichung. Ich bin auch immer noch dafür, USB-C einzuführen, auch an Apple Geräten. Auf lange Sicht empfinde ich diese Vereinheitlichung aber insofern als schwierig als das die alten Magnetverbindungen am MacBook total grossartig waren. Ich glaube immer noch, dass zukünftige iPhones irgendwann keine klassischen Stecker bzw. Buchsen haben werden. Das wäre typisch Apple. Sowas würde man mit so einer Regelung verhindern. Ich mache mir da nix vor, Apple geht es ums Geld. Aber mir geht es um das "buchsenlose" Telefon. Das möchte ich schon.
[re:1] toco am 14.01. 16:51
+1 -2
@Matico: apple war mit der erste hersteller der usb-c verbaut hat. Sie hatten den stecker schon mit den thunderbolt 3 Geräten am start. Usb hat ihn erst später aufgenommen.
[re:1] Matico am 14.01. 19:49
+ -1
@toco: Ja, ich denke das ist der Punkt. Apple scheint nicht gegen USB-C zu sein. Sie sind gegen die Vereinheitlichung für die Zukunft - vielleicht haben sie was cooleres in der Pipeline :)
[21] dpazra am 14.01. 15:19
+4 -2
Apple will proprietäre Anschlüsse weil sie einen Zubehör-Lock-In wollen, so wie sie auch insgesamt auf ein Ökosystem-Lock-In setzen, sprich: Du hast ein iPhone, also hast du Lightning, also hast du Lightning-Zubehör und wenn du zu Nicht-Apple wechselst, ist dein ganzes Zubehör Elektroschrott, also sieh bloß zu, dass du beim nächsten Mal wieder Apple kaufst.

Im Umkehrschluss beschränkt sich das Schrottproblem nicht auf überflüssige Netzteile sondern betrifft ALLE Zubehörteile, die per Stecker ans Handy angeschlossen werden, also z.B. auch USB-Kopfhörer usw.

Inkompatibilität ist bei Apple Strategie, ohne Rücksicht auf die Interessen des Kunden für Flexibilität und Wiederverwendbarkeit, ohne Rücksicht auf die Umwelt oder sonst etwas. Die EU soll sich bitte durchsetzen um dieser Verschwendung zugunsten von Apples Profit und Kundenbindung ein Ende zu setzen.
[re:1] Matze71 am 14.01. 15:35
+2 -4
@dpazra:

Wenn der Schaum vom Mund abgewischt ist, schaust Du Dir mal MacBooks und iPad Pros an und achtest insbesondere auf die verbauten Anschlüsse.
[re:1] dpazra am 14.01. 22:50
+2 -3
@Matze71: Mois, ich sprach darüber, dass Apple eine Vendor-Lock-In-Strategie fährt, die von proprietären iPhone-Anschlüssen gestützt wird, weil man Zubehör mit Lightning-Anschluss nicht rüber zu Android nehmen kann, ich weiß nicht, was das mit den Anschlüssen am MacBook Pro zu tun hat.

Nichtsdestotrotz, habe ich mal nachgeschlagen, weil mich interessierte, welche Anschlussvielfalt du meiner Aussage entgegensetzen möchtest und ich finde für das aktuelle MacBook Pro:

1x Klinke

2x Lightning

Lol.

Bruder, das ist ja megapraktisch. Ich bin bei Macbooks nichts so im Thema, deshalb hatte ich diesen Aspekt gar nicht auf dem Schirm.
Mit dieser Vielfalt an Standardanschlüssen kannst du ja gleichzeitig dein Profi-Gerät aufladen und wenn du dann noch spontan mit deinem Profi-Gerät etwas vom Kollegen auf dem Beamer zeigen willst, ziehst du spontan deinen USB-A-Lightning-Adapter, den du immer dabei hast, aus der Tasche, steckst den USB-Stick ran, kopierst die Dateien runter, ziehst den USB-A-Lightning-Adapter vom Macbook ab, weil sonst nichts mehr frei ist, ziehst spontan den HDMI-Lightning-Adapter, den du immer dabei hast, aus der Tasche und schließt den Beamer an. Genial.

Und ich sehe auf der Apple Homepage, der HDMI auf USB-C Adapter kostet auch nur 60€. Sehr gut, dann ist es nicht so ärgerlich, wenn man so ein kleines Teil mal irgendwo liegen lässt.

Aber sehr gut, dass ein Klinke-Anschluss vorhanden ist. Das macht Sinn, wie oft will man schon etwas per HDMI am Laptop anschließen, am Laptop betreibt man nur seine kabelgebundenen Kopfhörer. Ganz im Gegensatz zum Handy, da will man ja eher keine Kopfhörer anschließen, logischerweise ha dannt das iPhone im Gegensatz zu Macbook Pro auch keinen Klinke-Anschluss.

Ich wollte mir eigentlich noch die Anschlüsse vom 2019er Modell des iPad Pro angucken, aber scheinbar gibt's da gar keins ;).

Nichts für ungut, das Beispiel trägt zwar, wie eingangs erwähnt, nichts zum Thema bei, aber es hat mich trotzdem sehr erheitert.
[re:1] Matze71 am 15.01. 10:04
+1 -1
@dpazra:

@dpazra:

OMG, noch besser kannst Du gar nicht zeigen dass Du einfach 0 Ahnung hast *lol* Viel geschrieben, 0 Substanz...

Die Fakten:
Es gibt, Stand 15.01.2019, kein einziges MacBook (Pro) mit einem Lightning Anschluss, gab es auch nie.
Aktuelle MacBooks (Pro) haben 4 USB-C Ports (Thunderbolt 3).
Und ohh Wunder, auch die iPads Pro haben einen USB-C Anschluss.
Jetzt Du wieder!!!
[re:1] dpazra am 15.01. 13:44
+1 -1
@Matze71: Pardon, ich schrieb Lightning, ich meine Thunderbolt. Mein Patzer, war wohl etwas müde als ich das Datenblatt las. Ändert nichts an meiner Aussage: Für alle Standardperipherie (USB-A, HDMI, Ethernet, was man so kennt) werden Adapter gebraucht und die 13" Dinger haben 2 Anschlüsse, nur einen wenn sie am Strom hängen.

EDIT: Und insbesondere ändert es nichts am eigentlichten Kern der Diskussion: Für das iPhone brauchst du ebenfalls Adapter für alle Standardperipherie für Handys, die auf den üblichen Type-C Anschluss setzt, genauso andersherum, wenn du mit deinem Zubehör von Apple zu Android wechseln wollen würdest --> Vendor-Lock-In-Strategie.
[22] Finsternis am 14.01. 15:42
+3 -
Mal ganz pragmatisch, anstatt das Apple sein Standart aufgeben muss, solln die halt ein Lightning zu Micro USB adapter beilegen.
[23] 1ST1 am 14.01. 16:04
+2 -1
Der einheitliche EU-Standard "Micro-USB" ist Schrott. Die Stecker und teilweise auch die Buchsen sind zerbrechlich und wackelig. Mein altes Scheibenstöpsel-Navi war damit ausgestattet, nach 2 Jahre Rüttelei im Auto, ohne es auch einmal zu entfernen, hatte sich die eingelötete Micro-USB-Buchse von der Naviplatine losgerüttelt. Aktuell kämpfe ich mit Android-Auto per USB-Kabel, in 4 Monaten schon 3 USB-Kabel verschlissen (2-3x pro Tag Handy ans Auto angestöpselt), die Micro-USB-Stecker halten nicht mehr im Handy. Apple hat das wohl verstanden und mit dem Lightning-Stecker eine mechanisch scheinbar bessere Lösung gefunden, und auch USB-C scheint sich nun bei der Bauart der Kontakte daran zu orientieren, nur dass um die Kontakte herum noch ein Schutzgehäuse drumherum ist.
[24] Hobbyperte am 14.01. 16:09
+1 -2
Das eigentliche Problem liegt viel tiefer und ist im Patentrecht zu suchen, welches die Wurzel dafür ist, warum immer wieder einige Konzerne auf den ganz großen Reibach hoffen. Man denke zurück an die Zeit als Videorekorder neu waren, damals setzte sich VHS nicht deshalb durch, weil es das technisch beste System war, sondern weil es der Massenkundschaft das bessere Preis-Leistungsverhältnis bot.

Würde sich die Gesetzgebung die Möglichkeit offen lassen, bestimmte Patente, welche der Standardisierung im Wege stehen außer Kraft setzen zu können, würde sich manches Problem von selbst lösen... wobei die Frage nach der Steckverbindung für Ladegeräte eher ein kleines vom Patentrecht verursachtes Problem ist. Wobei man vor allem am Verstand der dafür verantwortlichen Juristen/Politiker zweifeln muss! Beispiel: ein Konzern verändert die Genetik einer Pflanze und lässt sich das Saatgut Patentieren. Zahlt aber Niemanden Gebühren für die Verwendung des ursprünglichen Saatgutes ... diese würden dann doch wohl eigentlich der globalen Allgemeinheit zustehen - nicht wahr?! Statt dessen Demonstrieren die Leute lieber gegen Siemens wegen dieser albernen Kleinigkeit, die eigentlichen Ungerechtigkeiten und System-Probleme (mangelhafte "Demokratie") Interessieren offenbar Niemanden ...
[25] LaBeliby am 14.01. 16:10
+ -2
Da werden die Lobbyisten Ostern halt wieder gut gefüllte Eier an die unterbezahlten EU Flitzpiepen verteilen und alles ist für weitere Jahre gut....
[26] Montag am 14.01. 16:52
+1 -1
Ich hab hier noch ein uralten Lightning-USB Adapter wo ist das problem. Aber Apple will nicht das man mit Fremde Neitteile lädt.
[re:1] dpazra am 14.01. 22:51
+2 -
@Montag: Natürlich wollen sie das nicht. An den fremden Netzteilen haben sie ja auch nichts verdient, die sollen ruhig dem Elektroschrott zugeführt werden, Hauptsache man kauft eins bei Apple.
[27] snoopi am 14.01. 16:53
+3 -1
Im Osten nannte sich das ganze einfach DIN. Nicht so wie heute wo jeder sein eigenes Süppchen kocht...
[re:1] KoA am 14.01. 19:26
+1 -1
@snoopi: "Im Osten nannte sich das ganze einfach DIN."

Im Westen war das nicht anders. ;)

Allerdings wäre mir neu, dass es bereits eine DIN gäbe, die beschreibt und festlegt, welcher Anschluss an einem Smartphone verbaut sein muss. :)
[re:1] wertzuiop123 am 14.01. 20:41
+ -
@KoA: DIN EN 62684:2010 "Spezifikationen für die Interoperabilität eines einheitlichen externen Stromversorgungsgeräts für die Anwendung bei datenübertragungsfähigen Mobiltelefonen"

reicht wohl noch nicht weit genug, wie man am artikel sieht
[re:1] KoA am 14.01. 21:36
+ -1
@wertzuiop123:

Die von Dir genannte DIN gibt ja gerade **nicht** vor, welcher Anschluss an einem Smartphone verbaut sein muss.

Zitat aus dem verlinktem Artikel: "Die Kompatibilität der externen Netzteile wird anhand eines integrierten Micro-USB-Steckers sichergestellt. Ist kein solcher Anschluss vorhanden, ist ein Adapter vorgesehen."

Und genau so einen Adapter liefert Apple mit seinem USB-Lightning-Kabel ja seit Jahren mit.
[re:1] wertzuiop123 am 14.01. 22:57
+ -
@KoA: deswegen mein letzter satz
[re:2] KoA am 15.01. 07:48
+1 -2
@wertzuiop123: Apple zwanghaft vorschreiben zu wollen, welcher Geräteanschluss an deren Mobilgeräten zu verbauen ist, bringt weder technische Vorteile mit sich, noch führt es wirklich zu wesentlicher Einsparung von Elektronikmüll. Der Sinn dieses ganzen Unterfangens seitens der EU bleibt insgesamt äußerst fragwürdig, da hierbei sehr viel Augenwischerei im Spiel ist und sich in der Angelegenheit insgesamt zahlreiche faktische Gegenargumente anbringen lassen.
[28] toco am 14.01. 17:00
+3 -1
Apple hat doch usb-c erfunden...
https://www.giga.de/zubehoer/usb-3.1-c/news/usb-c-eine-apple-erfindung-meinung/
[29] Large am 14.01. 18:27
+1 -2
2009 hatten die das beschlossen? Glückwunsch!

Ich rede jetzt von meinem "ollen" iPhone XS mit schnöden 64GB Speicher. Laden? Wird erledigt durch einen starken Lader von Anker und einem Qi Ladegerät von Hama. Kopfhörer? Die AirPods Pro werden ebenfalls kabellos von benanntem Ladegerät zuverlässig geladen- im Case. Nur die Apple Watch benötigt ein separates Ladekabel, das ist nunmal so- aber ein 2. Ladegerät nicht nötig-macht auch das von Anker.
Soll heissen- den Lightning Anschluss habe ich wenn dann nur im Auto benötigt! Oder unterwegs mit einer Powerbank, die den richtigen Anschluss integriert hat. Oder zum seltenen synchen mit dem MacBook.
Das Kabeltheater kommt viel zu spät und ist überbewertet in meinen Augen.
Beide "Lager" haben Qi Smartphones zur Genüge; und Bluetooth Geräte ebenso. Wenn ich manche Autos sehe- voll gehangen mit Kabeln und Adaptern. .... Never.
Und wenn es schon gegen Apple geht- dann wäre da höchstens eine Standardisierung zwischen Mac und IOS fällig.
[30] KoA am 14.01. 21:21
+1 -1
Hier wird seitens der EU mal wieder eine Sau durch's Dorf getrieben, ohne wirklichen Sinn und Verstand!

Als dieses Thema (einheitliche USB-Ladegeräte) wegen angeblicher Vermeidung von Elektronikschrott durch die EU vor wenigen Jahren schon einmal großartig hochgekocht wurde, sollte Micro-USB der allseits verwendete Standard sein und Apple sollte seinen Lightning-Anschluss zur künftigen Vermeidung von Elektroschrott aufgeben.

Heute sehen wir, das Apple bei seinem Lightning-Anschluss geblieben ist und gut daran tat, weil man somit vermieden hat, all das Lightning-Zubehör von heute auf morgen zu frühzeitigem Elektroschrott werden zu lassen, während die einstige Standardvorgabe "Micro-USB" mittlerweile durch USB-C ersetzt wurde und somit alle Netzteile mit standardisierten Micro-USB kurzerhand zu vermeidbaren vorzeitigem Elektroschrott gemacht wurden.
Die ganze Argumentation bezüglich der ursprünglich beabsichtigten Elektronikschrott-Vermeidung, durch technisch vereinheitlichte Ladegeräte, hat sich also ins ganze Gegenteil verkehrt!
Wäre Apple der Micro-USB-Vorgabe der EU gefolgt, hätte man bei Apple-Geräten diesbezüglich mittlerweile sogar schon dreimal innerhalb weniger Jahre sämtliches Zubehör wechseln/entsorgen müssen.

Und noch ein Punkt ist entscheidend bei Apples Verweigerung in Sachen Abschaffung der Lightning-Schnittstelle.
Als Apple 2012 den langjährig verwendeten Dock Connector durch den Lightning-Anschluss ersetzte, gab es in der Nutzerschaft einen großen Aufschrei, weil plötzlich sämtliches Zubehör nicht mehr mit neueren Geräten von Apple kompatibel war. Neuanschaffung war also angesagt. Daraufhin versprach Apple den Kunden und Drittherstellern, dass der Lightning-Anschluss, genau wie der Dock Connector zuvor, wieder mindestens 10 Jahre Bestand haben wird.

Würde Apple diese Zusage jetzt wegen der ohnehin recht zweifelhaften EU-Vorgabe brechen, würden diesbezügliche Sammelklagen mit hoher Sicherheit nicht lange auf sich warten lassen. Allein schon aus diesem Grund lassen sich Apples diesbezügliche Lobbyismus-Aktivitäten doch durchaus verständlich nachvollziehen.
[re:1] Link am 15.01. 12:44
+1 -
@KoA: Micro-USB konnte nur deswegen durch USB-C ersetzt werden, weil es eben nicht eine Standardvorgabe per Gesetz war, sondern bestenfalls ein Vorschlag, an den sich niemand halten musste und der entsprechend auch nichts gebracht hat. Wenn es etwas bringen soll, dann muss das per Gesetz festgelegt werden und dann auch für einen von Anfang an festgelegten vernünftigen Mindestzeitraum, alles unter 10 Jahren kann man sich sparen.
[re:1] KoA am 15.01. 14:10
+ -1
@Link: "Wenn es etwas bringen soll, dann muss das per Gesetz festgelegt werden [...]"

Genau das ist ja anhand der Tatsache, dass eine geringe Zeit später bereits eine deutlich Verbesserte USB-Anschlussvariante bereitstand, welche vorhergehende Ladegeräte inkompatibel werden ließ, klar widerlegt! Eine gesetzliche Vorschreibung des verbauten Ladeanschlusses bei Mobilgeräten hätte eben nicht dafür gesorgt, dass wegen der Vereinheitlichung wesentlich weniger Elektroschrott entstanden wäre.
[re:1] Link am 15.01. 15:21
+1 -1
@KoA: Natürlich hätte es das, weil es etwas neues gar nicht geben dürfte, jedenfalls nicht so lange bis 1. der im Gesetz festgelegte Mindestzeitraum überschritten worden wäre und 2. danach der neue Ladeanschluss vom Gesetzgeber zugelassen worden wäre.
[re:1] KoA am 15.01. 15:36
+ -1
@Link: Mit einer derart gesetzlich verankerten Vorgabe, würden technische Verbesserungen ausgebremst und behindert. Wenn das das Ziel der EU ist? Nur zu! ;)
[re:2] Link am 15.01. 15:46
+1 -
@KoA: Wir reden hier über einen Stromanschluss, der bei anderen Geräten seit Jahrzehnten unverändert bleibt und deren Weiterentwicklung nicht behindert. Im Prinzip muss sich daran nichts ändern, wenn man es einmal halbwegs vernünftig festlegt. Es ist auch nicht nötig, dass dies mit dem Anschluss zur Datenübertragung kombiniert wird, wie es aktuell aus Kostengründen gemacht wird.
[re:3] KoA am 15.01. 16:30
+ -1
@Link: " Wir reden hier über einen Stromanschluss, der bei anderen Geräten seit Jahrzehnten unverändert bleibt und deren Weiterentwicklung nicht behindert."

Die aktuellen Anschlüsse an sich stellen bereits eine entsprechende Weiterentwicklung dar, welche durch eine derart festgelegte Gesetzgebung, wie u.a. du sie oben befürwortest, be- bzw. verhindert würden.

"Es ist auch nicht nötig, dass dies mit dem Anschluss zur Datenübertragung kombiniert wird, wie es aktuell aus Kostengründen gemacht wird. "

Dir ist aber schon klar, dass du mit deinem Vorschlag, zwei getrennte Anschlussleitungen, statt nur einem Kabel für's Laden und die Datenübertragung zu verwenden, gerade gegen die eigentlich seitens der EU proklamierte Verringerung von Elektronikmüll argumentierst? ;)

Und ganz davon abgesehen, standen für die Entwicklung und den Einsatz des Lightning-Anschlusses ganz sicher nicht irgendwelche Kostengründe an vorderster Stelle, sondern Effizienz, Kompaktheit und Bedienkomfort für den Nutzer.
[re:4] Link am 15.01. 17:37
+1 -
@KoA: "Die aktuellen Anschlüsse an sich stellen bereits eine entsprechende Weiterentwicklung dar"
Dann müssen solche Weiterentwicklungen eben etwas warten, es ist auch nicht nötig, dass jede Kleinigkeit sofort übernommen wird, es kommen dann eben etwas später alle auf ein Mal. In der relativ kürzen Geschichte der Smartphones gabs schon 6 unterschiedliche Anschlüsse: Mini-USB, Micro-USB, Micro-USB 3.0, USB-C und die beiden von Apple. Und das sind nur die mit hoher Verbreitung, separate Klinkenstecker neben dem USB-Port, der dann nicht zum Laden genutzt werden konnte, hab ich auch früher gesehen.

Im Übrigen verwende ich noch ein Smartphone mit MicroUSB (3.0, kann aber mit 2.0 genauso geladen werden) und sehe jetzt nicht unbedingt einen dringenden Bedarf einer Verbesserung, den Stecker richtig herum reinzustecken überfordert mich jetzt auch nicht, ist bei USB seit der Veröffentlichung nie anders gewesen und bei praktisch allen anderen Datenkabeln auch.

Ob die Lösung mit einem robusten Stromanschluss + Datenübertragungskabel, der nur bei Bedarf verwendet wird, zur Verringerung des Elektronikmülls beiträgt oder nicht, kann man pauschal gar nicht so sagen, wenn man die Kommentare hier berücksichtigt, wie oft manche Leute ihre Kabel wegen einer Beschädigung tauschen müssen. Eventuell wäre drahtloses Laden eher dazu geeignet hier die Müllmenge zu reduzieren (ob das wegen der höheren Verluste sinnvoll ist, ist eine andere Geschichte), aber auch da gibts inzwischen gefüllte 3000 Standards.

Bei den 51.000 Tonnen geht man wohl auch davon aus, dass dann gar keine Netzteile und Kabel mehr beigelegt werden und die Leute ihre alten verwenden, während in der Realität jedem Smartphone alles beiliegt und es letztendlich vollkommen egal ist, was für Stecker da dran sind, von daher bin ich jetzt kein großer Befürworter solcher Regelungen, es wäre halt ganz nett.
[re:5] KoA am 15.01. 21:59
+ -1
@Link: " Ob die Lösung mit einem robusten Stromanschluss + Datenübertragungskabel, der nur bei Bedarf verwendet wird, zur Verringerung des Elektronikmülls beiträgt oder nicht, kann man pauschal gar nicht so sagen, [...]"

Doch, das kann man sehr wohl so pauschal sagen, denn ein zusätzliches Kabel mit zusätzlichem Stecker und Buchse ergeben nun mal mehr Elektronik, die irgendwann auch wieder als Elektronikschrott entsorgt werden muss.

Was man hingegen nicht sicher sagen kann, ist, dass vereinheitlichte Ladegeräte
tatsächlich signifikant zu weniger Elektronikschrott führen, weil sich dann mehrere Geräte mit ein und demselben Ladegerät betreiben lassen.

Ein großer Teil der Leute kaufen sich bzw. nutzen doch in der Regel nicht mehrerer Ladegeräte, weil diese nicht an all ihre Geräte passen, sondern weil sie all ihre Geräte bei Bedarf gleichzeitig aufladen/benutzen wollen und oft auch schlicht zu bequem sind, ein Ladegerät an verschiedene Orte mitzunehmen und deshalb mehrere Netzteile strategisch im Büro, Wohnzimmer, Küche, in der Gartenhütte oder sonst wo verteilen. Tatsächlich verfügt ein Großteil der mobilen Geräte gerade im Android-Bereich doch schon heute über einen einheitlichen Stromanschluss und trotzdem werden zusätzliche Ladegeräte in Massen verkauft.

"Bei den 51.000 Tonnen geht man wohl auch davon aus, dass dann gar keine Netzteile und Kabel mehr beigelegt werden [...]"

Diese hier in den Raum gestellten "51.000 Tonnen" an angeblich jährlich anfallendem Elektroschrott, der durch bei den Anwendern in den Schubladen befindlichen unterschiedlichen Stromladegeräten anfallen würde, basieren lediglich auf einer wage VERMUTETEN SCHÄTZUNG! und entbehren darum jeglicher faktischer Grundlage und Seriosität!
So, wie sich die ganze Sache derzeit darstellt, ist die Angabe dieser "51.000 Tonnen" völlig fiktiv und somit insgesamt als eine reine Milchmädchenrechnung seitens der EU-Verantwortlichen zu betrachten.
[re:6] Link am 16.01. 19:45
+1 -
@KoA: Ja, man kann natürlich auch den entscheidenden Teil beim Zitieren weglassen um auf diesen gar nicht eingehen zu müssen: "wenn man die Kommentare hier berücksichtigt, wie oft manche Leute ihre Kabel wegen einer Beschädigung tauschen müssen."

Ach so, die 51.000 Tonnen sind also in etwa so ermittelt worden wie die aktuellen Grenzwerte für Stickoxide und Feinstaub. Gut, dann kann man die Diskussion wirklich beenden und alles so lassen wie es ist.
[re:7] KoA am 16.01. 22:10
+ -1
@Link: "Ja, man kann natürlich auch den entscheidenden Teil beim Zitieren weglassen um auf diesen gar nicht eingehen zu müssen: "wenn man die Kommentare hier berücksichtigt, wie oft manche Leute ihre Kabel wegen einer Beschädigung tauschen müssen.""

Selbstverständlich zitiere ich vorzugsweise lediglich die Textinhalte, auf die ich mich auch mit meiner Antwort beziehe und lasse alles ansonsten Unwesentliche weg. Das macht die Sache im Normalfall nicht nur eindeutiger, sondern auch allgemein verständlicher.

Und nein, es ist in der betreffenden Angelegenheit völlig irrelevant und nicht im Ansatz entscheidend, ob und wie oft manche Leute ihre Kabel wegen einer Beschädigung tauschen müssen. Zwei separate Kabel einschließlich Stecker und Buchse erzeugen in jedem Fall mehr Elektronikmüll, gegenüber einem einzelnen Kabel mit Stecker und Buchse, ganz egal, ob nun das Kabel kaputt geht, oder ob es ganz bleibt. Schließlich landet am Ende ja nicht allein nur defekte Elektronik auf dem Elektronikmüll.

"Gut, dann kann man die Diskussion wirklich beenden und alles so lassen wie es ist."

So ist es! :)
[re:8] Link am 16.01. 22:15
+1 -
@KoA: "Zwei separate Kabel einschließlich Stecker und Buchse erzeugen in jedem Fall mehr Elektronikmüll"
Richtig. Nur ist die Frage, wie oft es vorkommt, dass durch die regelmäßige Verwendung der im Vergleich mit irgendeiner Art von Klinke relativ empfindlicher Datenkabel zum Laden am Lebensende eines Gerätes statt zwei z.B. fünf Kabel entsorgt werden müssen.
[re:9] KoA am 16.01. 22:34
+ -1
@Link: Wie bitte kommst du denn jetzt auf die aberwitzige Idee, dass ein reines Stromkabel hardwareseitig grundsätzlich stabiler sei, als ein Kabel, welches über seine Leitungen zusätzlich Daten transportiert? ;)
[re:10] Link am 16.01. 22:37
+1 -
@KoA: Aus den ganzen Beschreibungen hier, wie die Buchsen brechen können? Ich meine natürlich das Kabel insgesamt, also inkl. Steckverbindungen.
[re:11] KoA am 17.01. 00:43
+ -1
@Link: Aus den hier beschriebenen Einzelfällen ziehst du ernsthaft derart fragwürdig Schlüsse? Nun ja.... ;)
[re:12] Link am 17.01. 16:19
+1 -1
@KoA: Nein, ich stelle lediglich fest, dass dies eventuell (Zahlen habe ich natürlich keine) bei der Angelegenheit berücksichtigt werden muss, zumal ich auch etliche solche Kabelzerstörer persönlich kenne. Die sind aber inzwischen auf drahtloses Laden umgestiegen womit sich auch das Problem mit unpassenden Kabeln erledigt hat, auf so ein Ladegerät kannst du sowohl iPhones als auch Androide rauflegen, soweit hab ich da kein Rumgemecker wegen Inkompatibilität gehört.
[re:13] KoA am 19.01. 03:21
+ -
@Link: "Nein, ich stelle lediglich fest, dass dies eventuell (Zahlen habe ich natürlich keine) bei der Angelegenheit berücksichtigt werden muss, zumal ich auch etliche solche Kabelzerstörer persönlich kenne."

Du unterliegst da ganz offensichtlich einem Denkfehler. Wenn ein Kabel, der Stecker oder die Anschlussbuchse zerstört wird, dann passiert das nicht weniger, wenn du statt einem Kabel mit allen Kontakten, zwei getrennte Kabel hast, bei denen die Kontakte für Strom und die Datenübertragung jeweils aufgeteilt sind.
Und es ist auch völlig egal, ob nun ein Kabel, alle beide Kabel oder gar kein Kabel kaputt geht. Wegen des zusätzlichen Kabels, hat man logischerweise in jedem Fall unnötigerweise zusätzlichen Elektronikmüll produziert! Kabel, Stecker und Buchsen gehen letztendlich ja nicht deswegen kaputt, weil sie mehrere Leitungen bzw. Kontakte vereint haben!
[re:14] Link am 19.01. 12:52
+ -
@KoA: "dann passiert das nicht weniger, wenn du statt einem Kabel mit allen Kontakten, zwei getrennte Kabel hast, bei denen die Kontakte für Strom und die Datenübertragung jeweils aufgeteilt sind"
Doch, du verteilst die mechanischen Belastungen auf zwei Kabel/Buchsen, dadurch halten sie automatisch länger. Hinzu kommt, das empfindlichere USB-Kabel wird nur selten zur Datenübertragung benutzt während für das häufige Laden das robustere (simpler Klinkenstecker welcher Art auch immer) Stromkabel benutzt wird, das verschiebt die Lebensdauer noch mal in die richtige Richtung.

"Wegen des zusätzlichen Kabels, hat man logischerweise in jedem Fall unnötigerweise zusätzlichen Elektronikmüll produziert!"
Am Anfang schon (wobei man in dem Fall sogar das USB-Kabel gar nicht mitleifern muss), das ist aber gar nicht entscheidend. Interessant ist es wie es am Ende der Einsatzdauer des Gerätes aussieht und da muss man auch Geräte berücksichtigen, die nur wegen defeken USB-Buchsen als Ganzes vorzeitig entsorgt werden. Zwei Buchsen bedeuten auch eine Buchse als Reserve für den Fall dass eine beschädigt wird. Man sollte sich bei der Betrachtung nicht nur so auf das eine zusätzliche Kabel fokusieren, das ist nur etwas Metal mit Kunststoff drum rum, das kann man sogar bedenkenlos ins Hausmüll tun, das ist kein echter Elektronik-Schrott.

"Kabel, Stecker und Buchsen gehen letztendlich ja nicht deswegen kaputt, weil sie mehrere Leitungen bzw. Kontakte vereint haben!"
Jain, einfachere Kabel und Steckverbindungen sind aber i.d.R. robuster. Das Laden über USB scheitert oft an leichtem Wackelkontakt an den Datenleitungen, das gibts bei Klinke nicht, solange da noch irgenwie Strom ankommt, solange wird mit geladen.
Bei meinem Navi im Auto hab ich das Problem, Strom kommt immer an aber wenn die Datenverbindungen keinen Kontakt bekommen, wird weinger Strom gezogen als das Teil zum Betrieb benötigt, der Akku entlädt sich langsam und das Gerät geht irgendwann aus. Problem ist nicht das Kabel, sondern die Buchse am Gerät (Federfunktion der Kontakte ausgeleiert), mit Klinke gäbe es das Problem so nicht. Muss immer den Stecker leicht rausziehen, dann gehts.
Mein Vater hatte das Problem auch bei seinem Smartphone, da war aber die Datenleitung des Kabels beschädigt, Strom kam immer noch an, es wurde nur sehr langsam geladen.
[31] RalphS am 15.01. 12:36
+1 -1
Apple legt NT mit usb A oder C bei. Der Rest sind wechselbare Kabel.

Verstehe das Problem nicht. Mein Apple NT lädt meinen Kindle und mein Anker NT mein Appleteil. Nicht immer optimal re: Ladestrom, aber es geht.

Statt unsinnigen Debatten wäre ggfs spezifizierte und erforderliche Rahmen für Power Delivery (PD) sinnvoll, damit nicht 5V/1A Ladestrom generisches Fallback ist. Damit lädt man gar nichts, egal mit welcher Steckerform.
[32] lugia1ful am 15.01. 21:16
+1 -
Ich fände es so lustig, wenn Apple die iPhones mit USB C ausstattet und dahinter ein Chip verbaut, damit nur mit Originalen Apple Kabeln geladen werden kann. Ich würde es aufjeden fall begrüßen :D
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