Bundesnetzagentur rückt zu Klärung von rund 4000 Funkstörungen aus

Von Nadine Juliana Dressler am 03.01.2020 09:38 Uhr
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Fast 4000 Funkstörungen im Bereich Mobilfunk, WLAN, DSL-Anschlüsse oder Geräten wie Funkkopfhörer, Funkautoschlüssel und Funkgaragen­tor­öffner hat die Bundesnetzagentur im vergangenen Jahr behoben. Die An­zahl der Störungsarbeiten hat damit deutlich abgenommen.

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Dabei geht es nicht um Fehler, die Störungen verursachen können und in die gesetzliche Zuständigkeit der Behörde fällt - dazu gehört zum Beispiel die korrekte Nutzung von zu­ge­teilten Frequenzen bei den Providern. Aufgeklärt werden aber auch solche Fälle, in denen zum Beispiel durch nicht in Deutschland zugelassene Geräte Funknetze gestört oder illegal Frequenzen belegt werden. Der Prüf- und Mess­dienst der Bundesnetzagentur hatte dabei im vergangenen Jahr 2019 rund 4000 solcher Funk­störungen und elektromagnetische Un­ver­träg­lichkeiten vor Ort aufgeklärt und die Beseitigung begleitet.

"Wir stellen sicher, dass in Deutschland Frequenzen effizient und störungsfrei nutzbar sind. Viele Technologien, die Frequenzen nutzen, sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzu­denken. Das Störungsaufkommen liegt trotz steigender Frequenznutzungen auf einem erfreulich niedrigen Niveau", sagt Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur. "Die Bundesnetzagentur führt mit präventiven Überprüfungen von Frequenzzuteilungen Qualitäts­sicherungsmaßnahmen bei den Frequenzzuteilungsinhabern durch. Die Störungsbearbeitung ergänzt unsere Tätigkeiten im Rahmen der Frequenzregulierung und der Marktüberwachung."

Die Störungen betrafen zum Beispiel den Mobilfunk, WLAN, DSL-Anschlüsse oder Geräte wie Funkkopfhörer, Funkautoschlüssel und Funkgaragentoröffner.

Flächendeckend einsetzbar

Derzeit hat die Bundesnetz­agentur 19 Stand­orte in ganz Deutsch­land, an denen ein Prüf- und Mess­dienst vertreten ist, dazu kommen Mess­fahr­zeuge, um mobil flächen­deckend Stö­rungen aufzudecken. Die Bundes­netz­agentur be­treibt zudem ein Mess­labor für die Markt­über­wachung und eine Satelliten­mess­stelle.

Wer eine Funkstörung melden wolle, kann das bei der Funk­störungs­annahme der Bundes­netz­agentur machen. Diese ist rund um die Uhr unter 04821/895555 oder per E-Mail an funkstoerung@bnetza.de erreichbar.

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