Kuo: Apple plant für 2020 fünf iPhones & 2021 ein Topmodell ohne Ports

Von Roland Quandt am 05.12.2019 19:44 Uhr
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Die aktuellen iPhones sind noch nicht lange auf dem Markt, da gibt es erste Informationen darüber, wie das Line-Up für 2020 aussehen soll. Ei­nem meist gut informierten Analysten zufolge plant Apple ab 2021 zu­mindest beim Top-Modell einen Verzicht auf jedwede externe Anschlüsse.

Wie MacRumors berichtet, hat der bekannte Apple-Spezialist Ming-Chi Kuo von der Firma TF International Securities jüngst gegenüber Anlegern seine aktuellen Prognosen für die Produktpalette von Apple preisgegeben. Der Analyst Kuo hat in der Vergangenheit bereits vielfach lange vor der offiziellen Präsentation konkrete Details zu Apples neuen Smartphones genannt.

Lightning-Port fällt weg - und es ist kein Ersatz geplant

Was Kuo diesmal behauptet, dürfte für manchen Beobachter der nächste Schritt in Richtung einer drahtlosen Zukunft sein - für manchen aber auch nur eine weitere Maßnahme von Apple, um Wartung und Nutzerfreiheit rund um das iPhone weiter einzuschränken. Für das Top-Modell der iPhone-Reihe des Jahres 2021 plant Apple laut Kuo jedenfalls einen Verzicht auf den bisher verwendeten Lightning-Anschluss.

Apple will dabei aber nicht etwa auf USB Type-C umstellen, sondern sogar ganz auf irgendwelche externen Anschlüsse verzichten. Das beste iPhone des Jahres 2021 wird also ganz ohne Ports daherkommen und muss somit vollständig drahtlos geladen und gewartet werden. Natürlich könnte sich an Apples Plänen noch immer etwas ändern, doch vorerst darf man Kuo aufgrund seiner Reputation durchaus Glauben schenken.

2021 kommt ein größeres iPhone "SE2 Plus"

Neben dem größten und teuersten iPhone ganz ohne Ports plant Apple für 2021 angeblich auch noch ein sogenanntes Apple iPhone SE2 Plus, das mit einem 5,5 oder 6,1 Zoll großen Display daherkommt. Im nächsten Jahr soll zuvor das kleinere Modell der iPhone SE2-Serie zu erwarten sein, bei dem Apple auf ein 4,7 Zoll großes LCD als Bildschirm setzen will.

Angeblich soll dieses günstigere iPhone-Modell mit einem "Full-Screen-Design" aufwarten, bei dem eine kleinere Notch verwendet wird, weil kein Face-ID-Support vorhanden ist. Der Fingerabdruckleser soll wie bei einigen Android-Smartphones nicht mehr unterhalb des Bildschirms sondern an der Seite des Gehäuses im Power-Button integriert werden, heißt es weiter.

2020 werden gleich fünf neue iPhones erwartet

Des weiteren hat Apple angeblich eine weitere Aufspaltung des iPhone-Sortiments im Auge. Statt den bisher drei verschiedenen Modellen soll es neben dem iPhone "SE2" auch noch gleich vier weitere iPhone-Modelle geben, die allesamt OLED-Bildschirme nutzen. Der Unterschied wird dann angeblich vor allem in der Kamera-Ausstattung bestehen.

So ist ein sehr kompaktes Modell mit 5,4 Zoll großem Bildschirm geplant, dem Apple ein vollflächiges Display verpasst und damit wohl erstmals seit langem wieder ein vergleichsweise kleines Smartphone anbieten will. Parallel dazu wird es auf dem gleichen "Level" auch noch eine Version mit 6,1 Zoll großem Bildschirm geben. Diese beiden Modelle werden angeblich wie das iPhone 11 mit einer Dualcam-Einheit ausgerüstet sein.

Darüber hinaus plant Apple aber angeblich auch wieder zwei Spitzenmodelle, die wieder in unterschiedlichen Größen angeboten werden. Das kleinere dieser beiden neuen Top-iPhones bringt angeblich ein 6,1 Zoll großes Display mit, während das absolute Spitzenmodell künftig ein 6,7 Zoll großes Panel aufweisen soll. In den neuen Spitzenversionen stecken angeblich jeweils drei Kameras, die künftig durch einen Time-Of-Flight-Sensor ergänzt werden. Dieser ermöglicht dem Vernehmen nach weitere Effekte.

Während das für Anfang 2020 erwartete iPhone SE2 angeblich "nur" mit LTE aufwartet, springt Apple mit den wohl wieder in der zweiten Jahreshälfte 2020 zu erwartenden, regulären neuen iPhones laut Kuo direkt voll auf den 5G-Zug auf. Alle vier Varianten bringen dann nämlich seinen Angaben zufolge bereits Modems mit, die die neuen Mobilfunkstandards unterstützen.
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