Treiber-Updates & Notepad-App: Ende zweier Windows 10-Experimente

Von Witold Pryjda am 05.12.2019 13:21 Uhr
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Microsoft hat für Windows 10 im vergangenen Monat das November-Update freigegeben, das hat aber mit Ausnahme des Namens nicht viel mit einer echter Feature-Aktualisierung gemeinsam. Das nächste Update, Version 2004, bringt indes wieder Neues, aber nicht nur.

Microsofts nächstes Frühjahrs-Update ist fast fertig, aber eben nur fast: Denn immer noch veröffentlicht der Redmonder Konzern Updates, aktuell hat man im Slow und Fast Ring für Windows 10 Build mit der Nummer 19035 freigegen und dort schreibt man auch in fetten Buchstaben, dass das Wasserzeichen in der rechten unteren Ecke verschwunden ist, das aber nicht bedeutet, dass man tatsächlich fertig ist.

Version 2004 ist (fast) fertig

Dennoch kann man aus Build 19035 schließen, dass Version 2004 bereits auf der Zielgerade ist. Denn dieses kumulative Update hat nur noch wenige Bugfixes und allgemeine Verbesserungen zu bieten. Im Blogbeitrag schreibt aber Brandon LeBlanc, Senior Program Manager beim Windows Insider Program, dass man damit auch zwei "Experimente" für beendet erklärt, nämlich bestimmte optionale Treiber-Aktualisierungen per Windows Update und die Notepad-App über den Microsoft Store zu verteilen.

Im Fall der Treiber-Updates (hierbei wurden bestimmte optionale Treiber nicht automatisch heruntergeladen und installiert) teilte Microsoft lediglich mit, dass das nun abgeschlossen sei, ob das irgendwann auch für die allgemein verfügbare Version des Betriebssystems kommen wird, ist nicht bekannt.

Hat sich nicht bewährt

Klarer ist die Sache beim Thema Store-Notepad: Dieses Experiment habe sich nicht bewährt und wird auch nicht für Endkunden bereitgestellt, so LeBlanc. Microsoft wollte die App nicht nur über den Store anbieten, sondern vor allem auf diese Weise pflegen, das hat sich aber als nicht sinnvoll herausgestellt.

Für Notepad-Nutzer ergeben sich daraus zwei mögliche Veränderungen: Demnach muss die Notepad-App ggf. neu im Startmenü oder der Taskleiste angepinnt werden. Außerdem müssen Nutzer Notepad neuerlich als Standard- Anwendung auswählen, wenn sie die Store-Version bisher als Default-App im Einsatz hatten.

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