Volle Abwärtskompatibilität: Xbox Scarlett ist bereits in 'freier Wildbahn'

Von Witold Pryjda am 05.12.2019 08:54 Uhr
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Die Arbeit an der nächsten Xbox ist in vollem Gange und bei Microsoft dürfte alles nach Plan laufen. Denn Phil Spencer, Chef der Gaming-Sparte, hat mitgeteilt, dass er seine Scarlett bereits zu Hause nutzt. Und daraus kann man gleich mehrere interessante Details schlussfolgern.

Sony arbeitet bekanntlich an der PlayStation 5, bei Microsoft ist die nächste Kon­so­len­ge­ne­ra­tion nach wie vor unter dem Codenamen Scarlett bekannt. Beide Hersteller verraten immer wieder Info-Häppchen zu ihren Geräten, wie weit PS5 bzw. Scarlett tatsächlich fortgeschritten sind, ist aber nicht genau bekannt.


"Nach Hause mitgenommen"

Phil Spencer, Chef der Gaming-Abteilung von Microsoft, hat nun aber in einem Tweet verraten bzw. angedeutet, dass die nächste Xbox schon recht weit ist. Denn Spencer schrieb: "Es hat begonnen... Diese Woche habe ich meine Project Scarlett-Konsole nach Hause mitgebracht und sie ist zu meiner primären Konsole geworden. Zum Spielen, zum Verbinden mit der Community und ja, ich verwende meine Elite Series 2-Controller und habe einen Riesenspaß. Großartige Arbeit des Teams, 2020 wird ein unglaubliches Jahr."

Xbox Project Scarlett offiziell bestätigt - Der erste Trailer von Microsoft
Das ist zum Teil natürlich auch Marketing, doch Spencer verriet damit auch diverse konkrete Informationen: Ein spannendes Detail ist die Erwähnung des Spielens mit der Community. Denn damit bestätigt der oberste Xbox-Gamer, dass Scarlett in vollem Umfang zur aktuellen Xbox One kompatibel ist bzw. sein wird. Man wird also Xbox One-Titel "direkt" und vor allem ausnahmslos auf der Scarlett spielen können, bei der Kombination Xbox 360/Xbox One war noch eine gewisse Anpassungsarbeit erforderlich.

Die Erwähnung des Elite Series 2-Controllers bestätigt zudem, dass die Kompatibilität auch für die Hardware gilt, auch das hat Microsoft im Vorfeld in Aussicht gestellt. Die vielleicht interessanteste Info ist aber, dass Spencer eine so etwas wie "finale" Version des Geräts mit nach Hause genommen hat.

"Final" bedeutet in diesem Fall allerdings vor allem, dass sich Spencer nicht, wie sonst bei Entwickler-Konsolen üblich, mit einem geschlossenen Netzwerk verbindet, sondern Scarlett mit der "freien Wildbahn" in (Netz-)Verbindung steht. Es gab erst kürzlich Informationen, dass die Spezifikationen von Scarlett noch lange nicht finalisiert seien, Spencer deutet mit seinem Tweet aber definitiv an, dass alles nach Plan läuft.

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