MacBook Pro 2019 schaltet sich spontan ab, Apple rät zu Akku-Training

Von Roland Quandt am 04.12.2019 18:36 Uhr
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Apple kämpft weiter mit allerhand größeren und kleineren Problemen rund um das MacBook Pro. Jetzt hat der US-Computerkonzern bestätigt, dass sich das 13-Zoll-Modell spontan abschalten kann. Anscheinend ist nur das Basismodell betroffen.

Wie Apple in einem Eintrag auf seinen Support-Seiten bestätigt, kann es vorkommen, dass sich das MacBook Pro 2019 in der 13-Zoll-Version überraschend abschaltet. Laut den Berichten von betroffenen Kunden in den Foren von MacRumors tritt das Problem meist dann auf, wenn der Akkuladestand in den Bereich zwischen 25 und 50 Prozent gefallen ist.

Hat sich das Gerät einmal abgeschaltet, kann man es offenbar nur noch wieder in Betrieb nehmen, wenn zuvor das Netzteil angeschlossen wurde. Zu den Gründen des Problems äußert sich Apple bisher nicht. Darüber hinaus ist unklar, wie groß die Zahl der von dem Fehler betroffenen Geräte ist. Das Abschalten bei bestimmten Akkuständen scheint unterdessen auf Probleme mit der Kalibrierung des Akkus hinzudeuten.

Apple empfiehlt in seinem Support-Dokument zu dem Thema, dass der Nutzer das MacBook Pro mit 13-Zoll-Display nach dem letzten vollen Aufladen auf unter 90 Prozent Ladestand fallen lassen und dann mit dem Netzteil verbinden soll. Im Anschluss soll das Gerät dann mindestens acht Stunden im Schlafmodus verbringen, bevor es wieder in Betrieb genommen wird.

Als letztes muss der Anwender dann das aktuellste Update für Apples macOS installieren, wonach das Problem dann angeblich aus der Welt geschafft sein soll. Sollte der Fehler trotz dieser langwierigen Prozedur weiter Bestand haben, rät Apple den Kunden zur Kontaktaufnahme, um eine Reparatur durchführen zu lassen.

Es ist nicht das erste Problem, das im Zusammenhang mit den aktuellen Apple-Notebooks aufgetreten ist. Der Konzern hat gerade erst mit dem neuen 16-Zoll-Modell sein erst im Frühjahr aktualisiertes größeres MacBook Pro aktualisiert und dabei den Abschied von der oft kritisierten Butterfly-Tastatur eingeläutet. Die Macken dieser Tastatur brachten dem Konzern inzwischen sogar eine Sammelklage ein, die wohl noch eine Weile anhänglich bleibt.
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