iPad Pro & MacBook Pro: Apples Mini-LED-Pläne nehmen Formen an

Von Stefan Trunzik am 03.12.2019 07:55 Uhr
Wenn es nach dem bekannten Apple-Analysten Ming-Chi Kuo geht, wer­den die Pläne des Herstellers in Richtung neuer Mini-LED-Displays fi­na­li­siert. Nach seiner Prog­nose erhalten das iPad Pro und das MacBook Pro bis Ende 2020 die passende Alter­native zu OLED-Bildschirmen.

Bereits Ende September sprach Kuo über den Einsatz von Mini-LED-Panels in kommenden Produkten des Apple iPad- und MacBook-Portfolios. In einer seiner "Research Notes" geht er nun mit dieser Vermutung weiter ins Detail und spricht erstmals über mögliche Produkte und deren Veröffentlichung, die im Zusammenhang mit der neuen Display-Technologie ste­hen könnten. Er geht davon aus, dass der Startschuss mit dem iPad Pro samt 12,9-Zoll-Dis­play und Apple A14X-Prozessor im dritten Quartal 2020 fallen wird. Im vierten Quartal soll kurz darauf das Update des 16 Zoll großen MacBook Pro folgen.

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Release-Planung des Apple iPad Pro könnte 2020 anders aussehen

Derzeit rechneten Experten damit, dass Apple sein iPad Pro im Frühjahr 2020 aktualisieren wird. Schenkt man nun den Prognosen von Ming-Chi Kuo Vertrauen, könnte dies entweder auf eine weitere Verzögerung oder eine zusätzliche Aufspaltung des iPad Pro-Lineups hin­deu­ten. Das Unternehmen aus dem US-amerikanischen Cupertino hält sich bekanntlich mit Kom­men­ta­ren zu Gerüchten zurück, weshalb eine offizielle Bestätigung bis zur möglichen Key­note im Herbst 2020 aussteht. Ebenso halten sich bis dato nennenswerte Leaks zu den ge­nann­ten Produkten in Grenzen.

Als Vorstufe zur Micro-LED-Technik sollen Mini-LEDs die Vorteile von OLED-Displays und den aktuell genutzten IPS-Panels verbinden. Vor al­lem das von organischen Leuchtdioden be­kann­te Burn-In-Problem könnte somit aus­ge­merzt werden, während die Bildschirme den­noch von einem besonders geringen Schwarz­wert, einem hohen Kontrast und einem gro­ßen Farb­raum pro­fi­tie­ren dürften. Ebenso wür­den mit dem Wech­sel auf Mini-LED-Dis­plays Funk­tio­nen wie HDR und ein ver­bes­ser­tes "local dimming" ins Spiel kommen. Letzteres soll mit Hilfe von bis zu 10.000 LEDs erreicht werden.

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