595 Stunden im Monat: Neuer Rekord fürs Dauerstreamen von Spielen

Von Witold Pryjda am 02.12.2019 18:29 Uhr
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Dauer-Streamen bzw. -Spielen hat sich zu einem Trend entwickelt und es gibt immer neuere Versuche, Rekorde aufzustellen. Nun wurde ein gerade aufgestellter Weltrekord eines US-Amerikaners gleich wieder gebrochen - von einem Deutschen.

Gestern erst hat das Spiel-Blog Kotaku berichtet, dass Andrew "GiantWaffle" Bodine eine neue Bestleistung in Sachen Dauer-Spielen und -Streamen aufgestellt hat. Bodine kam in 30 Tagen auf 572 Stunden insgesamt, er saß 19 Stunden vor dem Rechner und das eben jeden Tag.

Dabei spielte er unter anderem Red Dead Redemption 2, Luigi's Mansion 3, Escape From Tarkov, Rocket League, Factorio und Rainbow Six Siege. Zuletzt nahm er sich außerdem Death Stranding vor, für den neuesten Titel von Hideo Kojima benötigte er rund 30 Stunden.

Die Vorbereitungen für diesen Weltrekordversuch dauerten Monate, denn Bodine musste seinen Biorhythmus auf wenige Stunden Schlaf täglich reduzieren bzw. anpassen. Denn auf Schlaf verzichten konnte er aus gesundheitlichen Gründen natürlich nicht. Kotaku schreibt, dass sich die Teilnehmer an solchen Rekorden zu einem Mindestmaß an Schlaf verpflichten, wie viel das ist und wer das bestimmt, ist aber unklar. Das Guinnessbuch der Rekorde akzeptiert Versuche, die mit Schlafentzug zusammenhängen, jedenfalls nicht (mehr), da dies zu gefährlich ist.

Wie gewonnen, so zerronnen

Allerdings ist der Rekord von GiantWaffle bereits gefallen, denn laut Mein-MMO hat ihn ein deutscher Streamer namens Seansstream bereits bzw. ebenfalls im November gebrochen. Er war 595 Stunden "on air" und wollte ursprünglich sogar 400 Stunden dauerzocken. Doch daraus wurde wegen einer Krankheit nichts.

Seansstream behauptet, dass er vom Versuch seines US-Kollegen nichts gewusst habe und er das in diesem Fall auch nicht gemacht hätte. "Wir haben es beide auch erst etwa nach der Hälfte erfahren. Wenn daraus ein Wettbewerb gemacht wird, wird es gefährlich, weil man dann immer versucht, besser zu sein und sich irgendwann übernimmt."
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