Operation gelungen, Sonic rennt: Günstiges Redesign ist ein voller Erfolg

Von Witold Pryjda am 29.11.2019 13:57 Uhr
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Im Mai wurde der erste Trailer zum Sonic the Hedgehog-Film veröf­fentlicht und Fans der Videospielfigur trauten ihren Augen nicht: Denn der blaue Igel war derart missraten, dass es kaum jemanden gab, der diese "Interpretation" gut fand. Und die Macher des Films reagierten.

Es gibt immer wieder Fanproteste, wenn es zu Änderungen von Popkulturfiguren kommt, das Ergebnis ist aber zumeist das gleiche, nämlich ein paar besänftigende Worte der Entschuldigung, aber eben nicht mehr. Deshalb war die Reaktion von Paramount sowie Jeff Fowler, Regisseur des Sonic the Hedgehog-Filmes, durchaus erstaunlich, ja beispiellos.

Sonic the Hedgehog: So sah die Filmversion ursprünglich aus...
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Denn die Sonic-Macher gaben offen zu, dass man die Kritik laut und deutlich gehört habe. Und das hatte auch konkrete Folgen, denn Fowler teilte damals mit, dass man den Film verschieben wird. Das bedeutete eines: Man wollte Sonic grundlegend überarbeiten, sodass dieser wieder an die Videospielvorlage erinnert. Das betraf Zähne, Augen, Behaarung und insgesamt die "Vermenschlichung" der Sega-Figur.

...und so nach dem Redesign
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Operation gelungen, Sonic rennt

Vor gut zwei Wochen wurde dann ein überarbeiter Trailer oder besser gesagt der überarbeitete Sonic enthüllt und man kann es als durch und durch gelungen bezeichnen. Für ihre Reaktion haben die Macher viel Applaus bekommen, man konnte den Shitstorm damit auch ein Stück weit zum eigenen Vorteil nutzen, denn die mediale Aufmerksamkeit war riesig.

Und diese unfreiwillige PR war auch gar nicht einmal so teuer, wie Max Schneider, einer der Animatoren des Filmes einer argentinischen Sonic-Fanseite verriet (via VG24/7). Er sagte, dass man für das mit rund fünf Millionen Dollar überraschend günstige Redesign knapp fünf Monate gebraucht habe.

Dabei wurde die erste Sonic-Filmversion direkt mit dem modernen Spiele-Sonic verglichen bzw. angepasst, Ausgangspunkt war das Gesicht. Laut Schneider gab es dabei keinen Druck oder Überstunden im Endspurt ("Crunchtime").

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