Google Stadia auf nahezu allen Android-Smartphones per Root spielbar

Von Stefan Trunzik am 29.11.2019 08:38 Uhr
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Bisher war das mobile Spielen über Google Stadia nur Geräten der Pixel-Serie vorbehalten. Entwickler haben nun eine Lücke entdeckt, durch die jedes Android-Smartphone den neuen Spiele-Streaming-Dienst nutzen kann. Lediglich ein Root-Zugriff wird vorausgesetzt.

Hinter dem Trick, Google Stadia auch auf anderen Mobiltelefonen als nur auf Pixel-Modellen des Such­ma­schi­nen­be­trei­bers auszuführen, versteckt sich kein Hexenwerk. Ein Artikel der Kol­le­gen von XDA Developers erklärt, dass für die Nutzung lediglich die Stadia-App und ein durch Magisk gerootetes Android-Smartphone benötigt werden. Über den Magisk Manager und das Modul "MagiskHide Props Config" können Interessenten ihr Smartphone unter an­de­rem als Google Pixel 4 (XL) tarnen und somit sämtliche zur Verfügung stehenden Spiele über die Stadia-App wiedergeben.

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Der "Hack" könnte auch nach hinten losgehen

Auch wenn der Weg einfach scheint, zeigen sich einige Risiken. Zum einen ist es möglich, dass andere Apps durch die Tarnung als Pixel-Smartphone nicht mehr korrekt funktionieren, zum anderen ist nicht final geklärt, ob dieser Schritt eventuell gegen die allgemeinen Ge­schäfts­be­din­gun­gen (AGB) von Google sowie Stadia verstößt. Weiterhin ist bisher nicht be­kannt, wie der Konzern solche möglichen Verstöße ahndet. Spieler könnten also im schlimm­sten Fall ihren Stadia- oder gar den gesamten Google-Account verlieren. Somit sei an dieser Stelle zur Vorsicht geraten.

Im nächsten Jahr will Stadia das Cloud-Gaming auf weiteren Geräten anbieten. Neben zu­sätz­li­chen Android-Smartphones sollen dann auch Apple iPhones und iPads mit iOS in den Ge­nuss der neuen Plattform kommen. Wei­ter­hin ist es geplant, die in die Kritik geratene 4K-Auflösung (UltraHD) auch abseits des Chromecast Ultra, zum Beispiel auf passenden PC- oder Notebook-Displays, anzeigen lassen zu können. Haupt­au­gen­merk dürfte jedoch auf der kos­ten­lo­sen Stadia Base-Option liegen, die eben­falls Anfang 2020 starten dürfte.

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