PS5: Sony bereitet sich auf ein Leben nach der PlayStation 5 vor

Von Stefan Trunzik am 29.10.2019 12:16 Uhr
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Sony geht auf Nummer sicher, was die Zukunft seiner PlayStation-Kon­so­len angeht. In Japan hat sich das Unternehmen bereits die Rechte an den passenden Markennamen von der PS6 bis hin zur PS10 gesichert. Die kom­mende PS5 dürfte also nicht die letzte sein.

Vor dem Start jeder neuen Konsolen-Generation brodeln die Gerüchte auf, es sei eventuell die letzte. Gerade in Hinsicht auf die beiden kommenden Boliden PlayStation 5 und Xbox Project Scarlett und die scheinbare Marktreife von Streaming-Diensten wie Google Stadia und Microsoft xCloud nehmen die Spekulationen über eine Konsolen-Ablösung durch das Cloud-Gaming neue Dimensionen an. Bis sich Spiele auf Knopfdruck direkt über das Internet in wirklich jedes Wohnzimmer und vor allem ohne Einschränkungen in Hinsicht auf die Latenz und Co. streamen lassen, könnte jedoch noch eine ganze Weile vergehen.

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Die Namensrechte der nächsten fünf Konsolen sind sicher

Das scheint auch der japanische Hersteller Sony zu sehen, der sich kürzlich erst mit Mar­ken­an­mel­dun­gen für die PS6, PS7, PS8, PS9 und PS10 abgesichert hat. Entsprechende Ein­trä­ge dazu sind bei Chizai Watch aufgetaucht. Es ist natürlich davon auszugehen, dass sich Sony jetzt noch nicht für die Namensgebung neuer PlayStation-Konsolen entschieden hat, sondern dass es sich dabei lediglich um eine Schutzmaßnahme handelt. Es ist gut möglich, dass sich das Unternehmen in Zukunft von seiner klassischen Zahlenfolge verabschieden oder sich ab einem bestimmten Zeitpunkt tatsächlich gegen den Launch von klassischen Spielekonsolen entscheiden wird.

Bis diese Entscheidungen anstehen, dürften je­doch noch mehrere Jahre ins Land ziehen. Im vierten Quartal 2020 stehen erst einmal die Pre­mie­ren der PlayStation 5 (PS5) und Xbox Two an, welche die klassischen Konsolen in die Ära des 4K-Gamings mit bis zu 120 FPS heben sollen. Zum Start der Next-Gen-Konsolen im nächsten Jahr hat Google Stadia als aktuelle Spiele-Streaming-Hoffnung bereits ein Jahr hin­ter sich und könnte bis dahin beweisen, wie sich Gamer in Zukunft ausrichten werden. Noch blicken Spieler skeptisch auf das Thema Cloud-Gaming, vor allem auch aufgrund einer mög­li­chen Kurzlebigkeit diverser Plattformen.

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