iPhone 5: Online-Dienste lassen sich nur noch mit iOS-Update nutzen

Von Tobias Rduch am 27.10.2019 16:59 Uhr
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Wer noch ein iPhone 5 besitzt, sollte in nächster Zeit auf die aktuellste iOS-Version, die für das Gerät zur Verfügung steht, upgraden. Ab dem 3. November kann ein Bug zu Problemen mit den Ortungsdiensten führen, sodass alte Versionen von Apple-Diensten ausgeschlossen werden.

Wie aus einem Eintrag auf der Support-Seite des Herstellers hervorgeht, werden alle Be­sit­zer eines iPhone 5 dazu aufgefordert, ihr Smartphone bis zum 3. November um 13 Uhr deut­scher Zeit auf iOS 10.3.4 zu aktualisieren. Ansonsten verweigert Apple den Geräten sämt­li­chen Zugriff auf Online-Dienste. Außerdem kann das Update nach diesem Zeitpunkt nicht mehr im OTA-Verfahren, sondern nur noch über einen Computer heruntergeladen werden.

iPhone 5


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GPS-Bug sorgt für schwerwiegende Fehler

Der Grund für den Update-Zwang ist ein nicht unproblematischer GPS-Bug, welcher ab dem 3. November 2019 für schwerwiegende Probleme sorgen kann. Ab diesem Datum dürfte die Or­tungs­funk­tion in Kombination mit dem iPhone 5 nicht mehr wie gewohnt funktionieren, sodass Fehler in zahlreichen Apps entstehen. Die Or­tungs­diens­te werden in einigen Anwendungen, die auf ein korrektes Datum sowie eine exakte Uhrzeit angewiesen sind, zwingend benötigt. Hierzu zählen unter anderem der Mail-Client, Safari, der App Store sowie iCloud.

Viele Nutzer dürften die GPS-Probleme allerdings nicht mehr betreffen. Inzwischen wird nur noch auf 9 Prozent aller iPhones eine frühere Software als iOS 12 ausgeführt. Nur bei einem kleinen Teil dieser Geräte dürfte es sich um das iPhone 5 handeln, da die meisten Nach­fol­ger-Modelle ebenfalls mit einer früheren Version als iOS 12 auf den Markt gebracht wurden.
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