Fortnite: Update sprengt alle Traffic-Rekorde in Akamai-Infrastruktur

Von Christian Kahle am 24.10.2019 10:02 Uhr
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Als in der vergangenen Woche das jüngste Update für das aktuelle Erfolgsspiel Fortnite herausgegeben wurde, fingen die Datenleitungen an zu glühen. Selbst der große Daten-Verteiler Akamai hat noch nie zuvor eine solche Last auf seiner Infrastruktur gehabt.

Wie das Unternehmen mitteilte, hat Fortnite Chapter 2 alle bisherigen Rekorde gesprengt. Das Content Delivery Network (CDN) ist eigentlich sehr geübt darin, wenn Inhalte verteilt werden müssen, die von zahlreichen Nutzern auf der ganzen Welt zu einem bestimmten Zeitpunkt dringend erwartet werden. Und dabei haben die Leute bei Akamai schon so manche Last-Spitze erlebt - aber noch nie so etwas wie jetzt.

Erstmals kletterte der Traffic in der Infrastruktur des CDN über die Marke von 100 Terabit pro Sekunde. Auf dem höchsten Punkt wurden letztlich 106 Terabit pro Sekunde erreicht. Das Fortnite-Update soll zu diesem Zeitpunkt etwa die Hälfte der Daten ausgemacht haben, die Akamai weltweit an Nutzer auslieferte.

Fortnite ist zurück, Kapitel 2 bringt etliche neue Inhalte mit sich

Durchschnitts-Last verdoppelt

Nach Angaben von Adam Karon, Geschäftsführer bei dem Unternehmen, liegen die Höchstwerte an guten Tagen sonst bei rund 50 Terabit pro Sekunde. die übliche Last setzt sich dabei aus einer Vielzahl von Inhalten und Diensten zusammen, die über die Infrastruktur möglichst problemfrei verteilt werden sollen. Die Spanne reicht hier von Live-Streams größerer Sport-Events über Patches von breit eingesetzten Software-Paketen bis hin zu zahlreichen kleinen E-Commerce-Transaktionen.

In den Terabit-Bereich war das Unternehmen erstmals im Jahr 2008 vorgestoßen. Seitdem ging der durchschnittliche Traffic immer weiter nach oben, doch solch eine Spitzenlast wie in den letzten Tagen stellt weiterhin eine Ausnahme dar. Allerdings ist man bei Akamai bereits auf solche Peaks eingerichtet - immerhin haben auch schon die letzten größeren Fortnite-Updates für hohe Lasten gesorgt und wenn ein weiteres Release angekündigt ist, stehen die Techniker in den Startlöchern, um eventuelle Probleme möglichst zügig aus der Welt zu schaffen.

Siehe auch: Fortnite down: Schwarzes Loch saugt die Map ein - neue Inhalte in Kürze
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